Archiv

"Medea" am ResiEin Alien in Korinth

von Michael Weiser am 01.03.2020

Tolle Atmosphäre, viele Einfälle, und doch kein gänzlich durchschlagender Abend: Karin Henkels "Medea"-Inszenierung  erzählt wort- und bilderreich von einer Migrantin, die zur Terroristin für die Sache der Frauen wird.     » weiterlesen


"Nomiya" - der "bayrischer Japaner" steht vor dem AusEs wird einem arm ums Herz der ach so scheenan Stoodt

von Michael Wüst am 20.02.2020

Wenn es heuer Frühling wird in der Wörthstraße in Haidhausen, dann ohne das Nomiya. Dem überregional bekannten "bayrischen Japaner" wurde zm 1. April 2020 gekündigt.     » weiterlesen


Interview mit Frido Mann über seinen Kampf für die Demokratie"Deutschland ist immer noch auf dem Weg"

von Isabel Winklbauer am 08.02.2020

Frido Mann (79), Schriftsteller und Psychologe, unternahm vergangenes Jahr eine Vortragsreise durch die USA und Kanada. Unter dem Motto „Democracy will win“ zeichnete der Enkel des Schriftstellers Thomas Mann vor Schülern, Studenten und Akademikern am Beispiel seiner Familiengeschichte nach, wie wichtig der transatlantische Dialog und der Erhalt demokratischer Werte ist. Nun ist Europa an der Reihe: Ende Januar 2020 startete Mann seine Tour „Democracy for Peace“ in der Münchner Stadtbibliothek Monacensia, weitere Termine folgen. Wir sprachen mit dem Wahlmünchner über seine Beweggründe.     » weiterlesen


Josef Hader liest Thomas Bernhard im Salon LuitpoldJubilierende Erbitterung

von Michael Weiser am 05.02.2020

Josef Hader muss nicht Kabarett machen, um Publikum anzuziehen. Es genügt wenn er liest. Wie jüngst bei seinem Thomas-Bernhard-Abend im ausverkauften Salon Luitpold.  Hader als Hauptgericht: Wir servieren die Restaurantkritik nach.     » weiterlesen


Sam Mendes' großartiger neuer Film"1917": Was vom großen Schlachten übrigbleibt

von Michael Weiser am 24.01.2020

Ein Film mit Schwächen. Und mit Stärken, die in aller Stille sogar die Schwächen übertönen: Sam Mendes' bildmächtiger Film "1917" erzählt vom Krieg so eindrucksvoll, wie man es selten gesehen hat. Über einen Kino-Neustart, der einen Großteil seiner Oscar-Nominierungen verdient hat.     » weiterlesen


Katrin Kaiser über "Three Women - Drei Frauen" von Lisa TaddeoWas Frauen wollen

von Katrin Kaiser am 21.01.2020

In Lisa Taddeos Buch "Three Women – Drei Frauen" geht es um weibliches Begehren, vor allem aber um emotionale Abhängigkeiten.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz zum Mythos der Goldenen ZwanzigerMünchens Misere vor 100 Jahren

von Karl Stankiewitz am 21.01.2020

Das Jahrzehnt, das man später als „Goldene Zwanziger“ verklärte, begann in München ausgesprochen düster. Vier Jahre Weltkrieg, militärischer und politischer Zusammenbruch, zwei Räterepubliken, Anarchie und Rechtsruck hatten Wirtschaft und Lebenskraft zerrüttet.     » weiterlesen


"Der eingebildete Kranke" und „Kassandra/ Prometheus. Recht auf Welt“ am ResiPerformer der eigenen Vergänglichkeit

von Michael Weiser am 04.01.2020

­ Es tut sich - eigentlich nichts. Das aber auf höchst unterhaltsame Weise: Die Uraufführung von "Der eingebildete Kranke oder das Klistier der reinen Vernunft" am Residenztheater ist als Hochgeschwindigkeitsperformance der Befindlichkeit einer der Höhepunkte der bisherigen Saison in München.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz über "seine" ParteiWarum ich die SPD verließ (und ihr dennoch treu blieb)

von Karl Stankiewitz am 28.12.2019

Journalisten mit Parteibuch sind grundsätzlich verdächtig, ich weiß. Werden ihnen doch absolute Unabhängigkeit und strikte Objektivität abverlangt. Deswegen lassen sie sich selbst auch ungern als „links“ oder „rechts“ verorten. Allenfalls als „liberal“ geben sie sich zu erkennen, aber das hat nichts mit einer politischen Partei zu tun,  sondern eher mit der Tradition des deutschen Zeitungswesens.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz zu den Versteigerungen von Gegenständen aus Hitlers NachlassNeun Kleinbürgerzimmer

von Karl Stankiewitz am 13.12.2019

Der vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv ersteigerte Mietvertrag Hitlers und die Auktion mit anderen „Führer-Devotionalien“ lenkt den Blick auf eine geheimnisvolle Münchner Immobilie. Touristen, Amerikaner mit Vorliebe, lassen sich gern hierher führen. Sie recken dann die Hälse, betrachten die vielen Balkone, Erker und Fenster am Eckhaus am Prinzregentenplatz 16 und können es kaum glauben: In diesem großbürgerlichen, für Bogenhausen aber ganz gewöhnlichen Mietshaus soll der "legendäre Führer" des Großdeutschen Reiches gut 15 Jahre lang gewohnt haben.     » weiterlesen


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