Archiv

Münchner Volkstheater mit "Das hässliche Universum"Revue zum Ende der Geschichte

von Jan Stöpel am 08.08.2020

Das Volkstheater probt den Weltuntergang in satten Farben und mit viel Musik in Laura Naumanns "Das hässliche Universum". Inszeniert hat's Sapir Heller, als schrille Revue zum Ende der Geschichte.     » weiterlesen


Taboris "Goldberg-Variationen" im Garten des VolkstheatersPassion in der Westentasche

von Michael Weiser am 31.07.2020

Alles auf Neubeginn: Mit George Taboris "Goldberg-Variationen" feiert das Volkstheater zu ungewöhnlich frühem Zeitpunkt seine erste Premiere der neuen Spielzeit  - und die erste nach dem Corona-Tiefpunkt. Keine Notlösung, ein Hingucker.     » weiterlesen


Sie spielen wieder (ein bisschen)

von Michael Grill am 16.07.2020

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Ausstellung "Democracy will win" im LiteraturhausDemokratie im Wandel ihres Verfechters

von Isabel Winklbauer am 02.06.2020

„Not ‚America first‘ but ‚Democracy first’ and ‘Human dignity first’ is the slogan which will really lead America to first place in the world.” Dieses Zitat stammt nicht etwa von Trump-Herausforderer Joe Biden, sondern von Thomas Mann und ist aus dem Jahr 1941. Der Einsatz des Schriftstellers für die Demokratie – er lebte von 1938 bis 1952 im US-Exil – hat in den letzten Jahren enorm an Aktualität gewonnen. Das Literaturhaus widmet ihm deshalb unter dem Motto „Democracy will win“ eine Ausstellung, die wort- und bildreich in die Mitte des 20. Jahrhunderts entführt. Star der Schau ist die Villa, in der die Manns während und nach dem Zweiten Weltkrieg wohnten.     » weiterlesen


Willy Achtens Roman "Die wir liebten"Bilderstrom ins Verbrechen

von Isabel Winklbauer am 24.05.2020

Deutsche Kinderheime in der Nachkriegszeit stellt man sich rau vor. In manchen von ihnen geschahen jedoch richtige Verbrechen, wie die Pharmazeutin Sylvia Wagner vor wenigen Jahren herausfand: Medizinisches Personal in Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen testete zwischen 1950 und 1975 an den anvertrauten Kindern Psychopharmaka, Schlafmittel und Neuroleptika. Diesem Stoff hat der rheinische Autor Willy Achten nun seinen fünften Roman „Die wir liebten“ gewidmet. Bemerkenswert an seiner Erzählung ist vor allem der lange, emotionale Anlauf.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz über die Pest, den "schwarzen Tod"Eine Seuche, die fromm und verzweifelt macht

von Karl Stankiewitz am 19.05.2020

Die älteste und furchtbarste aller Plagen der Menschheitsgeschichte hat, vor allem im späten Mittelalter, große Bevölkerungsteile ausgelöscht. Das Robert-Koch-Institut schätzt die Zahl der Todesopfer infolge der drei historischen Pandemien auf weit über hundert Millionen. Und immer noch nicht ist die Pest endgültig besiegt.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz über die Hongkongrippe 1969-70 in BayernMit Pillen gegen die Pandemie

von Karl Stankiewitz am 12.05.2020

Die sogenannte Hongkong-Grippe in den Jahren der Münchner „Revolte“ hatte manche Ähnlichkeit mit der Corona-Seuche. Betroffene erinnern sich: „Wir kamen von einem Skiwochenende zurück. Mein Mann dachte, er habe sich dort erkältet. Er bekam hohes Fieber und lag total flach. Mit Wadenwickel haben wir das Fieber etwas gebändigt. Bettruhe war damals die Heilung.“     » weiterlesen


Andreas Stetka in der Galerie ArtoxinAnweisungen wie für glückliche Tage

von Michael Wüst am 06.05.2020

Andreas Stetka kenne ich schon aus der Zeit, als er ein Atelier im alten WERK3 der Kultfabrik hatte. Gerne hätte ich etwas Neues von dem Mann mit der scheuen Präzision, dem ehemaligen Meisterschüler von Daniel Spoerri, gesehen. Als er mich zu seiner Ausstellung "stop (e) motion" am 6.März 2020 in die Galerie "artoxin" an der Kirchenstraße 23 einlud, hatte ich keine Zeit, besser gesagt ich konnte nicht. Kurz darauf war es schon aus mit dem Publikumsverkehr, dann war die Galerie ganz geschlossen. Ein Virus aus der Welt des Unsichtbaren hatte die Regie übernommen.     » weiterlesen


So ist es

von Michael Grill am 30.04.2020

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Logbuch einer Entdeckungsirrfahrt in eine seltsame Zeit (Folge I.)Nobodaddy

von Michael Wüst am 30.04.2020

Jede Zeit hat ihre Stimmung. So entsteht quasi ein Geist, der uns zu Bildern bringt, zu Erinnerungen. Oder auch zu einem Verstehen. "Was macht das mit uns?" Die bis zum Erbrechen durchboulvardisierte Frage bekommt dann manchmal, aber nur manchmal, eine Antwort, die einen nicht ratloser oder dümmer macht, als man ohnehin schon ist. Sondern die einen Blick ermöglicht mitten hinein. Was also macht das mit uns, diese Stimmung, diese Zeit zurzeit? Michael Wüst wagt einen solchen, einen möglicherweise bösen Blick. Hier sein Bericht.     » weiterlesen


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