"Don Carlo" in der Bayerischen Staatsoper: Spanischer Feuerapplaus für Jonas Kaufmann und Anja Harteros
Dass sich das Publikum in solch einen Beifallsrausch klatscht, erlebt man selten. Nikolaus Bachler hat für Verdis Don Carlo die Asse Jonas Kaufmann, Anja Harteros und René Pape aus dem Ärmel geschüttelt – drei Sänger, die auf dem Zenit ihres Erfolges sind. » weiterlesen
Showcase Beat Le Mot im Marstall: Postdramatischer Performancewirbel mit Flagellationsmaschine und ein bisschen Mittelalter
Die Wiedertäufer hatten eine soziale Utopie: Gleicher Besitz für alle, freie Liebe, Vielehe, Massenorgien, Drogen – man denkt an Hippiekommunen. Nur war's im Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit zu früh dafür. » weiterlesen
Karl-Valentin-Preis an Helge Schneider: Angriff auf den Materialismus
Premiere für einen Preußen: Helge Schneider hat als erster Nichtbayer den Karl-Valentin-Preis erhalten, als legitimer Nachfolger des legendären Münchners. Zum Gratulieren kamen die Drei von der geplatzten Biermösl-Blosn und Gerhard Polt. » weiterlesen
Aus für "Jazz im Gärtnerplatz"! Zum Abschied zurück auf Anfang
Nach zwölf Jahren verabschiedet sich der Jazz vom Gärtnerplatz. Zum Abschied hat Initiator Johannes Faber für ein Konzert am 31. Januar 2012 noch einmal die Anfangsformation seines Consortiums zusammengetrommelt. » weiterlesen
Hyperaktiv und schwerhörig: Der eingebildete Kranke in der Komödie im Bayerischen Hof
Nach dem Interview mit dem Hauptdarsteller Nikolaus Paryla geht's nun zur Sache: "Der eingebildete Kranke" in der Komödie am Bayerischen Hof. Und die erweist sich als eine übertrieben lebhafte Inszenierung des berühmten hypochondrischen Dreiakters. » weiterlesen
"Gesäubert/Gier/4.48 Psychose" in den Kammerspielen: Düstere Poesie trifft auf Bilder der Entgrenzung
Ein Stück von Sarah Kane ist eine brutale Zumutung. Drei hintereinander ergeben einen großen Theaterabend: Johan Simons Inszenierung von "Gesäubert/Gier/4.48 Psychose" gehört zu den beeindruckenden Bühnenereignissen der letzten Zeit. Ein Tryptichon, in dem es eine der schwierigsten Theaterautorinnen der vergangenen Jahre neu zu entdecken gibt. » weiterlesen
Okwui Enwezor will das Haus der Kunst zum Schweben bringen
Die erste große Pressekonferenz ist vorbei und man weiß noch immer nicht, ob ihm das Bier schmeckt und ob er Weißwürste mag. Und davon, dass die schönen Berge so verdammt nah liegen, hat er auch nicht geschwärmt. Das irritiert so manchen Münchner, denn der liebt nun mal die bayerische Bauchpinselei. Doch Okwui Enwezor, seit Oktober 2011 neuer Direktor im Haus der Kunst, hat es nicht so mit dem medienwirksamen Schöngetue, statt dessen hat er ambitionierte und spannende Ideen, die er in den nächsten fünf Jahren umsetzen möchte. » weiterlesen
"Die Artillerie" und ihre Comics: Große Unterhaltungskunst bei Truk Tschechtarow
In der Galerie Truk Tschechtarow zeigt die Ateliergemeinschaft "Die Artillerie" Arbeiten zwischen Kunst und Dekoration. Fragen bleiben offen. » weiterlesen
Nikolaus Paryla in der Komödie im Bayerischen Hof: Uns geht's gut, warum haben wir schlechte Laune?
Vor 20 Jahren, in der ersten Spielzeit der Intendantin Margit Bönisch, war Nikolaus Paryla schon ein Zugpferd in der Komödie im Bayerischen Hof. Damals spielte und inszenierte er Goldonis „Diener zweier Herren“. Nun feiert Bönisch ihr 20. Jubiläum als Theaterleiterin und das 50-jährige Bestehen der Bühne. Und wieder ist der mittlerweile 72-jährige Nikolaus Paryla dabei: Diesmal ist er „Der eingebildete Kranke“ von Molière, wiederum in eigener Regie. » weiterlesen
Behütet
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