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Film und Fernsehen

Was bei der Berichterstattung über den Tod von Joachim Fuchsberger vergessen wurde"Wenn man dann der Leidtragende dieser Situation wird, wo alles entstellt und aufgebauscht wird..."

von Michael Grill am 16.09.2014

In der vergangenen Woche starb Joachim "Blacky" Fuchsberger im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Grünwald bei München. In den Nachrufen wurde vor allem der großartige Moderator und Entertainer gewürdigt. Kaum zu lesen oder zu hören war, dass Fuchsberger vor allem in seinen letzten Jahren mit immer schärferen Worten zu einem Kritiker der Medien geworden war. Und dass er ganz am Anfang seiner Karriere sogar ein einst relevantes Boulevardmedium miterfunden hat - die Münchner Abendzeitung.     » weiterlesen


Zum Filmstart von "Step Up All In"Ein bisschen viel Zirkus um Breakdance

von Isabel Winklbauer am 24.07.2014

Es ist schwer zu erklären, warum Tanzfilme wie „Step Up“ erfolgreich sind. Von Teil eins bis fünfundzwanzig spielen sie dem Zuschauer mehr oder weniger dieselbe Handlung vor, die Charaktere werden nicht erwachsen und auch die tänzerischen Stilrichtungen ändern sich wenig. Offenbar ist der Tanz selbst Grund genug für einen Film – so wie im Klassiker "Die roten Schuhe". Nicht nur das Hauptthema, auch dessen Artisten-Aura übernimmt sein jüngster Nachfahre, "Step Up – All In".     » weiterlesen


Ralf Westhoffs Gesellschaftskomödie "Wir sind die Neuen"Im Häuserkampf

von Katrin Kaiser am 17.07.2014

Schrullige Großstädter beim Speed-Dating und ein sympathisches Pärchen um die dreißig, das seine Beziehung zu Tode analysiert – damit beschäftigte sich Ralf Westhoff in seinen höchst unterhaltsamen Spielfilmen „Shoppen“ und „Der letzte schöne Herbsttag“. Westhoff ist der Mann für vergnügliche Zeitgeistanalyse in der Karriere- und Single-Hauptstadt München. Sein neuer Film „Wir sind die Neuen“ schickt eine junggebliebene Alt-Achtundsechziger-WG in den Kampf gegen das Spießertum ihrer jungen Nachbarn.     » weiterlesen


Zum Film "Die Moskauer Prozesse" von Milo RauHinter Pussy Riot ist noch viel mehr

von Gabriella Lorenz am 24.03.2014

Die fünf Minuten, die sie in der Moskauer Erlöserkirche ein Anti-Putin-Lied sangen, bezahlten zwei Aktivistinnen der Punkband Pussy Riot mit zwei Jahren Straflager. Wegen "Aufwiegelung zu religiösem Hass, Gotteslästerung und Agitation gegen die Nation". Der Schauprozess machte 2012 Skandal. Im Westen weniger beachtet wurden zwei ähnliche Prozesse 2003 und 2006 gegen Ausstellungskuratoren. Die verloren ihren Job und mussten Strafen zahlen. Alle drei Gerichtsverfahren hat der Dokumentar-Regisseur Milo Rau im Oktober 2013 als dreitägige Theaterperformance in Moskau nachgestellt und das mit einem Film dokumentiert. Vor einigen Tagen war offizieller Kinostart in Berlin, nachdem das Münchner Residenztheater eine Vorpremiere organisiert hatte.     » weiterlesen


15 Jahre Kurzfilmfestival „Bunter Hund“ im WerkstattkinoHasso wedelt munter weiter

von kulturvollzug am 12.03.2014

Auch Hunde werden alt. Mit 15 Jahren kann es schon bald vorbei sein im Leben eines Vierbeiners. Nicht so beim „Bunten Hund“: Das Internationale Kurzfilmfestival feierte sich selbst und seine Siegerfilme aus den vergangenen 15 Jahren mit einem Geburtstagswochenende (07. / 08. März 2014) im Münchner Werkstattkino.     » weiterlesen


Hanna Schygulla "Auf Lesereise" im LiteraturhausNoch nicht angekommen, auch nicht beim Heimspiel in München

von kulturvollzug am 03.03.2014

Sie war Fassbinders Muse, die erste deutsche Schauspielerin auf dem Cover des „Time“-Magazins, und sie lebte die letzten 30 Jahre in Paris. Nun wagt sie mit stolzen 70 Jahren einen Neuanfang in Berlin. Momentan auf Lesereise, machte sie Station im Münchner Literaturhaus.     » weiterlesen


Zu Sybille Kraffts Buch über bayerische VolksschauspielerMehr als nur Gaudi - ein Blick auf Urviecher und Parade-Bayern

von Karl Stankiewitz am 10.01.2014

In der Publikumsgunst stehen sie hier zu Lande meist ganz oben: die Volksschauspieler männlichen und weiblichen Geschlechts. Im übrigen Deutschland werden sie, selbst bei fehlendem Sprachverständnis, als Parade-Bayern gern gesehen. Viele hatten ihr Debut auf Vorstadt- oder Bauernbühnen. Vor langer Zeit war das „Platzl“ der  passende Platz für weiß-blaue Gaudi. Einige konnten in Dialekt-Rollen bis zu den Kammerspielen und ins Residenztheater vordringen. Oder auch in die „Kleine Komödie“ am Maxdenkmal. Im Volkstheater an der Brienner Straße indes haben (einst) Ruth Drexel und Christian Stückl ein wahres Biotop für anspruchsvolle bayerische Schauspielerei entwickelt.     » weiterlesen


Zu den Preisträgerfilmen des Festivals der FilmhochschulenVon Tiefschwarz über Grau bis Pastellblau

von kulturvollzug am 26.11.2013

Es sind die zarten, leisen Werke, die auf dem 33. Internationalen Festival der Filmhochschulen überzeugen. Ihre einfühlsame und ruhige Bildsprache erforscht die Welt jenseits von großen Effekten oder knalligen Farben. Der Filmnachwuchs schaut genau hin.     » weiterlesen


Halbzeit beim Internationalen Festival der FilmhochschulenAuf der Suche nach der Welt

von Barbara Teichelmann am 21.11.2013

Es ist Halbzeit auf dem Internationalen Festival der Filmhochschulen und die erste Bilanz fällt positiv bis begeistert aus. Egal ob Immigrantenproblematik, grausames Initiationsmärchen oder filmischer Essay über die Kindheit – der Nachwuchs zeigt was er kann. Und er kann’s.     » weiterlesen


Münchner Filmmuseum feiert seinen 50. GeburtstagStadteigenes Kino mit Museum - das hat sonst niemand

von Karl Stankiewitz am 11.11.2013

Das erste Filmmuseum der Bundesrepublik wurde am 30. November 1963 vom Chef der Filmabteilung bei der Unesco, Professor Enrico Filchignoni, in München eröffnet. Es wurde im Anbau des Historischen Museum am Jakobsplatz im Verbund mit einem - schon Monate zuvor eingeweihten - Photomuseum eingerichtet. Heute, also genau 50 Jahre später, ist das Münchner Filmmuseum immer noch das einzige in Deutschland, das von einer Stadt getragen wird.     » weiterlesen


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