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Tanz

Gärtnerplatz-Ballett mit "Berlin 1920 - eine Burleske" im CuvilliéstheaterMit Eva in die Roaring Twenties, so kühn wie unentschlossen

von Isabel Winklbauer am 24.11.2013

Die Kunstform der Burleske feiert seit einigen Jahren ein erstaunliches Revival. Kein Wunder, sie entstand als Flucht vom Alltag in den Krisenzeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und in Krisenzeiten stecken wir wieder. Auch Karl Alfred Schreiner, Ballettchef des Gärtnerplatztheaters, nimmt sich also der Burleske an. „Berlin 1920 – eine Burleske“ heißt die seine, die sich nicht an die klassische Definition hält: Sie ist weder derbe Komödie noch heiteres Instrumentalstück, und auch Erotiktänzerinnen mit Boas und Zigarettenspitzen fehlen.     » weiterlesen


Tanzmarathon "Dancing Days" im i-campDie sich einen Wolf tanzen

von kulturvollzug am 18.11.2013

Zwölf Performer und Performerinnen machen die Nacht zum Tag und tanzen 24 Stunden lang durch. Allerdings nicht in irgendeinem hippen Münchner Club, der einen auf Berghain macht, sondern im i-camp. Dort feierte der 24-Stunden-Tanzmarathon „Dancing Days“ von Stefan Dreher vor kurzem Premiere.     » weiterlesen


Interview mit Gunther Eckes über den "Sturm" im Marstall"Da kann man sich auch Josef Fritzls Keller vorstellen"

von Sebastian Berger am 20.10.2013

Vor einem Jahr stellte sich  der isländische Regisseur Gísli Örn Gardarsson erstmals in München vor mit Kafkas „Verwandlung“. Nun inszeniert Gardarsson Shakespeares „Sturm“ im Marstall. Gunther Eckes spielt den Luftgeist Ariel, der für den Magier Prospero (Manfred Zapatka) Zauberkunststücke vollbringen muss. Wir befragten ihn zu seiner Interpretation der Figur, seiner Karriere und seiner neuen Heimat München.     » weiterlesen


Anna Konjetzkys Tanzstück "Lighting" in der MuffathalleLautstarke Lärm-Explosion der Gefühle

von Isabel Winklbauer am 24.09.2013

„Lighting“ von Anna Konjetzky versetzt die Muffathalle in Aufregung. Ihre Stücke gilt es mit dem Bauch zu sehen, nicht mit dem Intellekt. Beklemmung, Geburt oder Trauma waren in der Vergangenheit ihre Themen, oft unangenehme Kost, die jedoch durch die unmittelbar begreifbare Körpersprache der Choreografin erstaunlich gut verdaulich ankam. Auch in „Lighting“, das in Zusammenarbeit mit dem Vietnam National Opera Ballet entstand, geht es um Gefühle: Druck und Explosion.     » weiterlesen


Manfred Kröll präsentiert "Wilde Tendenzen" im i-campMal mehr Hirn. Und mal weniger.

von Gabriella Lorenz am 17.09.2013

Manchmal beneidet man als Kritiker die Zuschauer, die in der Pause flüchten können. So ein Theaterabend ist die dritte Ausgabe der Plattform „Wilde Tendenzen“, die der Münchner Choreograf Manfred Kröll alle zwei Jahre veranstaltet. Vier halbstündige Gastspiele zum Thema „The future is now - talk about your revolution“ hat Kröll geholt, und nach dem dritten regt sich der Fluchtinstinkt heftig. Aber der vierte Beitrag belohnt das Ausharren mit dem wundersam frischen Live-Kino „ZOOMWOOZ“ aus Barcelona.     » weiterlesen


Stomp mit "...kommt!" im Circus KroneDer Tonne treu und immer wieder hinreißend komisch

von Gabriella Lorenz am 20.07.2013

Den wortlosen Soundtrack der Show könnte höchstens ein genialer Comic-Texter adäquat wiedergeben. „Stomp“ - Show und Truppe heißen gleich - ist eine unglaubliche Erfolgsstory, vergleichbar nur dem Siegeszug des zehn Jahre älteren Cirque du Soleil.     » weiterlesen


"Exits & Entrances" am StaatsballettTanzen mit der Macht des Hier und Jetzt

von Isabel Winklbauer am 29.06.2013

Gelungene Stücke von Richard Siegal haben etwas unwiderstehlich Unmittelbares. Der Zuschauer glaubt, wie 2010 in „CoPirates“, Teil eines unaufhaltsamen Geschehens zu sein, das gerade jetzt die Welt bestimmt. Exakt dieses Gefühl erweckt „Unitxt“: Die neue Kreation des Ex-Forsythe-Tänzers und Choreografen erlebte nun im zweiteiligen Abend „Exits and Entrances“ seine Uraufführung am Bayerischen Staatsballett.     » weiterlesen


Zum Festival Relations in den Kammerspielen (III)Schön für die Freaks, doch wann wird es zu viel für die Stadt?

von Gabriella Lorenz am 21.06.2013

Ein Veilchen sucht man in Meg Stuarts „Violet“ vergebens. Ihre Choreografie von 2011 schloss das „Relations“-Festival in den Kammerspielen ab und eröffnete gleichzeitig das Festival zum 20. Jubiläum der Muffathalle. Meg Stuart gehört zu den Künstlern, die Kammerspiele-Intendant Johan Simons spartenübergreifend als Verwandte sieht. Diese Künstler, die in den nächsten zwei Jahren an seinem Haus arbeiten sollen, stellte „Relations“ gebündelt in zwölf Tagen vor. Ein mutiges Unterfangen, dafür ein eigenes Festival zu inszenieren, zumal in einem Jahr, das die Stadt mit Festivals geradezu überflutet.     » weiterlesen


Zum Festival Relations in den Kammerspielen (II)Jetzt reicht die Fluterei bis China, und in München brechen alle Dämme

von Gabriella Lorenz am 18.06.2013

Schon kurios, dass zwei Tanzgastspiele beim „Relations“-Festival der Kammerspiele scheinbar direkt die Regenmassen, deren Überschwemmungsfolgen Deutschland immer noch verheeren, auf die Bühne brachten. Warum lieben es Tänzer, durchnässt auf  gefluteten Brettern  umherzurutschen?     » weiterlesen


Schüler der Ballettakademie zeigen ihr KönnenNeue Stücke für neue Attitüden, und am Schluss ein kleiner Flashmob

von Isabel Winklbauer am 18.06.2013

Wenn die Ballettakademie im Prinzregententheater gastiert, geht es angenehm ungezwungen und innovativ zu. Vielleicht liegt es am kleineren Auditorium, aber die Studenten von Direktor Jan Broeckx strahlen hier einfach mehr Selbstbewusstsein aus als zu Konstanze Vernons Zeiten im Nationaltheater.     » weiterlesen


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