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Zur Wiedereröffnung der Monacensia im renovierten HildebrandhausNeue Luftigkeit fürs literarische Gedächtnis

von Christa Sigg am 08.12.2016

Man weiß gar nicht so recht, wo man sich hinsetzen will. Ins lichte Atelier oder gleich nebenan ins Café, das von der hellen Wintersonne durchspült wird? In die bequemen Lesesessel im Obergeschoss oder vielleicht doch ins abgeschiedene Turmzimmer mit Aussicht? „Das ist schon reserviert“, unterbricht Elisabeth Tworek, die Leiterin der Monacensia, die Überlegungen. „Hier darf sich ein Professor niederlassen, der an einer Werkausgabe Frank Wedekinds schreibt.“     » weiterlesen


Der Engelhorn-Nachlass in der Pinakothek der ModerneAus dem Vollen geschöpft

von Roberta De Righi am 07.12.2016

Wer ins Museum geht, denkt nicht gleich ans Geld, sondern macht Pause vom Zwang des Ökonomischen und sucht das Destillat des Irdischen in der Kunst. Dass die öffentlichen Museen, deren Ankaufsetats schon lange gegen Null tendieren, auf Mäzene und Sponsoren angewiesen sind, um ihre Bestände zu erweitern, und wie merkwürdig dabei der Kreislauf des Geldes funktioniert, kann man jetzt in der Pinakothek der Moderne beobachten.     » weiterlesen


Lichtgestalt

von Michael Grill am 07.12.2016

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War recht so

von Michael Grill am 26.11.2016

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Diskussion zum Streit um die KammerspieleHier sitze ich und will nicht anders

von Michael Weiser am 24.11.2016

Sind die Kammerspiele in der Krise, oder sorgt Matthias Lilienthal dort für eben das Theater, das München braucht? Medien und Kammerspiele setzten sich auf dem Podium zusammen und diskutierten. Und kamen nicht zusammen. Der Streit um den Kurs der Münchner Kammerspiele: Er hat schon was von einem Glaubenszwist. Am Ende versprach Lilienthal etwas, oder er drohte, je nach Standpunkt.     » weiterlesen


Das Diknu Schneeberger Trio im Max-Joseph-SaalEin Houdini in Ketten von Arpeggios

von Michael Wüst am 21.11.2016

Der ist ja unverschämt begabt! Vor zehn Jahren, als der 16jährige Diknu Schneeberger den Hans-Koller-Preis als Talent des Jahres erhielt, hatte dieser Ausruf des fürbassen Erstaunens durchaus seine Berechtigung. Seitdem scheint der junge Gitarrist des Gypsy Jazz sich allerdings noch einmal mit Schallgeschwindigkeit weiterentwickelt zu haben und dass, ohne die Roots dieses europäischen Jazz', der mit Django Reinhardt auf die Welt kam, zu vernachlässigen.     » weiterlesen


Zur Krise der Münchner KammerspieleNoch eine Baustelle, oder doch schon Ruine?

von Michael Weiser am 14.11.2016

Es ist was faul im Stadttheater. Oder ist alles nur Theaterdonner? Die Kammerspiele produzieren derzeit Schlagzeilen und Debatten über sich selbst. Und provozieren nach Absagen und Abgängen vor allem eine Frage: Ist das noch eine Baustelle oder schon eine Ruine? Eine Bestandsaufnahme.     » weiterlesen


Empire # 2 von Rohtheater in der Container-CityStadtrundfahrt durch Gegenmünchen

von Michael Wüst am 14.11.2016

Während die einen zur Autopsie einer Stadt aufrufen, sehen ihre Kuratoren beim Blick auf die Apparate alle Lebenssysteme erhalten. Eine vorübergehende Unterzahl an subkulturellen Körperchen könnte jahreszeitlich bedingt sein und im Wasserglas ist noch keiner ertrunken. Wieviel Subkultur ist also der Stadt nun zu verschreiben? Darf´s ein kleines Atelier sein? Oder ist es nicht anders? Vielleicht geht, wer heute Subkultur macht, abgesehen davon, dass er mit dem ollen Top-Down-Begriff nichts mehr am Hut hat, nur andere Wege und zeigt sich an anderen, neuen Orten. Es sind ja oft die Veteranen der guten alten Subkulturzeit, die an ihren Gemarkungen ausgeharrt haben und schreien: Keiner da, nicht mal ich!      » weiterlesen


Jugendproduktion im ResidenztheaterRobin Hood, der Rächer der Demokraten

von Isabel Winklbauer am 14.11.2016

Little John stöhnt über den Milchpreis, King John will Burkas verbieten und Maid Marian stellt das Familienmodell in Frage: Der neue "Robin Hood" von Regisseur Robert Gerloff ist linksdemokratischer Politikunterricht im Actiongewand. Bedenklich: Das Geheimzeichen des Outlaws und seiner Bande ist der erhobene Zeigefinger. So schillernd und fantastisch die Umsetzung auch ist, diese Inszenierung zwängt ihre Zuschauer mit Gewalt ins Korsett des liberalen Regenbogenbürgers.     » weiterlesen


Gauthier Dance in der SchauburgUnendliche Vorstellungswelten

von Isabel Winklbauer am 08.11.2016

Womöglich zum letzten Mal gastiert die Stuttgarter Kompanie Gauthier Dance diese Saison in der Münchner Schauburg – ein Intendantenwechsel steht an, und Gastspiele für 2017/18 stehen in den Sternen. Mit „Infinity“, einem achtteiligen Abend, gibt Chef Eric Gauthier eine ausgesprochen fantasievolle Visitenkarte ab.     » weiterlesen


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