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Leben

Zum 25. Todestag von Franz Josef Strauß - ein Reporter erinnert sichWie der große Vorsitzende seinen 60. Geburtstag fürstlich feiern ließ

von Karl Stankiewitz am 04.10.2013

Mit gespielter Selbstironie nannte er sich gern „Franz Josef I“. Barock, gönnerhaft, fast absolutistisch war sein Regierungsstil. Wie sehr er sich als Regent fühlte und kurbairischen Fürsten nacheiferte, offenbarten viele seiner öffentlichen Auftritte, seine kaum mehr gespielte Freude, als man ihn beim Salvator-Anstich zum Bayernkönig kürte, vor allem aber seine Pläne für eine pompöse Münchner Residenz, die neue Staatskanzlei. Über den Politiker Franz Josef Strauß, sein Reden und Treiben konnten die Redaktionskollegen zwischen Konstanz, Bremen und Berlin gar nicht genug „Hintergrund“ bekommen. Unser Autor Karl Stankiewitz (Jahrgang 1928) zitiert hier seinen Bericht über die im September 1975 abrollenden Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Großen Vorsitzenden der CSU, der damals erst noch der Regent Bayerns werden sollte.     » weiterlesen


Ruth Geiersberger in der Staatlichen MünzsammlungInnehalten ist ihr Lieblingswort

von Gabriella Lorenz am 18.09.2013

Sie findet überall eine Bühne: im Bahnhof, auf Baustellen, in Kirchen und im Zoo. Ruth Geiersberger macht alle diese Orte zu Bühnen für ihre „Verrichtungen“. So nennt sie ihre kleinen, feinen Kunst-Aktionen. Sie liebt es still und leise und siedelt deshalb ihre Feldforschungen über Begriffe wie Heimat oder Idylle unauffällig in Umgebungen an, wo man dergleichen nicht erwartet. Heute beginnt ihr von einer Japan-Reise inspiriertes Projekt „sososososo... Andachtsübungen“.     » weiterlesen


Über Kardinal Döpfner, der jetzt 100 Jahre alt geworden wäreVolksnah, politisch - ein Mann, der München belebte und beunruhigte

von Karl Stankiewitz am 27.08.2013

Wie Julius August Kardinal Döpfner einst Kirche und Atheismus versöhnen wollte. Der gebürtige Unterfranke wäre am Montag (26.8.2013) 100 Jahre alte geworden.     » weiterlesen


Das Autowrack an der MaximilianstraßeGeruch der Revolution? Geruch von Parfüm!

von Achim Manthey am 27.08.2013

An der Münchner Maximilianstraße hat der Münchner Künstler Christian Schnurer das ausgebrannte Autowrack eines tunesischen Polizisten geparkt. "Transport a Smell of Revolution" nennt er die Aktion. Zu riechen ist davon nichts.     » weiterlesen


Zum Geburtstag von Sigi Sommer und zu einer neuen Spaziergänger-AktionWie Blasius die "slow motion" erfand

von Karl Stankiewitz am 23.08.2013

Am Freitag (23.8.2013, 11.30 Uhr) enthüllen Bürgermeister Hep Monatzeder und Ute Leucht vom „Netzwerk Slowmotion“ zum zweiten Mal das nunmehr aufgefrischte Standbild des berühmten Spaziergängers und Journalisten Siegfried Sommer am Münchner Roseneck nahe dem Marienplatz. Die Aktion soll auf die Bedeutung des „Fußverkehrs als Mobilitätsform“ aufmerksam machen und die Münchner anregen, ihre Stadt durch slow motion, also „langsame Bewegung“, neu zu entdecken. Dazu dient auch die für Mitte September nach München einberufene internationale Konferenz „Walk 21“. Der 1996 verstorbene Sommer wäre heute zudem 99 Jahre alt geworden. Hier schreibt Sommers langjähriger Kollege und Weggefährte Karl Stankiewitz über Münchens größten Kolumnenschreiber. Es sind Erinnerungen, die bis 1947 zurückreichen.     » weiterlesen


Kleine Kunst- und Kulturorte in und um München(9)Das Bad für Zar und Kaiserin

von Achim Manthey am 17.08.2013

  Das Dachauer Land steckt voller Kleinodien. Schloßgut Maria Brunn mit der kleinen Wallfahrtskirche "Zur Ehre unserer Lieben Frau" ist ein ganz besonderes. Ein Ausflug ins Grüne.     » weiterlesen


Zum plötzlichen Tod des Münchner Zeichners Christian Moser"un-fass-bare, das"

von Michael Grill am 14.08.2013

Die Nachricht geht nun herum in der Stadt, und nicht nur die, die ihn kannten, können es nicht fassen: Der Münchner Zeichner, Autor und Kabarettist Christian Moser ist tot. Der erst 1966 Geborene war am Dienstag (13. August 2013) leblos aufgefunden worden.     » weiterlesen


Zur Debatte um die Diskriminierung von Schwulen und LesbenWie München bunt (oder zumindest rosa) wurde

von Karl Stankiewitz am 12.08.2013

Die Hatz auf Homosexuelle in Russland auch durch offizielle staatliche Stellen nimmt immer absurdere Formen an. Nun hat sich die eigentlich als kremlnah geltende Sopranistin Anna Netrebko immerhin vorsichtig distanziert. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb sie vor einigen Tagen aus New York: „Als Künstlerin ist es mir eine große Freude, mit all meinen wunderbaren Kollegen zusammenzuarbeiten – ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Volkszugehörigkeit, Religion, Geschlecht oder sexuellen Orientierung.“ Dabei wird leicht vergessen, dass auch hierzulande die Diskriminierung von homosexuellen Menschen vor noch gar nicht allzulanger Zeit recht "offiziellen" Charakter hatte. Ein Blick auf die Schwulen-Geschichte in München aus gegebenem Anlass. (gr.)     » weiterlesen


"Lumpazivagabundus" bei den Salzburger FestspielenBombenrolle, Rampensau - und doch bleibt der Nestroy auf der Strecke

von Gabriella Lorenz am 05.08.2013

Wenn Fortuna aussieht wie Angela Merkel, was kommt dann aus ihrem riesigen Füllhorn? Blaue Luftballons mit Euro-Zeichen. Am Politiker-Rednerpult vor dem EU-Sternenkranz handelt Feenkönig Stellaris diplomatisch die Wette zwischen Fortuna und Amorosa aus, ob Geld oder Liebe den Menschen glücklich machen. Aber nach der Polit-Parodie als Comedy-Einstieg setzt Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann in seiner Salzburger Festspiel-Inszenierung  „Lumpazivagabundus“ ganz auf seine tollen Komödianten, auf wilden Stilmix und effektvollen Klamauk.     » weiterlesen


"Die Jungfrau von Orleans" bei den Salzburger FestspielenAn den Grenzen der Verständlichkeit, vielleicht wurde etwas gewollt

von Gabriella Lorenz am 01.08.2013

Ein Hörspiel mit Beleuchtung? Könnte interessant sein in einer Experimentier-Reihe der Salzburger Festspiele. Aber Michael Thalheimers Schiller-Inszenierung „Die Jungfrau von Orléans“ wird als große Schauspiel-Produktion im Landestheater verkauft. Nach über zwei Stunden statischem Ausrufetheater gab's dort Buh-Chöre für Thalheimer. Das faire Premierenpublikum bejubelte immerhin Kathleen Morgeneyer für Johannas Standfestigkeit.     » weiterlesen


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