Archiv

Portraits

Cellistin Anja Lechner: Eine Beziehung fürs Leben - live im Prinzregententheater

von kulturvollzug am 14.02.2012

Die Münchner Cellistin Anja Lechner ist in der Welt zuhause, in fremden Klangkulturen, die in Armenien, Griechenland oder Frankreich ihre Heimat wissen. Portrait einer ungewöhnlichen Künstlerin.     » weiterlesen


Pippo Delbono am Residenztheater - Ein Portrait

von Gabriella Lorenz am 17.01.2012

Für den  Film- und Theaterregisseur Pippo Delbono war 2011 ein gutes Jahr: In Italien wurde seine Inszenierung „Dopo la battaglia“ als beste des Jahres mit dem Premio UBU ausgezeichnet, sein Film „Amore carne“ wurde zum Filmfestival in Venedig eingeladen. Bernardo Bertolucci holte ihn als Schauspieler für seinen jüngsten Film „Io e te“, und gerade hat man ihn - neben vier anderen Regisseuren  - mit dem  Spezialpreis des Europäischen Theaterpreises „für neue Theaterwirklichkeiten“ geehrt. Neue Theaterwirklichkeiten führt der 52-Jährige auch im Münchner Residenztheater ein: Er inszeniert sein gemeinsam mit den Darstellern entstandenes Projekt „Erpressung“, Uraufführung war am Samstag im Residenztheater.     » weiterlesen


Ein Philosoph, der Unterhosen aufreißt: Zum neuen Programm des Kabarettisten Christian Überschall

von Michael Grill am 11.12.2011

Als er vor 20 Jahren anfing, auf den Bühnen seine Identitätsfindung und sein Geschlechtsleben auszubreiten, konnte sich der damalige Steuerberater Christian Überschall im zarten Alter von fast 50 „ältester Nachwuchskabarettist Bayerns“ nennen. Seitdem ist der gebürtige Schweizer nur nach Jahren älter geworden. Sein neues Programm „Wenn Treue Spaß macht ist es Liebe (Ich war meiner Frau schon oft treu)“ ist so jung und lustig, dass man es uneingeschränkt empfehlen kann.     » weiterlesen


Marlon Dino ist der Grand Ballerino am Bayerischen Staatsballett: Tanz ist sein Wille

von Isabel Winklbauer am 06.12.2011

Marlon Dino ist auf dem Höhepunkt seines Ruhms angelangt. Der Lebensweg des Tänzers am Staatsballett zeigt, dass das Schicksal keine abgemachte Sache des Himmels ist: Man kann es bezwingen und trotz vertrackter Voraussetzungen den eigenen Traum leben. Ein Portrait.     » weiterlesen


Folge dem weißen Kaninchen, der Rest ist Grinsen: Sänger, Gitarrist und Songwriter Jeremias Meinhard und eine musikalische Reise durchs Wunderland

von Clara Fiedler am 26.10.2011

Das Tor zum Wunderland muss kein Kaninchenbau sein. Man kann auch einfach durch die Tür eines kleinen Cafés mitten im Glockenbachviertel gehen. Vorher gebe man bitte seine Erwartungen, Vorstellungen und Sonstiges an der Garderobe ab. Sollte man sich dann im Wunderland nicht sofort zurecht finden, wende man sich an Herrn Jeremias Meinhard. Dieser sitzt am größten Tisch in der Mitte auf einem der Stühle, von denen keiner wie der andere aussieht, im schummerigen Licht des Cafés und überstrahlt mit seinem Begrüßungslächeln gleich seine schwarzen Klamotten.     » weiterlesen


Zukunft ist ein Puppenspiel: Der Autor, Physiker, Philosoph und Multi-Pionier Herbert W. Franke hat ein Theaterstück geschrieben

von Michael Grill am 15.10.2011

Wer diesen Mann kennenlernt, der fühlt sich wie eine Figur aus einem seiner Bücher: Neue Dimensionen tun sich auf, faszinierend und oft auch ein wenig beängstigend. Und dann steht man da und staunt: Wie hat er es geschafft, all das in einem einzigen Leben unterzubringen? Gewiss, Herbert W. Franke ist 84 Jahre alt und auch nur ein Mensch. Doch schon am Anfang eines Porträts über diesen Mann keimt die Ahnung, dass man ihm nicht gerecht werden kann, nicht der Fülle, nicht der Vielfalt und nicht der Tiefe, mit der er buchstäblich mehrere Welten erforscht hat.     » weiterlesen


"Auch, wenn Du nur eine Skizze hast, Du erkennst, was es ist": Daniel "San2" Gall ist Sänger und geborener Frontmann

von Clara Fiedler am 14.10.2011

"It feels right" heißt der erste Titel auf seiner aktuellen Platte "Rebirth Of Soul and Recycling The Blues". Es fühlt sich richtig gut an. Für den Sänger Daniel Gall alias San2 tut es das hör- und sichtbar. Der studierte Grafikdesigner sieht sich aber weniger nur als Musiker, als als "Entertainer mit Klasse". "Du musst den Leuten das Gefühl geben, dass der Abend etwas besonderes war", sagt er. Es wird ziemlich schnell klar, mit wem man es hier zu tun hat: einem geborenen Frontmann.     » weiterlesen


"Ich habs gefeiert!": Der Münchner Rapper Roger Rekless und die Philosophie des Rhythmus

von Clara Fiedler am 19.09.2011

  Sein Lächeln ist so breit wie das Sofa, auf dem er sitzt. Feixend blättert er die „HipHop-Bravo“ durch und amüsiert sich königlich. David Mayonga alias Roger Rekless vermittelt vor allem eines: Gelassenheit. Ein liebevolles Verständnis für sich selbst spricht aus seinem Lachen, als er erzählt, wie er in Spandex-Hosen und mit dem Tennisschläger als Gitarrenersatz zu Bruce Springsteen vor dem Spiegel trockenübte. Er ist Gitarrist und Bassist. Und – trotz Vorliebe für Gitarrenrock – Rapper. „Ich denke nicht so genremäßig“, erklärt er auf die Frage, wie das zusammengeht.     » weiterlesen


"Ich wurde halt genommen...": Der Münchner Harfenist Christoph Bielefeld und das Schulternzucken eines Virtuosen

von Clara Fiedler am 04.09.2011

Er sitzt in einem breiten Ledersessel und erzählt, als würde er jeden Tag ein Interview geben. Er trägt Brille, Jeans und Turnschuhe, blondes, kurzes Haar, dazu ein souveränes, professionelles Auftreten und als Accessoire diese Art von Lässigkeit, die bei klassischen Musikern zu Unrecht mit Arroganz verwechselt wird. Das „Du“, das er gleich nach dem ersten Händedruck anbietet, ist offen und freundlich – auf geschäftlicher Ebene. Gelegentlich lehnt er sich zurück, die Hände über den Knien gefaltet.     » weiterlesen


„Ich liebe diese Welt“: Die Münchner Band „Intensive Erfrischung“ über Partystimmung, Hoffnung, und alles was so schiefläuft

von Clara Fiedler am 21.08.2011

Positive Energie, Feierlaune, „Gutes Feeling“: All das nennt Rapper Double J auf die Frage, was seine Band „Intensive Erfrischung“ sein soll. Kritisch und aufrüttelnd sind die Texte des jungen Münchner MC trotzdem. Er ist brutal mit Sprache. Klare Worte, unreine Reime und ein Gefühl für Eingängigkeit prägen seine Art von Poesie.     » weiterlesen


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