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Ein Rückblick auf "Radikal jung" 2014 im Münchner Volkstheater von Gabriella LorenzImmer nur Sex ist auch keine Lösung

von Gabriella Lorenz am 17.04.2014

Für viele war dies schon das Highlight beim Festival „Radikal jung“. Die französische Truppe „Si vous pouviez lécher mon coeur“ (Wenn Sie mein Herz lecken könnten) wurde beim Theaterfestival in Avignon 2013 mit „Elementarteilchen“ nach Michel Houellebecq als Entdeckung gefeiert. Auch im halbvollen Volkstheater applaudierte das Publikum nach vier Stunden frenetisch. Und verlieh der Aufführung am Ende den mit 2500 Euro dotierten Publikumspreis.     » weiterlesen


Igor Zelensky wird Ballettchef in MünchenFrischer Wind in klassischer Gestalt

von Isabel Winklbauer am 07.04.2014

Das Bayerische Staatsballett bekommt einen neuen Direktor: Ab September 2016 leitet Igor Zelensky aus St. Petersburg die Geschicke der Kompagnie. Wie selbständig er in Zukunft zu Werke gehen darf, weiß aber niemand.     » weiterlesen


Thomas Vasek im Gespräch mit Rebekka Reinhard im Salon LuitpoldDu sollst nicht lügen! Warum eigentlich nicht?

von Anne Mazuga am 07.04.2014

Ausgerechnet am 1. April präsentierte der Salon Luitpold einen philosophischen Gesprächsabend über den moralischen Wert der Lüge. Eingeladen waren Rebekka Reinhard, Philosophin, und Thomas Vašek, Chefredakteur des Philosophiemagazins Hohe Luft.     » weiterlesen


Regisseurin Jessica Glause im Interview über ihr Moldawien-Stück bei "Radikal Jung" im VolkstheaterEs geht nicht um Freaks auf der Bühne, es geht um Fragen nach den Verhältnissen

von Anne Mazuga am 01.04.2014

Unter dem Titel „Radikal jung“ präsentiert das Volkstheater vom 5.–13. April 2014 zwölf ausgewählte Inszenierungen junger Regisseure. Mit dabei ist die Uraufführung des Stücks „Dear Moldova, can we kiss just a little bit?“ unter der Regie von Jessica Glause. Im Interview erzählt sie, was es heißt, in Moldawien ein Theaterstück über Homosexualität auf die Bühne zu bringen. Und was es dabei zu lachen gibt.     » weiterlesen


Steven Scharf im Interview zu "Liliom" in den Kammerspielen"Da leuchtet was auf, was uns allen begegnen kann"

von Gabriella Lorenz am 09.03.2014

Hutschenschleuderer sind in Wien die Animateure in den Fahrgeschäften des Praters. Weil das Wort gar so schön ist, blieb es als Berufsetikett an Molnárs traurigem Helden Liliom haften. Im Deutschen wird das immer als Schiffschaukelschleuderer erklärt - sogar im Pressetext der Kammerspiele. Was in Bezug aufs Stück falsch ist. Eine Hutschen ist zwar laut Duden eine Schaukel, aber Liliom lockt im Ringelspiel, dem Karussell, die Leute an. Alfred Polgar hat vor über 100 Jahren „Liliom“ aus Budapest ins Wienerische Ambiente übersetzt, seitdem gilt es als austriakisches Volksstück. Und die gemeinsame Sprache, die Österreich und Deutschland trennt, zementierte wohl das Missverständnis.     » weiterlesen


Der Start der Abendzeitung - ein Rückblick aus gegebenem AnlassAls das Blei floss und Kohle vorhanden war

von Karl Stankiewitz am 08.03.2014

Die Münchner Abendzeitung hat Insolvenz angemeldet. Ob sie noch länger als einige Wochen erscheinen wird, ist ungewiss. Die Zeitungslegende mit trauriger Gegenwart hat früher Maßstäbe im Journalismus gesetzt. Das ist sehr lange her. Karl Stankiewitz war bei der Gründung der Abendzeitung als Jungredakteur dabei. Der heute 85-Jährige hätte wohl nie gedacht, dass er auch einmal das mutmaßliche Ende seiner damaligen Zeitung wird erleben müssen. Hier erinnert er sich noch einmal an die ersten Stunden. (gr.)     » weiterlesen


Die "Bandera-Faschisten" und was sie mit München verbindetBayern, die Ukraine – und eine Geschichte aus dem Kalten Krieg

von Karl Stankiewitz am 06.03.2014

Der Kreml in Moskau begründet die Intervention in der Ukraine nicht zuletzt mit einem notwendig gewordenen Schutz der dortigen russischen Bevölkerung vor den „Bandera-Faschisten“. Bei dieser aktuellen Rundfunkmeldung - in den hiesigen Zeitungen war sie bislang nicht zu entdecken - erinnerte sich unser Autor Karl Stankiewitz, Jahrgang 1928, an geheimnisvolle Ereignisse in den 1950er-Jahren - als München Schauplatz des Kalten Krieges war. Hier sein Blick auf die damaligen Ereignisse - die uns auch die heutigen Verwerfungen besser verstehen lassen.     » weiterlesen


Nina Sahm und ihr Debütroman "Das letzte Polaroid"In ein fremdes Leben schlüpfen

von Katrin Kaiser am 05.03.2014

In "Das letzte Polaroid" erzählt die junge Autorin Nina Sahm, die seit letztem Jahr in München lebt, von einer ungewöhnlichen Freundschaft und den Sehnsüchten einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst - ein lesenswertes Debüt!     » weiterlesen


Interview mit Peter Ruzicka, Intendant der Münchener Biennale"Die letzte Frage lautet immer: Warum komponieren Sie eigentlich?"

von kulturvollzug am 25.02.2014

Seit 1996 moderiert Peter Ruzicka, Komponist und Künstlerischer Leiter der Münchener Biennale, die Klangspuren-Konzerte. Ruzicka hat neben der Ausbildung am Hamburger Konservatorium und Kompositionsstudien bei Hans Werner Henze und Hans Otte Rechtswissenschaften studiert und wurde mit einer Arbeit zum Urheberrecht promoviert. Seine eigenen Werke, darunter viele Solo- und Kammermusiken und Orchesterwerke sowie zwei Musiktheaterstücke, Celan (Uraufführung 2001) und "Hölderlin. Eine Expedition" (2008), wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Anne Mazuga vom Kulturvollzug sprach mit Peter Ruzicka, der heuer nach der 14. Münchener Biennale für Musiktheater die Intendanz abgibt. Das Festival vom 7.-23. Mai 2014 trägt das Motto "Außer Kontrolle".      » weiterlesen


Choreograf Russell Maliphant über seine Pläne für die Ballettfestwoche"In München hatten wir mehr Freiheit"

von Isabel Winklbauer am 19.02.2014

  Russell Maliphant (52) ist einer der gefragtesten Choreografen unserer Zeit. Der freischaffende Brite residiert am Londoner Saddler’s Wells Theater und arbeitet regelmäßig für große Kompanien und mit Stars wie Sylvie Guillem. Derzeit kreiert er mit dem Bayerischen Staatsballett ein neues Stück, das am 4. April 2014 die Ballettfestwoche eröffnet. Der Kulturvollzug traf den Laptop-Junkie nach der Probe im Starbucks am Münchner Platzl – seinem liebsten Aufenthaltsort, „wegen dem W-Lan“.     » weiterlesen


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