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Ausstellungen

"Die Filmwelten des Alois Brummer" in der Pasinger FabrikNach 45 Jahren wird der Porno-Papst aus Pasing zur Kultfigur

von Karl Stankiewitz am 04.11.2013

1968 war bekanntlich die Revolution ausgebrochen. Auch die „sexuelle Revolution“. Auch und gerade in München. In der noch heimlichen Hauptstadt wurde sie in jenem und im folgenden Jahr begeistert und intensiv erlebt. Zum Beispiel: Im Stadtmuseum erzielte eine Akt-Ausstellung mit kleinem Porno-Kabinett einen Besucherrekord. Im neuen Erotik-Theater spielten Damen mit freiem Oberkörper. Im Musical „Hair“ standen 30 Schauspieler plötzlich nackt auf der Bühne. In der Kunstakademie wurde, wie sich ein Abgeordneter erregte, „das Obszönste“ an die Wände gepinselt.     » weiterlesen


„Die Mona Lisa in München“ im Valentin-Karlstadt-MusäumHundert Gesichter (und ein Hintern) einer rätselhaften Frau

von Karl Stankiewitz am 31.10.2013

Sie ist für alles gut. Die Ikone der abendländischen Kunst, die Mona Lisa, muss alles mitmachen, auch den größten Blödsinn. Seit ihrer Erschaffung durch Leonardo da Vinci vor mehr als 500 Jahren wird das berühmteste Gemälde der Welt immer wieder kopiert, zitiert, verfremdet, umrätselt, verunstaltet, attackiert, für alle möglichen und unmöglichen Zwecke verwendet.     » weiterlesen


Lorna Simpson im Haus der KunstSie wägt ab, selbst bei "Public Sex"

von Roberta De Righi am 30.10.2013

„Ist sie schön wie ein Bild, klar wie ein Kristall, rein wie eine Lilie, schwarz wie Kohle oder scharf wie eine Rasierklinge?“ Zu dieser Suggestivfrage zeigt Lorna Simpson fünfmal dasselbe Bild: den Hinterkopf einer schwarzen Frau. In ihrer frühen Arbeit „20 Fragen“ von 1986 jongliert die New Yorker Künstlerin (geboren 1960) herausfordernd mit Geschlechts- und ethnischen Stereotypen. In ihren Fotoarbeiten, Filmprojektionen und Collagen balanciert Simpson mit den Gewichten von Identität und Gedächtnis, Fakt und Fiktion und setzt die Gemengelage immer wieder neu zusammen. Jetzt zeigt das Haus der Kunst ihr Werk, in dem sie den konzeptuellen Ansatz häufig mit performativen Elementen umsetzt, in einer konzentrierten Retrospektive.     » weiterlesen


Konzeptkünstler Richard Artschwager im Haus der KunstWeg mit dem Zweck und her mit dem Blp!

von Roberta De Righi am 28.10.2013

Ein Date kann eine haarige Angelegenheit sein. Richard Artschwager (geboren 1923) bringt es in seiner Skulptur „Double Diner“ auf den Punkt: Er baute sie 1988, in Anlehnung an die Möblierung amerikanischer Diner, als zusammenhängende Garnitur aus Tisch und Sitzen, so eng, dass man schon beim Anschauen Platzangst bekommt. Da wird Unterhaltung zur Zwangsveranstaltung, aber damit nicht genug: Sitze und Lehnen sind bezogen mit gummierten Haaren und somit kratzig und ein bisschen eklig – obendrauf würde Meret Oppenheims Pelztasse passen.     » weiterlesen


Das Bayerische Nationalmuseum und sein Angebot für junge BesucherBis kleine Museumsmuffel in die Wunderkammer wollen

von Roberta De Righi am 12.09.2013

Kinder sind große Sammler und Sachensucher: Muscheln, Schneckenhäuser, Schlangenhäute, Stöcke und Steine. Der kindliche Sammel-Instinkt ist so ausgeprägt wie er es einst bei den Königen und Kurfürsten war: In den Kunst- und Wunderkammern trugen sie seit dem ausgehenden Mittelalter zusammen, was Natur und Kunsthandwerk an Kostbarem und Besonderem hergaben.     » weiterlesen


Zeichnungen von Sepp Mauder bei Truk TschechtarowAls der FC Bayern noch linke Läufer hatte

von Achim Manthey am 10.09.2013

Die Ausstellung "Bei den Rothosen" präsentiert Sportillustrationen und Karikaturen des Münchner Zeichners Josef "Sepp" Mauder. Sie erzählen viel von der Geschichte des FC Bayern.     » weiterlesen


Zur Schenkung der Sammlung Goetz an den Freistaat BayernBeispiellose Offensive für die Medienkunst in München

von Karl Stankiewitz am 09.09.2013

Was für ein Geschenk! Seit Gabriele Münter der Landeshauptstadt 1962 einige hundert Werke des Blauen Reiter im Gesamtwert von 200 Millionen Mark vermachte und Lothar Günther Buchheim 1995 dem Freistaat über tausend Werke der Brücke sowie seine volks- und völkerkundliche Sammlung im Gegenwert von 100 Millionen Euro dem Freistaat als Dauerleihgabe übereignete, hat Bayern dergleichen nicht mehr erlebt.     » weiterlesen


Das Autowrack an der MaximilianstraßeGeruch der Revolution? Geruch von Parfüm!

von Achim Manthey am 27.08.2013

An der Münchner Maximilianstraße hat der Münchner Künstler Christian Schnurer das ausgebrannte Autowrack eines tunesischen Polizisten geparkt. "Transport a Smell of Revolution" nennt er die Aktion. Zu riechen ist davon nichts.     » weiterlesen


100 Jahre Münchner Cowboy Club im StadtmuseumRauchende Colts an der Floßlände

von Achim Manthey am 21.08.2013

"Ich will nen Cowboy als Mann", trällerte 1963 die dänische Schlagersängerin Gitte. In dem Jahr wurde der Münchner Cowboy Club 50 und war nicht gemeint. Heuer, zum Hundertsten, widmet ihm das Münchner Stadtmuseum unter dem Titel "Sehnsucht nach dem Wilden Westen" eine kleine, veritable Ausstellung.     » weiterlesen


Mimi von Minz in Aktion im Artlabor"Mal, Mädchen, mal... die Farben meiner Pop-Psychose"

von Achim Manthey am 20.08.2013

Die Ausstellung "HACA - Aktion Timpetee" zeigt Arbeiten der Künstlerin Mimi von Minz. Sie entstehen zum Teil im Lauf der Schau - wenn der Malerin gerade etwas einfällt. Und einen Kaffee gibt's auch.     » weiterlesen


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