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"Nachtmensch", das neue Album von ChefketEin Mic, ein Weg, ein Ziel

von Olga Levina am 04.08.2015

Viele kennen den 32-jährigen Şevket Dirican, alias Chefket, als gut gelaunten Live-Support für Rapper wie Marteria oder Samy Deluxe. Wenige wissen, dass er auch als Sprachbotschafter des Goethe-Instituts die Welt bereist, um deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln. In den nächsten Tagen veröffentlicht der ehemalige Gewinner des "End of the Week"-Freestyle-Battles sein drittes Album "Nachtmensch".     » weiterlesen


Karl Stankiewitz über August Everding, dessen Nachlass nun das Stadtarchiv präsentiertDes Theaters General

von Karl Stankiewitz am 20.07.2015

Am Wochenende (18.7.15) stellte das Stadtarchiv an in der Winzererstraße ausgewählte Stücke aus dem nunmehr erschlossenen Nachlass des 1999 verstorbenen Theatermannes August Everding der Öffentlichkeit vor. In einem Podiumsgespräch erinnerten sich Gustava Everding, Mario Adorf und der Kulturjournalist Gerhard Schmitt-Thiel an Everding und die Kammerspiele. Die Witwe hatte die umfangreichen Schriftstücke, Ton- und Filmdokumente, Fotos und Objekte im Oktober 2013 übergeben. Studierende der von Everding gegründeten Bayerischen Theaterakademie bieten Spielszenen und Aktionen. - An August Everding hat auch unser Autor lang zurückliegende Erinnerungen, von denen er hier berichtet.     » weiterlesen


Stefan Maria Marb zum Tod der Butoh-Legende Ko Murobushi "Dance is my resistance"

von kulturvollzug am 25.06.2015

Große Trauer in der Butoh- und Tanzwelt über den überraschenden Tod des Tänzers Ko Murobushi, der in Mexiko auf dem Weg nach München an den Folgen einer Herzattacke im Alter von 68 Jahren verstarb.     » weiterlesen


Bayern und die Nuklearenergie - Karl Stankiewitz über 40 Jahre OhuWie Deutschlands stärkste Atomfestung entstand, angegriffen und verteidigt wurde

von Karl Stankiewitz am 23.06.2015

Die Bayerische Staatsregierung wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, dass der Freistaat wie andere Bundesländer auch Atommüll zur Zwischenlagerung zurücknimmt. Dies wäre Bestandteil des Konzepts der Bundesregierung, mit dem die Folgen des Atomausstiegs und der Energiewende abgearbeitet werden sollen. KV-Autor Karl Stankiewitz erinnert sich an den Anfang der Bürgerbewegung gegen die Atomkraft in Bayern vor 40 Jahren, als den ersten klar wurde, dass diese Technik gewaltige Folgen haben wird.     » weiterlesen


Zum 66. Sudetendeutschen Tag an Pfingsten in Augsburg - Karl Stankiewitz erinnert sichVor 70 Jahren begann der Leidensweg

von Karl Stankiewitz am 23.05.2015

Der 66. Sudetendeutsche Tag, der zu Pfingsten 2015 in Augsburg stattfindet, hat heuer drei Höhepunkte: Zu gedenken ist der vor 70 Jahren begonnen Vertreibung von über drei Millionen Sudetendeutschen aus ihrer Heimat, aufzubauen ist ein internationales Netzwerk, das angesichts der weltweit größten Flüchtlingswelle seit 1945 ein kodifiziertes Heimatrecht anstrebt und zu würdigen ist der tschechisch-deutsche Verständigungsprozess, der nach einem Geleitwort von Bernd Posselt, dem Sprecher der Volksgruppe, „weiter an Fahrt aufnimmt“. Mit den stammesverwandten Bayern haben sich die „böhmischen Leut“ ohnehin längst verbrüdert.     » weiterlesen


