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Herbert Nauderer entführt im Kallmann-Museum in eine rätselhafte WeltNeue Fragen im Mausmannsland

von kulturvollzug am 27.10.2016

Bekanntlich beziehen sich die Ausstellungen im Kallmann-Museum in Ismaning immer irgendwie auf das Oeuvre seines Initiators Hans Jürgen Kallmann, der sich vor allem mit seinen Menschen- und Tierbildern sowie seinen Landschaften einen Namen gemacht hat. Allerdings hat er nie mehrere verschiedene Motive gemeinsam ins Bild gesetzt, vielmehr konzentrierte er sich immer auf einen Gehalt. Ganz anders Herbert Nauderer, er kreierte eine Kunstfigur, halb Mensch halb Tier, die in einem klar abgegrenzten Land lebt. Im Vergleich wirkt das so, als ob Nauderer Kallmanns Genres zu einer Ganzheit gebündelt hätte.     » weiterlesen


"Blek le Rat – The man who walks through the walls" in der Galerie KronsbeinIm Zeichen der Freundschaft

von Olga Levina am 27.10.2016

Der unter dem Pseudonym Blek le Rat bekannte französische Künstler Xavier Prou zählt zu den Vorreitern der Schablonenkunst im öffentlichen Raum. Seine Signatur, die kleine schwarze Ratte aus dem italienischen Comic Blek le Roc, ist seit 1981 zu seinem Markenzeichen geworden. Genau wie die Ratten, denen man oft in Banksys Werken begegnet. Banksy selbst gebe zu, dass Blek le Rat alles genauso mache wie er – nur 20 Jahre früher, so Galerist Kronsbein. Wie Banksy wirkt Blek le Rat weltweit, so nun auch in München.     » weiterlesen


Wer ko, der ko

von Michael Grill am 23.10.2016

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Architekt Chipperfield präsentiert Pläne zur Umgestaltung für das Haus der KunstWieder sichtbar machen

von Christa Sigg am 22.10.2016

Stararchitekt David Chipperfield will das Haus der Kunst wieder sichtbar machen – vor kurzem stellte er in München seine Pläne vor. Nein, das mache keinen Sinn: dass ein für die Stadt so wichtiges Gebäude „hinter einem grünen Vorhang aus Bäumen verschwindet“, erklärt er. „Dazu noch an einem so herausragenden Platz, um den sich jeder Bauherr reißen würde.“     » weiterlesen


"Inszeniert" - Werke aus der Sammlung Goetz in der KunsthalleEs ist wirklich alles nur Theater

von Christa Sigg am 13.10.2016

Die Sammlung Goetz präsentiert sich: mitten in München und erstmals in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung. Spielend könnte man mit dieser Sammlung gleich mehrere Ausstellungen füllen. Hochkarätige dazu, Ingvild Goetz hat ihre Kollektion zeitgenössischer Kunst mit Bedacht und dem gewissen Riecher zusammengetragen. Seit ein paar Jahren zeigt sich das nicht mehr nur im eleganten Herzog & De Meuron-Quader in Oberföhring, den sie mit ihrer Mediensammlung 2013 dem Freistaat Bayern vermacht hat. Inzwischen kommen die Exponate auch zu den Leuten, sprich in gut frequentierte Museen quer durch Europa. Vor allem aber ins Haus der Kunst und die Pinakothek der Moderne.     » weiterlesen


Zum Dokumentarfilm "For the Love of Spock"Der Mann, der seine Rolle liebte

von Isabel Winklbauer am 02.10.2016

Adam Nimoy hat eine Dokumentation über seinen Vater Leonard gedreht. Diesen musste er sein Leben lang mit Millionen Spock-Fans teilen - doch statt Star Trek zu hassen, hat er die Entwicklung der vulkanischen Serienfigur ausgiebig studiert und bietet nun Einblicke, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.     » weiterlesen


"Debutanten" in der Galerie der KünstlerKatastrophen überall

von Roberta De Righi am 30.09.2016

Kein Ausweg, nirgends. Ben Goossens' hermetische Innenwelten sind nichts für Klaustrophobiker. Seine Foto-Leuchtkästen zeigen oft vielfach verschachtelte Räume; menschenleere Szenarien, die aussehen wie das Innere von Bunkern nach der Apokalypse. Von der unsichtbaren Außenwelt dringt gleißendes Licht durch alle Ritzen. Denn statt Fenstern gibt es nur schmale Gitteröffnungen, und hinter jedem Durchgang tut sich eine weitere Kammer auf. Diese Alptraum-Architektur sieht zudem arg mitgenommen aus: Schrundig, staubig, geschwärzt – wie nach einem Brand.     » weiterlesen


Saisoneröffnung am Bayerischen StaatsballettGiselle, die neue Weltklasse

von Isabel Winklbauer am 26.09.2016

Sergej Polunin gilt derzeit als der beste Tänzer der Welt. Zur Wiederaufnahme von "Giselle" holte Ballettdirektor Igor Zelensky den gut aussehenden Popstar nun erstmals ans Bayerische Staatsballett – er ist in Zukunft ständiger Gast. Trotzdem wurde die Premiere ein Abend der Frauen. Polunins Partnerin Natalia Osipova brillierte als Jahrhundert-Giselle, Séverine Ferrolier erfand eine völlig neue Mutter Berthe. Gemeinsam erschuf das Ensemble eine große, ergreifende Geschichte.     » weiterlesen


Frischer Wind unter der Brücke

von Olga Levina am 25.09.2016

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Uraufführung von Peter Stangels Dada-Operette "Cabaret Voltaire"Ein paar Schrägheiten

von Christa Sigg am 20.09.2016

Kindergebrabbel, Federmesser oder Haarwaschmittel? Generationen von Kunstexperten haben erstaunlich ernsthaft darüber sinniert, woher der Begriff Dada kommt. Dabei ist alles so simpel. Lenins Angetraute rief vor 100 Jahren einfach nur „ja ja!“, auf Russisch „da da“. Und schon sind die fantasievoll ausgetüftelten Gründungsmythen vom Tisch. Mit dieser amüsanten Erkenntnis verlässt man die Uraufführung der ersten Dada-Operette in der Alten Kongresshalle.     » weiterlesen


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