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20 Jahre Domagk-AteliersEs war so schön, dann kam die sanierende Hand

von Michael Wüst am 11.07.2013

An acht Tagen feierten die Domagk-Ateliers im Haus 50 und auf dem Freigelände im Münchner Norden ihr 20jähriges Bestehen. Dazu gab es ein reiches Rahmenprogramm mit einem Dutzend Bands, Filmen und eine Podiumsdiskussion.     » weiterlesen


Münchens schwieriger Umgang mit der ErinnerungskulturFlamme im Kerker kommt zurück, Fels im Gras soll verschwinden

von Karl Stankiewitz am 30.06.2013

Keine andere Stadt war mit dem Aufstieg und dem Führungspersonal des Nationalsozialismus, mit Verfolgung und Widerstand so lange und so eng verbunden wie München, nicht einmal die damalige Reichshauptstadt Berlin. Dennoch war und ist es gerade in der einstigen "Hauptstadt der Bewegung", die ihr österreichischer Wahl- und zeitweilige Ehrenbürger Adolf Hitler noch in den Stunden des Untergangs durch seine bayerische Sekretärin grüßen ließ, beispiellos schwierig, eine angemessene, umfassende, politisch korrekte Erinnerungskultur zu entwickeln - trotz der ungewöhnlich vielen Straßenbenennungen, Hinweistafeln, Denkmäler und Mahnstätten. Viele sind nur durch bürgerschaftliches Engagement realisiert worden. Eine Übersicht über Münchner Debatten und Projekte.     » weiterlesen


Interview mit August Zirner zu "Stiller" im Cuvilliés"Wie bringe ich es rüber, dass ich nicht der bin, für den Du mich hältst?"

von Gabriella Lorenz am 28.06.2013

Mit „Woyzeck on the Highveld“ gastierte die Handspring Puppet Company 1992 erstmals in München - eine Sensation. Danach war die Puppenspieler-Truppe aus Südafrika, damals geleitet von William Kentridge, auf vielen Festivals in Europa zu sehen. Jetzt arbeitet sie zum ersten Mal in Deutschland: In Kooperation mit dem Residenztheater entsteht die Uraufführung „Stiller“ nach dem Roman von Max Frisch.     » weiterlesen


Münchner Literaten auf der SpurStadtspaziergang mit Leporello

von Achim Manthey am 24.06.2013

Es ist noch gar nicht so lange her, dass München seinen Ruf als Literaturstadt begründet hat. Das kleines Büchlein "München literarisch" spürt der Entwicklung und ihren Protagonisten nach.     » weiterlesen


Interview mit der Liedermacherin Anna Depenbusch"Sich dem Leben und den Menschen hinzugeben, dazu gehört echt Mut"

von kulturvollzug am 19.06.2013

Mit ihrem neuen Album „Sommer aus Papier“ beschwört die Liedermacherin Anna Depenbusch den Sommer. Nach regnerischen Zeiten hat man das nicht nur in Deutschland nötig. Im Rahmen des Festivals der Cité internationale Universitaire de Paris, bei dem vor kurzem mehr als 25 Nationen ein aufwändiges Kulturprogramm auf die Beine stellten, war das Konzert der Hamburgerin der Höhepunkt des deutschen Beitrags. Kerzengerade, mit Bibliothekarinnenmiene sitzt Anna Depenbusch am Flügel und singt vom Leben, der Liebe und – "Gelegenheitsficks". Der Kulturvollzug traf sie vor ihrem kommenden Auftritt in Bayern in der französischen Hauptstadt.     » weiterlesen


Lenbachhaus wiedereröffnetGoldener Tempel für die Kunst

von Jan Stöpel am 08.05.2013

Das Schmuckkästchen am Entreé des Königsplatzes glänzt wieder: Nach Jahren des Um- und Anbaus öffnet das Lenbachhaus am heutigen Mittwoch seine Pforten. Mit prominenten Neuzugängen auch aus der zeitgenössischen Kunst, einer teilweise atemberaubenden Architektur - und einer beeindruckenden und neuartigen Lichtregie.     » weiterlesen


Regisseur Armin Petras über "Bauern sterben"Stadt, Land, Gott und Heimat

von Gabriella Lorenz am 06.05.2013

Der Berliner Armin Petras und das im tiefsten bayerischen Dialekt geschriebene Stück „Bauern sterben“ von Franz Xaver Kroetz - wie geht das zusammen? Aber es war Petras' eigene Wahl. Im 100. Jubiläumsjahr lassen die Kammerspiele Stücke, deren Aufführungen in der Geschichte des Theaters wichtig waren, neu inszenieren.     » weiterlesen


Moses Wolff über den Untergang eines StadtviertelsWarum im Glockenbach alle Kündigungen auf den nächsten Sommer laufen

von kulturvollzug am 12.04.2013

Vielleicht gibt es eine Wette zwischen einer Gruppe seelenloser Hauseigentümer und der Stadt München, die vor wenigen Jahren in Champagnerlaune im Ratskeller getätigt wurde. Wettgegenstand: die Verwandlung des beliebtesten Viertels Münchens in ein steriles Nichts, und das Ganze fast so schnell, wie sich Clark Kent in der Telefonzelle umziehen kann. Die Hauseigentümer: „Des back ma in a paar Jahr!“. Die Stadt München: „Mir brauchen schon ein Datum!“. Die Hauseigentümer: „01.09.2013.“. Die Stadt München: „Da wett ma mir dagegen.“ Wetteinsatz: ums Recht. Top, die Wette galt!     » weiterlesen


Interview mit "Kino der Kunst"-Gründer Heinz Peter Schwerfel„Es gibt einen Hunger nach Bildern“

von Barbara Teichelmann am 10.04.2013

Kunst gehört ins Museum und Kino ins Kino. Dass das nicht so sein und vor allem nicht so bleiben muss, will das Filmfestival "Kino der Kunst" zeigen und bringt Künstlerfilme auf die große Leinwand. Vom 24. bis zum 28. April werden an neun Spielorten – vom ARRI-Kino über den Kunstverein bis zur Sammlung Goetz – 90 Künstlerfilme gezeigt, wovon 58 im internationalen Wettbewerb laufen.     » weiterlesen


Interview mit Dirk von Lowtzow von TocotronicDreamyness vom Erdbeerbär, elegant wie Bryan Ferry

von Michael Grill am 05.04.2013

Er ist irgendwie klug, er ist süß wie ein Teenie-Star, er ist angemessen eitel und er antwortet ausführlich und höflich. Dirk von Lowtzow fordert im Interview mit dem Kulturvollzug die schwarz-braune Haselnuss Heino auf, Songs seiner Band Tocotronic zu covern: "Es wäre an Absurdität nicht zu überbieten, ich fände das super!" Er hat das neue Album "Wie wir leben wollen" im Gepäck und spricht vor dem Münchner Konzert über das Grundrauschen in seiner Musik, den Rechtfertigungsdrang der Über-40-Jährigen und die Frage, wann er reif für die Theaterbühne ist.       » weiterlesen


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