Karl Stankiewitz in einem Artikel aus dem Jahre 1968 über eine heute vergessene Geschichte im action-Theater von R.W. FassbinderEine "Gammler"-Tragödie

Vor 50 Jahren endete in München ein Sensationsprozess, dessen Folgen erst jetzt in vollem Umfang bekannt wurden. Eine Tragödie in mehreren Akten. "Sie stammeln und stampfen, starren und sterben, wimmernde Körper winden sich durch den Zuschauerraum, grässliche Schreie durchstoßen die Schallmauer. Man ist anti alles." Soweit  die Kritik der Abendzeitung über ein seit März 1967 in der Müllerstraße spielendes Theater. Mitgründer war ein 21-jähriger Münchner Arztsohn, der bei der Prüfung für die Filmakademie Berlin durchgefallen war. Er hieß Rainer Werner Fassbinder.     » weiterlesen
"Transitzonen"

Michael Wüst hat Tipps für Asyltouristen"Transitzonen"

Die Frage ist, nachdem sich wie in einer Déja-vu-Paranoia oder in einem rückwärts laufenden Film die gefallenen Dominosteine der Grenzen in Europa plötzlich wieder neu aufgerichtet haben, wie stellt es nun der Africanus simplex oder der Homo Arabiensis an, direkt nach Deutschland einzudringen, ohne dass irgendwelche Transit-Spuren aus einem Vorgängerland an ihm nachweisbar wären? Ohne, dass etwa selbst in einem Haartest ein vorheriger Aufenthalt in einem EU-Land nachgewiesen werden könnte?     » weiterlesen
Abheben in Ottobrunn

Karl Stankiewitz über die Anfänge der "bayerischen Raumfahrt"Abheben in Ottobrunn

„Bavaria One“ nennt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sein anpruchsvolles Technologie-Programm: In Ottobrunn soll ein Zentrum für Luft- und Raumfahrt entstehen. Tatsächlich ist dieser „Vorort aus der Retorte“ schon seit langem als Highttec-Standort weltweit bekannt, so dass die jüngste Absichtserklärung auch als aktuelles Wahlkampf-Verprechen nach dem Muster „Bayern zuerst“ gemeint sein könnte. Karl Stankiewitz hat die versteckten, zeitweise geheimen, oft erweiterten und umbenannten Anlagen mehrmals besucht und beschrieben.     » weiterlesen