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Leben

Rundgang über die Biennale 2013 in VenedigWir lesen auf, wir tauschen, wir staunen - und Außenseiter triumphieren

von kulturvollzug am 14.07.2013

Eine objektverliebte Biennale mit schulmeisterlichem Unterton überrascht durch eine mutige Jury-Entscheidung: Der Goldene Löwe für den besten Künstler geht an den subtilen Meister des Immateriellen, Tino Sehgal, der Löwe für den besten nationalen Pavillon an den politisch aussagekräftigen Beitrag der Republik Angola.  Der informelle Favorit Frankreich geht leer aus.     » weiterlesen


Zum letzten Kultur-Empfang von OB Christian UdeMelancholisch mit Spitzmaus im südlichsten aller Gärten

von Michael Grill am 11.07.2013

Soviel Kultur ist selten auf einem Flecken, auch in München, und noch dazu auf so einem schönen. 600 Menschen waren beim Kulturempfang von Oberbürgermeister Christian Ude, wohl zwar nicht alle Künstler, so doch mindestens: "Kulturschaffende". Münchenhistorisch schon jetzt bedeutend: Es war nach 21 Mal der definitiv letzte des OBs Ude, des kunstsinnigsten Oberbürgermeisters, der je Kulturempfänge veranstaltete - denn im nächsten Jahr muss er sein Amt bereits abgegeben haben. Ude blieb staatsmännisch nüchtern, das Publikum war durchaus etwas wehmütig.     » weiterlesen


12. Rischart-Kunstprojekt im Alten Botanischen GartenDes Bäckers Horror Picture Show

von Achim Manthey am 07.07.2013

Das 12. Rischart Kunstprojekt in München bespielt unter dem Motto "Es war einmal..." den Alten Botanischen Garten. Acht Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Sicht auf Märchenwelten.     » weiterlesen


Münchens schwieriger Umgang mit der ErinnerungskulturFlamme im Kerker kommt zurück, Fels im Gras soll verschwinden

von Karl Stankiewitz am 30.06.2013

Keine andere Stadt war mit dem Aufstieg und dem Führungspersonal des Nationalsozialismus, mit Verfolgung und Widerstand so lange und so eng verbunden wie München, nicht einmal die damalige Reichshauptstadt Berlin. Dennoch war und ist es gerade in der einstigen "Hauptstadt der Bewegung", die ihr österreichischer Wahl- und zeitweilige Ehrenbürger Adolf Hitler noch in den Stunden des Untergangs durch seine bayerische Sekretärin grüßen ließ, beispiellos schwierig, eine angemessene, umfassende, politisch korrekte Erinnerungskultur zu entwickeln - trotz der ungewöhnlich vielen Straßenbenennungen, Hinweistafeln, Denkmäler und Mahnstätten. Viele sind nur durch bürgerschaftliches Engagement realisiert worden. Eine Übersicht über Münchner Debatten und Projekte.     » weiterlesen


Zum Abriss der Matthäuskirche vor 75 JahrenBollwerk Gottes geschleift - Eine teuflische Inszenierung

von Karl Stankiewitz am 26.06.2013

Um 15.50 Uhr heulten die Sirenen. Plötzlich krachte es an mehreren Stellen der Altstadt. Feuerstrahlen schossen aus Fenstern und Dachsimsen. Qualm breitete sich aus. Feuerwehrwagen rasten herbei, Bombentrichter wurden durch schwarze Planen gekennzeichnet. Der Reporter der „Münchner Neuesten Nachrichten“ schloss seinen dramatischen Bericht: „Die Häuser der Sendlinger Straße und des Blocks bis zum Oberen Anger wurden als rettungslos verloren angesehen.“ Um 17 Uhr ertönte das Signal: „Das Ganze halt!     » weiterlesen


Münchner Literaten auf der SpurStadtspaziergang mit Leporello

von Achim Manthey am 24.06.2013

Es ist noch gar nicht so lange her, dass München seinen Ruf als Literaturstadt begründet hat. Das kleines Büchlein "München literarisch" spürt der Entwicklung und ihren Protagonisten nach.     » weiterlesen


Interview mit der Liedermacherin Anna Depenbusch"Sich dem Leben und den Menschen hinzugeben, dazu gehört echt Mut"

von kulturvollzug am 19.06.2013

Mit ihrem neuen Album „Sommer aus Papier“ beschwört die Liedermacherin Anna Depenbusch den Sommer. Nach regnerischen Zeiten hat man das nicht nur in Deutschland nötig. Im Rahmen des Festivals der Cité internationale Universitaire de Paris, bei dem vor kurzem mehr als 25 Nationen ein aufwändiges Kulturprogramm auf die Beine stellten, war das Konzert der Hamburgerin der Höhepunkt des deutschen Beitrags. Kerzengerade, mit Bibliothekarinnenmiene sitzt Anna Depenbusch am Flügel und singt vom Leben, der Liebe und – "Gelegenheitsficks". Der Kulturvollzug traf sie vor ihrem kommenden Auftritt in Bayern in der französischen Hauptstadt.     » weiterlesen


Die Beuys-Affäre von 1980Als der „Müllmann“ kam oder Wie München seine „Wunde“ zeigte

von Karl Stankiewitz am 01.06.2013

Relativ spät, 1976, und erst mal im Untergrund konnte der Düsseldorfer Kunstrevolutionär Joseph Beuys in der Kunststadt München, wo er seit 1965 immerhin viele seiner 550 Multiples entworfen hatte, öffentlich in Erscheinung treten. In Zusammenarbeit mit der Galerie Schellmann & Klüser präsentierte die Städtische Galerie zwar nicht in ihrem Lenbachhaus, sondern im düsteren, wenig besuchten Maximiliansforum die raumfüllende Installation „zeige deine Wunde“.     » weiterlesen


Kleine Kunst- und Kulturorte in und um München (8)Das Chaos im Kopf hinterm Schweinchenbau

von Achim Manthey am 30.05.2013

Es kann schon eine Qual sein mit der Wissenschaft, die Wissen schafft. In München gibt es die Skulptur dazu.     » weiterlesen


Lenbachhaus wiedereröffnetGoldener Tempel für die Kunst

von Jan Stöpel am 08.05.2013

Das Schmuckkästchen am Entreé des Königsplatzes glänzt wieder: Nach Jahren des Um- und Anbaus öffnet das Lenbachhaus am heutigen Mittwoch seine Pforten. Mit prominenten Neuzugängen auch aus der zeitgenössischen Kunst, einer teilweise atemberaubenden Architektur - und einer beeindruckenden und neuartigen Lichtregie.     » weiterlesen


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