Archiv

Leben

Münchner Villa des Literturnobelpreisträgers Paul Heyse in GefahrVergessenes Nach-Weimar

von Karl Stankiewitz am 31.07.2013

Das Grundstück an der Luisenstraße 22 in München ist historisch. Dort steht noch die Villa des ersten deutschen Literaturnobelpreisträgers Paul Heyse. Der neue Eigentümer plant, sie abzureißen und durch ein fünfstöckiges Wohn- und Geschäftshaus zu ersetzen. Dagegen regt sich Widerstand. Ein Blick zurück und nach vorn.     » weiterlesen


Zwischen Diktatur und Demokratie - die Große Kunstausstellung neuFasching als Finanzier

von Karl Stankiewitz am 28.07.2013

Mit der Uraufführung eines Balletts namens "Hunger" wird am 4. August 2013 im Haus der Kunst in München die "1. Biennale der Künstler" eröffnet. Sie wurde zwei Jahre lang vorbereitet und soll fortan alle zwei Jahre stattfinden. Sie bedeutet "eine tiefgreifende Konzeptänderung in der deutschen Ausstellungslandschaft", sagte Eva Ruhland, die Präsidentin der Ausstellungsleitung. Sie hat 40 Künstler aus drei Generationen ausgewählt, die erstmals selbst als Kuratoren über Organisation und Inhalt der Ausstellung bestimmen durften. Damit wird eine Tradition abgebrochen, die 65 Jahre zurückreichte. Finanziell beteiligen sich mehere Sponsoren, darunter das Bundeswissenschaftsministerium und die Stadt München. Wir blicken zurück auf Anfang und Geschichte dieser Ausstellung, die alljährlich die aktuelle Kunst in Deutschland - die Künstler der DDR waren allerdings nur sporadisch einbezogen - repräsentieren sollte.     » weiterlesen


Moses Wolff über das HipHop-Festival in CannstattHier wird genickt bis zur Verneigung

von kulturvollzug am 25.07.2013

Jedes HipHop-Festival hat seine Höhen und Tiefen. Drei Dinge sind dabei immer feste Größe: Joints, Kopfnicken, Kompromisse. Was nicht immer schlecht sein muss.     » weiterlesen


Jedermann in Salzburg mit Brigitte HobmeierZurück zum Everyman, doch es interessiert vor allem der Liebling der Saison

von Gabriella Lorenz am 23.07.2013

Eine Buhlschaft auf dem Fahrrad? Warum nicht? Gott hat gewiss nichts dagegen: Der ist diesmal in Salzburg ein zwölfjähriges Kind. Es steht in einem riesigen Trichter und steigt auf einen Stuhl, um dem Tod auf Augenhöhe zu begegnen. Erstmals bei den Festspielen inszenierte ein amerikanisch-britisches Regie-Duo den „Jedermann“.     » weiterlesen


Ludwig Thomas Schwank "Erster Klasse" aufgepeppt beim TollwoodMit der Bahn und Komik im Heute angekommen

von Gabriella Lorenz am 17.07.2013

Soviel Glück hat man selten bei der Bahn. Dieser IC landet zwar nicht im Hauptbahnhof,  aber zielgenau beim Zuschauer. Eine erstklassige Kabarettistenriege hat zum 25. Tollwood-Jubiläum Ludwig Thomas 100-jährigen Schwank „Erster Klasse“ auf heutige Schienen gesetzt. Am Ende schäumte das Publikum vor Begeisterung genauso wie der Zug - in einer Waschstraße.     » weiterlesen


"Restlicht" von Werner Mally am SiegestorLichttätowierung erinnert an die Opfer des Holocaust

von Achim Manthey am 16.07.2013

Mit seiner Skulptur "Restlicht", die zur Zeit am Münchner Siegestor aufgestellt ist, hat der Bildhauer Werner Mally einen temporären Erinnerungsort geschaffen,der zugleich in die Zukunft weist.     » weiterlesen


Rundgang über die Biennale 2013 in VenedigWir lesen auf, wir tauschen, wir staunen - und Außenseiter triumphieren

von kulturvollzug am 14.07.2013

Eine objektverliebte Biennale mit schulmeisterlichem Unterton überrascht durch eine mutige Jury-Entscheidung: Der Goldene Löwe für den besten Künstler geht an den subtilen Meister des Immateriellen, Tino Sehgal, der Löwe für den besten nationalen Pavillon an den politisch aussagekräftigen Beitrag der Republik Angola.  Der informelle Favorit Frankreich geht leer aus.     » weiterlesen


Zum letzten Kultur-Empfang von OB Christian UdeMelancholisch mit Spitzmaus im südlichsten aller Gärten

von Michael Grill am 11.07.2013

Soviel Kultur ist selten auf einem Flecken, auch in München, und noch dazu auf so einem schönen. 600 Menschen waren beim Kulturempfang von Oberbürgermeister Christian Ude, wohl zwar nicht alle Künstler, so doch mindestens: "Kulturschaffende". Münchenhistorisch schon jetzt bedeutend: Es war nach 21 Mal der definitiv letzte des OBs Ude, des kunstsinnigsten Oberbürgermeisters, der je Kulturempfänge veranstaltete - denn im nächsten Jahr muss er sein Amt bereits abgegeben haben. Ude blieb staatsmännisch nüchtern, das Publikum war durchaus etwas wehmütig.     » weiterlesen


12. Rischart-Kunstprojekt im Alten Botanischen GartenDes Bäckers Horror Picture Show

von Achim Manthey am 07.07.2013

Das 12. Rischart Kunstprojekt in München bespielt unter dem Motto "Es war einmal..." den Alten Botanischen Garten. Acht Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Sicht auf Märchenwelten.     » weiterlesen


Münchens schwieriger Umgang mit der ErinnerungskulturFlamme im Kerker kommt zurück, Fels im Gras soll verschwinden

von Karl Stankiewitz am 30.06.2013

Keine andere Stadt war mit dem Aufstieg und dem Führungspersonal des Nationalsozialismus, mit Verfolgung und Widerstand so lange und so eng verbunden wie München, nicht einmal die damalige Reichshauptstadt Berlin. Dennoch war und ist es gerade in der einstigen "Hauptstadt der Bewegung", die ihr österreichischer Wahl- und zeitweilige Ehrenbürger Adolf Hitler noch in den Stunden des Untergangs durch seine bayerische Sekretärin grüßen ließ, beispiellos schwierig, eine angemessene, umfassende, politisch korrekte Erinnerungskultur zu entwickeln - trotz der ungewöhnlich vielen Straßenbenennungen, Hinweistafeln, Denkmäler und Mahnstätten. Viele sind nur durch bürgerschaftliches Engagement realisiert worden. Eine Übersicht über Münchner Debatten und Projekte.     » weiterlesen


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