Tatort Gardasee: Melancholische Sehstücke des Fotografen Olaf Kreinsen in München
Der See, er lächelt nicht mehr und ladet auch nicht mehr zum Bade. Die Ausstellung "Lago Silenzioso" in der Münchner Fotogalerie im Blauen Haus zeigt eine Werkserie in Schwarz-weiß über einen unbekannten Gardasee. » weiterlesen
Inszenierte Landschaften: Arbeiten des amerikanischen Fotografen Chris Engman erstmals in Deutschland
In der Ausstellung "The Artist as an Explorer" zeigt die Münchner Galerie Clair zum ersten Mal in Deutschland Arbeiten von Chris Engman. Sie führen Auge und Hirn hinters Licht. Ist das Kunst oder was ist das? » weiterlesen
Wilhelm Sasnal im Haus der Kunst: Jenseits der Malerei
Das Haus der Kunst zeigt in einer Werkschau über 60 Gemälde und eine Auswahl der Filme des polnischen Künstlers Wilhelm Sasnal von 1999 bis heute. Malerei als gelebte Geschichte. » weiterlesen
Zu Albert Ostermaiers jüngstem Roman: Beim Benedikt, das ist Sprachgewalt!
Der Roman „Schwarze Sonne scheine“ erzählt die verstörende Geschichte eines jungen Schriftstellers im Spannungsfeld zwischen Familie, Kirche, Vertrauen, Missbrauch und Verrat. Albert Ostermaiers zweiter Roman überzeugt durch seine Sprachgewalt. » weiterlesen
Das Lächeln des Kouros oder worauf wir in der postkapitalistischen Kloake nicht mehr warten sollten / Eine Anklage von Serge Mangin
Vor genau einem Jahr erschien das Buch "Empört euch!" von Stéphane Hessel auf Deutsch. Es war ein Büchlein, das die westliche Welt aufschreckte und als eine Art Manifest der Occupy-Bewegung heftig diskutiert wurde: Sind wir noch zu retten? Muss man dem Irrsinn der Banken, der Konzerne nicht endlich ein Ende machen? Der Franzose Hessel brachte viel Wut auf nur 30 Seiten unter. Wurde aber das, was Hessel begann, seitdem weitergedacht? Hier gibt es einen Versuch: Woher kommt diese Krise, die offensichtlich nicht nur eine materielle ist? Sind Deformationen der Moral vielleicht sogar ästhetisch oder kulturell begründbar? Der in München lebende Bildhauer Serge Mangin denkt Hessel weiter. Er hat ein düsteres Pamphlet geschrieben, das hier exklusiv erscheint. (gr.) » weiterlesen
Die Wells und Wittenbrink in der Kammerspielen: Ein Familien-Best-of mit hinreißendem Charme
Nach der Trennung der Biermösl Blosn war die Spannung besonders groß: Was macht die Well-Familie ohne den Hans, noch dazu in den Kammerspielen, wo ihnen einst der Durchbruch gelang? Gemeinsam mit Regisseur Franz Wittenbrink ist nicht wirklich ein Theaterabend entstanden. Aber einer, der großes Vergnügen bereitet. » weiterlesen
Markus Bauers "stehende gewässer" in der Halle 7: Pension zur schlechten Aussicht
Hoffnungslosigkeit in der Halle 7: Markus Bauers preisgekröntes Stück "stehende gewässer" erlebt eine Uraufführung, die trotz guter Schauspieler eine entscheidende Frage offenlässt: Worin besteht die Alternative zum vertanen Leben? » weiterlesen
Ist die Münchner Jazz-Debatte schon wieder tot? Hey Mann, das ist doch Fasching! Oder: Tanz den Hartz Bop!
Man hat´s nicht leicht, das Leben ist eine Bloggerei, wie man im schönen Franken sagt. Immerhin frischen Wind in die alten Blätter des Feuilletons (Autumn Leaves) brachte Gastblogger Michael Hornstein mit seiner Improvisation über die gesellschaftliche Evaluierung der Jazz-Musik Nowerdays, heitzutag in den harten Zeiten der Jazz-Cholera. Eine abgestürzte Feldstudie kam heraus, rund herum um die Behauptung, dass es kein Geld mehr gäbe für den Jazz, vor allem dann nicht, wenn sich vorher schon Journalisten, gar Redakteure, wenn nicht ganz und gar Verleger im Pott bedient hätten. » weiterlesen
Hans Henning Paars letzter Tanzabend für den Gärtnerplatz: Manchmal wurde auch getanzt
Wenn Ballettchef Hans Henning Paar nach fünf Jahren seinem Intendanten Ulrich Peters nach Münster folgt, geht am Gärtnerplatztheater ausnahmsweise einmal keine Ära zu Ende. Zu unterschiedlich war das, was Paar und seine Compagnie angeboten hatten: zumeist gefällige Virtuosität, oft heiter, dann wieder verstörend in ihren verwirrend bedeutungsschwangeren Inhalten. » weiterlesen
"Rheingold"-Auftakt zu Wagners Ring am Nationaltheater: Regie im Boulevard-Stil, aber Rettung durch großartigen Nagano
Die ersten Highlights setzte die Musik. Den vielleicht berühmtesten Es-Dur-Dreiklang der Opernliteratur, der sich langsam zu einer wogenden Melodie steigert, bewältigte das Bayerische Staatsorchester wunderbar fließend. Bereits in diesen Anfangsminuten deutete sich an, wer bei der Premiere von Wagners „Rheingold“ im Nationaltheater als Sieger vom Platz gehen sollte. » weiterlesen
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