Archiv

Bilder

Karl Stankiewitz schaut zurück auf 50 Jahre Olympische Spiele in München, Teil IVAls das altrussische Idyll friedlich siegte

von Karl Stankiewitz am 25.02.2022

Der eisige Wind des Jahreswechsels 1971/72 schüttelt die Datscha und lässt das glitzernde Stanniol, womit die ganze Decke des Holzhäuschens verkleidet ist, mit leisen, weinenden Tönen erklingen. Unter einem Leuchter voller Christbaumkugeln steht der Eremit und singt und betet. Ganz allein, eine halbe Stunde oder länger. In russischer Sprache. Über den hochgeschlagenen Kragen des grünen Lodenmantels wallt das schlohweiße Haar.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz schaut zurück auf 50 Jahre Olympische Spiele in München, Teil IIIBegrüntes Bergland aus Beton

von Karl Stankiewitz am 05.02.2022

Bizarr und felsartig gestaffelt wie die Gebirgslandschaft Oberbayerns hebt sich die Kulisse der Rohbauten des Olympischen Dorfs äußerlich vollständig und äußerst eindrucksvoll ab vom olympischen Bauplatz am Oberwiesenfeld. „Richtungweisend für den Städtebau der Zukunft“ soll sich das Doppeldorf seinen temporären Gästen, den späteren Dauermietern und künftigen Besuchern präsentieren.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz schaut zurück auf 50 Jahre Olympische Spiele in München, Teil IIDie Welt zu Gast bei Waldi - wie Herzen und Geldbörsen geöffnet wurden

von Karl Stankiewitz am 30.01.2022

Ein bunter Dackel soll „die Welt“ nach München locken. Die höchsten Repräsentanten des Olympischen Komitees haben sich im Januar 1971 getroffen, um den kleinen Kläffer in vielfacher Ausfertigung als offizielles Maskottchen der XX. Sommerspiele vorzustellen. Auf der Internationalen Spielwarenmesse Nürnberg zunächst soll der sogenannte Olympia-Waldi auf den Weltmarkt gebracht werden. „Der Dackel gilt überall als typisch deutsches Tier“, erklärt NOK-Präsident Willi Daume den herbei gerufenen Journalisten.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz schaut zurück auf 50 Jahre Olympische Spiele in München, Teil IDer Schuldenberg war eine Legende, die kalte Kommerzialisierung nicht

von Karl Stankiewitz am 22.01.2022

München 1972: Die Stadt ist zu einem Fass ohne Grund und Boden geworden, zu einem warnenden Beispiel für andere Entwicklungsstädte. Mit einem immer schneller, immer gewaltsamer werdenden Automatismus droht die in säkularem Wandel begriffene Olympiastadt, wie ihr Oberbürgermeister öffentlich bekennt, zu einem „steinernen Meer“ zu werden. Obwohl Hans-Jochen Vogel zugleich seinen Stadtrat warnte, dass man mit jeder Milliarde für den Verkehrsausbau „unsere Stadt dem Tode näher bringt“, wurden neue gewaltige Investitionen beschlossen, wurden Fehlplanungen größten Ausmaßes bestätigt, wurden Kostensteigerungen bis zu Hunderten von Millionen bekannt, die nicht nur die Steuerzahler in München und Bayern treffen.     » weiterlesen


Neue Ausstellung im Literaturhaus über Hannah ArendtEine Frau für keine Schublade

von Isabel Winklbauer am 18.10.2021

Das Literaturhaus geht mit einer neuen Ausstellung in den Winter. "Das Wagnis der Öffentlichkeit – Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert" lockt seit letzter Woche Besucher aus dem kulturellen Lockdown-Schlaf zurück aufs Parkett. Die Inszenierung zur jüdisch-deutsch-amerikanischen Publizistin (1906–1975) ist gleich drei Mal selbst ein Wagnis: Erstens ist die Schau keine Eigenproduktion des Literaturhauses, zweitens hat das Thema immensen Retro-Charakter und drittens stand die Kuratorin vor der Aufgabe, hauptsächlich Papier ausstellen zu müssen. Zum Schlafen kommt der Besucher trotzdem nicht. Da der Rundgang sowohl inhaltlich als auch räumlich relativ sprunghaft angelegt wurde, bleibt der Geist wach und streitbar bis zum Pelz-Cape als Rausschmeißer.     » weiterlesen


Zur Ausstellung "Nachklang" im Schlosspavillon IsmaningNeue Blicke auf Frauen von der Callas bis zu Olga

von Michael Wüst am 18.10.2021

In der Galerie des Ismaninger Schlosspavillons ist noch bis zum 7. November 2021 die Ausstellung "Nachklang" zu sehen. Der wahrscheinlich von Cuvilliés, dem Älteren, 1727 erbaute Pavillon hat mittig einen achteckigen Raum mit zwei Flügeln rechts und links und öffnet den Blick auf Wiese und Park. Ein punktsymmetrischer Bau, eine Quelle. Die Ausstellungsidee der drei Künstlerinnen Gotlind Timmermanns, Inge Jacobsen und Marta Fischer zu "Nachklang" fügt sich hier musikalisch sehr gut ein.     » weiterlesen


Umpf! Impf?

von Michael Grill am 24.09.2021

    » weiterlesen


Und nochmal Bier und Mucke

von Michael Grill am 30.07.2021

    » weiterlesen


Resl, i hol di mitm Radl ab...

von Michael Grill am 14.07.2021

    » weiterlesen


Stars über Stars

von Michael Grill am 08.07.2021

    » weiterlesen


« 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 ... 162 »