Archiv

Bücher

"Die im Dunkeln sieht man nicht" - München-Krimi von Andreas GötzErmittlungen zwischen Schwarzmarkt und Führerbau

von Katrin Kaiser am 23.09.2019

Andreas Götz hat einen lesenswerten München-Krimi geschrieben, der in der Nachkriegszeit spielt. "Die im Dunkeln sieht man nicht" ist der Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe.     » weiterlesen


Der Kulturmanager Thomas Girst schreibt über die ZeitVerweile doch

von Christa Sigg am 10.04.2019

Man fragt sich tatsächlich, wann dieser Mann die Zeit findet, auch noch ein Buch zu schreiben. Thomas Girst jettet um die Welt. Überall, wo BMW Autos produziert und im großen Stil verkauft, muss er immer mal präsent sein. Nicht nur um Geld zu verteilen, sondern genauso, um die Lage vor Ort auszuloten und Netzwerke aufzubauen. Girst verwaltet seit 2003 den Kulturetat des bayerischen Autobauers, der im zweistelligen Millionenbereich liegt.     » weiterlesen


Der Gedichtzyklus „Corso über dem Wind" von Willi AchtenStark, wie Tennessee Williams starb

von Isabel Winklbauer am 23.12.2018

Der rheinische Autor Willi Achten hat einen komplexen Gedichtzyklus erschaffen. Aus 56 Stücken in acht Kapiteln besteht der eigentlich gar nicht so dicke „Corso über dem Wind“. Lesen kann man den Band trotzdem gut acht Monate lang, denn jedes Gedicht eignet sich zum ausgiebigen Studium.     » weiterlesen


Ausstellungen zeigen die Auseinandersetzung von Künstlern mit der Revolution 1918Rote Fahnen beleuchten Grau in Grau

von Karl Stankiewitz am 29.11.2018

Was vor hundert Jahren in München und rundum geschah, wird gern als „Aufstand der Literaten“ bezeichnet – oder verspottet. Eine Ausstellung in der Monacensia („Dichtung ist Revolution“) verweist durch Textbezüge von Kurt Eisner, Gustav Landauer, Erich Mühsam und Ernst Toller auf diesen historischen Aspekt. Weniger bekannt ist, dass auch die Bildende Kunst jener „sozialen Revolution“ (Eisner) ihren Stempel aufgedrückt hat - ähnlich wie in der Studentenrevolte 50 Jahre später.     » weiterlesen


Zum Roman "Der Weg nach Repente" von Jürgen DrewsStaatsgewalt auf dem Olymp

von Isabel Winklbauer am 05.10.2018

Autor Jürgen Drews (85) heißt wie der Schlagersänger, ist aber Professor der Medizin und verbrachte sein Leben als Forschungsleiter in der Pharmaindustrie. Drews weigert sich, Enthüllungsromane über seine Branche zu schreiben. Spannend ist sein aktueller Roman trotzdem. „Der Weg nach Repente“ schildert die gescheiterte Flucht und Rache eines DDR-Bürgers mit einer psychologischen Genauigkeit, die gerade DDR-Ignoranten fesseln sollte.     » weiterlesen


Buchpremiere von „Munich Walls“ bei „Isarflimmern“Dokumentation des Verschwindens

von Olga Levina am 08.06.2018

Die Veranstaltung begann mit der Vorstellung von Martin Arz‘ neuem Buch „Munich Walls“, es folgte die Vernissage zur gleichnamigen Ausstellung. Die 14 Originalwerke verschiedener in München agierender Graffiti-Künstler sind bis Ende Juli 2018 in der Buchhandlung Isarflimmern zu sehen.     » weiterlesen


Interview zum Münchner Faust-Festival 2018"Da steckt ein ganzes Universum drin"

von Christa Sigg am 17.02.2018

Fack ju Göhte? Von wegen! Das Münchner Faust-Festival wird alle Dimensionen sprengen. Ein Interview mit den Organisatoren Max Wagner, Anna Kleeblatt und Roger Diederen.     » weiterlesen


Nina Sahms Roman "Das ganze Leben da draußen"Farbenfrohe Tristesse auf Isländisch

von Katrin Kaiser am 12.08.2017

Eine unsichere junge Lehrerin, die froh ist um jede unfallfrei überstandene Unterrichtsstunde, und eine halbwüchsige Schülerin, die weg will von Eltern, Schule und Alltag. Beide Protagonistinnen in Nina Sahms Roman "Das ganze Leben da draußen" hadern mit ihrer Lebenssituation und stolpern ein wenig verloren durch die Welt.     » weiterlesen


Willi Achtens Roman "Nichts bleibt"Duell der Widrigkeiten und Widerlinge

von Isabel Winklbauer am 01.08.2017

375 Seiten über Gewalt und menschliches Leid zu schreiben ist mutig. Insofern ist Willi Achtens Roman „Nichts bleibt“ eine Besonderheit in der Belletristik-Landschaft. Aus allen Richtungen stürzen Krieg, Aggression und sinnloses Walten roher Kräfte auf die Hauptfigur, den Fotografen Franz Mathys, ein. Als Lösung bietet der Autor ein Dilemma: Rache oder Wahnsinn. Erstaunlicherweise macht die Lektüre Spaß.     » weiterlesen


Anna Gavaldas Buch "Ab morgen wird alles anders"In der Begegnung liegt die Kraft

von Katrin Kaiser am 11.07.2017

Die aktuelle Kurzgeschichtensammlung der französischen Bestseller-Autorin macht nicht nur Spaß beim Lesen, sondern auch Hoffnung im Leben. "Zusammen ist man weniger allein" heißt der wohl bekannteste Roman von Anna Gavalda, der 2007 mit Audrey Tautou verfilmt wurde. Da finden eine magersüchtige Künstlerin, ein stotternder Aristokratensohn, ein chauvinistischer Koch und dessen Großmutter in einem Pariser Altbau zusammen - und alles wird gut. Auch die fünf Erzählungen, die in Gavaldas aktuellem Buch "Ab morgen wird alles anders" zusammengefasst sind, könnten unter dem Motto "Zusammen ist man weniger allein" stehen.     » weiterlesen


« 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 »