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Stefan Maria Marb zum Tod der Butoh-Legende Ko Murobushi "Dance is my resistance"

von kulturvollzug am 25.06.2015

Große Trauer in der Butoh- und Tanzwelt über den überraschenden Tod des Tänzers Ko Murobushi, der in Mexiko auf dem Weg nach München an den Folgen einer Herzattacke im Alter von 68 Jahren verstarb.     » weiterlesen


Bayern und die Nuklearenergie - Karl Stankiewitz über 40 Jahre OhuWie Deutschlands stärkste Atomfestung entstand, angegriffen und verteidigt wurde

von Karl Stankiewitz am 23.06.2015

Die Bayerische Staatsregierung wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, dass der Freistaat wie andere Bundesländer auch Atommüll zur Zwischenlagerung zurücknimmt. Dies wäre Bestandteil des Konzepts der Bundesregierung, mit dem die Folgen des Atomausstiegs und der Energiewende abgearbeitet werden sollen. KV-Autor Karl Stankiewitz erinnert sich an den Anfang der Bürgerbewegung gegen die Atomkraft in Bayern vor 40 Jahren, als den ersten klar wurde, dass diese Technik gewaltige Folgen haben wird.     » weiterlesen


Zum 66. Sudetendeutschen Tag an Pfingsten in Augsburg - Karl Stankiewitz erinnert sichVor 70 Jahren begann der Leidensweg

von Karl Stankiewitz am 23.05.2015

Der 66. Sudetendeutsche Tag, der zu Pfingsten 2015 in Augsburg stattfindet, hat heuer drei Höhepunkte: Zu gedenken ist der vor 70 Jahren begonnen Vertreibung von über drei Millionen Sudetendeutschen aus ihrer Heimat, aufzubauen ist ein internationales Netzwerk, das angesichts der weltweit größten Flüchtlingswelle seit 1945 ein kodifiziertes Heimatrecht anstrebt und zu würdigen ist der tschechisch-deutsche Verständigungsprozess, der nach einem Geleitwort von Bernd Posselt, dem Sprecher der Volksgruppe, „weiter an Fahrt aufnimmt“. Mit den stammesverwandten Bayern haben sich die „böhmischen Leut“ ohnehin längst verbrüdert.     » weiterlesen


50 Jahre diplomatische Beziehungen - Karl Stankiewitz über Juden nach 1945 in SüdbayernDer Hass hatte noch lange nicht kapituliert

von Karl Stankiewitz am 13.05.2015

Zum Jahresende 1944 – in den Kinos lief gerade das Veit-Harlan-Melodram „Opfergang“ an – konnten die Münchner Massenmordhelfer nach Berlin melden: Die Hauptstadt der Bewegung ist "judenfrei". Von den rund 12.000 jüdischen Bürgern überlebten hier, in ihrer Heimatstadt, nur 84. Eine erschreckende Zahl, dokumentiert von Hanns Lamm, dem ersten Nachkriegs-Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde. Diese war schon am 19. Juli 1945 in einem Altersheim an der Kaulbachstraße neu gegründet worden. Zu Beginn der Versammlung gedachten die etwa hundert Anwesenden ihrer ermordeten Glaubensbrüder.     » weiterlesen


Nina Hümpel über das von ihr kuratierte "Dance 2015""Innovativ sein heißt offen sein für fremde Künste"

von Isabel Winklbauer am 04.05.2015

Ab 7. Mai geht "Dance 2015", das Münchner Festival für zeitgenössischen Tanz, zum zweiten Mal mit Nina Hümpel als Kuratorin über die Bühne. Kulturvollzug traf die Tanzwissenschaftlerin und Chefredakteurin von "Tanznetz.de" zum Interview. "Noch wenige Tage", freut sie sich auf den Eröffnungstag. Alles läuft nach Plan - und für künftige Festivals hat sie noch eine Menge Ideen.     » weiterlesen