50 Jahre diplomatische Beziehungen - Karl Stankiewitz über Juden nach 1945 in SüdbayernDer Hass hatte noch lange nicht kapituliert

von Karl Stankiewitz am 13.05.2015

Zum Jahresende 1944 – in den Kinos lief gerade das Veit-Harlan-Melodram „Opfergang“ an – konnten die Münchner Massenmordhelfer nach Berlin melden: Die Hauptstadt der Bewegung ist "judenfrei". Von den rund 12.000 jüdischen Bürgern überlebten hier, in ihrer Heimatstadt, nur 84. Eine erschreckende Zahl, dokumentiert von Hanns Lamm, dem ersten Nachkriegs-Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde. Diese war schon am 19. Juli 1945 in einem Altersheim an der Kaulbachstraße neu gegründet worden. Zu Beginn der Versammlung gedachten die etwa hundert Anwesenden ihrer ermordeten Glaubensbrüder.     » weiterlesen


Nina Hümpel über das von ihr kuratierte "Dance 2015""Innovativ sein heißt offen sein für fremde Künste"

von Isabel Winklbauer am 04.05.2015

Ab 7. Mai geht "Dance 2015", das Münchner Festival für zeitgenössischen Tanz, zum zweiten Mal mit Nina Hümpel als Kuratorin über die Bühne. Kulturvollzug traf die Tanzwissenschaftlerin und Chefredakteurin von "Tanznetz.de" zum Interview. "Noch wenige Tage", freut sie sich auf den Eröffnungstag. Alles läuft nach Plan - und für künftige Festivals hat sie noch eine Menge Ideen.     » weiterlesen


Die Spaßmacher Django Asül und Markus Söder beim Maibock-Anstich im HofbräuhausKabarett-Diplomatie mit Streifen vom fränkischen Karpfen

von Michael Grill am 01.05.2015

Das ist eine erstaunliche Entwicklung: Da arbeitet sich der Kabarettist Django Asül über Jahre hinweg beim Hofbräu-Maibock-Anstich in eine Position, von der aus Vergleiche mit dem gar-nicht-mal-mehr-so-übermächtigen Nockherberg überflüssig werden. Und dann kommt ein Finanzminister, der also solcher ja auch Hofbräu-Chef ist, ein Herr Söder, und beginnt mit seinen Grußwort-Reden die Position des Künstlers sozusagen von innen her zu gefährden. Heuer war es endgültig so weit, dass wegen Markus Söders Ambitionen, möglichst bald Nachfolger von Horst Seehofer (CSU) als Ministerpräsident zu werden, der Festredner nur von zweiter Position aus ins Rennen ging. Doch am Ende gewann er.     » weiterlesen


Annegret Hoburgs Buch "August Macke, Franz Marc. Der Krieg, ihre Schicksale, ihre Frauen"„Ich bin so stolz, das alles mitmachen zu können"

von Christa Sigg am 14.04.2015

Lustvoll zogen sie in den Krieg – und tauschten den „Pinsel mit der Kanone“. Franz Marc hat das so griffig formuliert neben allerlei abstrusen Hoffnungen auf die „Reinigung“ eines ganzen Kontinents. Und auch sein bester Freund August Macke musste keineswegs in die Uniform gezwungen werden. „Vermöbeln“ wollte er die „Kerle“ und meinte damit die eigentlich sehr geschätzten Franzosen – aber Kultur und Politik, Künstler und Nation sind in solchen Fällen dann wohl zwei Paar Stiefel.     » weiterlesen


"Herzblut" - Eva Schmidt von Radio München im Interview"Warum wird nie zu Ende gedacht, wie Journalisten unabhängig arbeiten sollen?"

von Michael Wüst am 10.04.2015

Kultur wächst nach, behauptet Radio München. Damit mag sich unschwer assoziieren lassen, dass dies Medien auch tun - können oder sollten. Seit Januar 2014 sendet Gründerin und Geschäftsführerin Eva Schmidt. Radio München definiert sich als Münchner Medium mit dem Anspruch unterrepräsentierter Stadtkultur ein Forum zu bieten. Wir befragten sie im Rahmen der "Herzblut"-Aktion.     » weiterlesen


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