Die Spaßmacher Django Asül und Markus Söder beim Maibock-Anstich im HofbräuhausKabarett-Diplomatie mit Streifen vom fränkischen Karpfen

von Michael Grill am 01.05.2015

Das ist eine erstaunliche Entwicklung: Da arbeitet sich der Kabarettist Django Asül über Jahre hinweg beim Hofbräu-Maibock-Anstich in eine Position, von der aus Vergleiche mit dem gar-nicht-mal-mehr-so-übermächtigen Nockherberg überflüssig werden. Und dann kommt ein Finanzminister, der also solcher ja auch Hofbräu-Chef ist, ein Herr Söder, und beginnt mit seinen Grußwort-Reden die Position des Künstlers sozusagen von innen her zu gefährden. Heuer war es endgültig so weit, dass wegen Markus Söders Ambitionen, möglichst bald Nachfolger von Horst Seehofer (CSU) als Ministerpräsident zu werden, der Festredner nur von zweiter Position aus ins Rennen ging. Doch am Ende gewann er.     » weiterlesen


Annegret Hoburgs Buch "August Macke, Franz Marc. Der Krieg, ihre Schicksale, ihre Frauen"„Ich bin so stolz, das alles mitmachen zu können"

von Christa Sigg am 14.04.2015

Lustvoll zogen sie in den Krieg – und tauschten den „Pinsel mit der Kanone“. Franz Marc hat das so griffig formuliert neben allerlei abstrusen Hoffnungen auf die „Reinigung“ eines ganzen Kontinents. Und auch sein bester Freund August Macke musste keineswegs in die Uniform gezwungen werden. „Vermöbeln“ wollte er die „Kerle“ und meinte damit die eigentlich sehr geschätzten Franzosen – aber Kultur und Politik, Künstler und Nation sind in solchen Fällen dann wohl zwei Paar Stiefel.     » weiterlesen


"Herzblut" - Eva Schmidt von Radio München im Interview"Warum wird nie zu Ende gedacht, wie Journalisten unabhängig arbeiten sollen?"

von Michael Wüst am 10.04.2015

Kultur wächst nach, behauptet Radio München. Damit mag sich unschwer assoziieren lassen, dass dies Medien auch tun - können oder sollten. Seit Januar 2014 sendet Gründerin und Geschäftsführerin Eva Schmidt. Radio München definiert sich als Münchner Medium mit dem Anspruch unterrepräsentierter Stadtkultur ein Forum zu bieten. Wir befragten sie im Rahmen der "Herzblut"-Aktion.     » weiterlesen


Amos Oz' Roman "Judas"Relativitätstheorie des Verrats

von Katrin Kaiser am 06.04.2015

Amos Oz hat einen berührenden Roman geschrieben, der sich auf ungewöhnliche und erfrischende Weise mit der Frage der historischen Legitimität des Staates Israels auseinandersetzt. Die Geschichte spielt in einem abgeschiedenen Jerusalemer Wohnhaus, in dem im Winter 1959/60 ein entwurzelter junger Mann, ein sarkastischer Greis und eine faszinierend-geheimnisvolle Frau mittleren Alters aufeinandertreffen.     » weiterlesen


Interview mit Jonathan Nott, Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, der Bayern verlässt"Ist Deutschlands Orchesterlandschaft nicht Weltkulturerbe?"

von Jan Stöpel am 25.02.2015

Er prägte das Symphonieorchester der kleinen Stadt Bamberg in den vergangenen 15 Jahren und führte es zur ganz großen Form, er verdiente sich Anerkennung nicht nur mit den Mahler-Einspielungen, die international als Referenz-Aufnahmen gelobt werden: Jonathan Nott (52), der Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, Maestro des reisefreudigsten Orchesters Bayerns. Nächstes Jahr verlässt der Brite Bamberg in Richtung Genf. Und sprach mit uns über den richtigen Klang, eine besondere Stadt und darüber, was Konzerthallen über Politik verraten.     » weiterlesen


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