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Kommentare

Urbanale besetzen die Oper: Wie beim Sturm auf die Destille die Flashmob-Idee lächerlich wird

von Michael Wüst am 29.06.2011

Der obstinaten gesellschaftlichen Event-Einfalt plakativ zu wehren, eröffneten die Opernfestspiele nach den Festakten der Uni Credit in den Fünf Höfen in zusätzlichen Akten, ach schillernden Akzenten mit einem weiteren notorischen Reflex behaupteter Vielfalt. Am Dienstag (28.Juni 2011) führten die Urbanauten das Volk, bei einem Besetzungs-Trashmob der Oper mit der BMW-Fahne in der Hand. Die Oper gehört uns, wurde skandiert. Echt? Man glaubt es kaum.     » weiterlesen


Mahler im Rap: Kommentar zu Klangspuren

von kulturvollzug am 28.05.2011

Warum nur kommt die Neue Musik nicht aus dem Schattendasein raus? Vielleicht liegt es gar nicht an der Spröde der Musik, sondern an der Unfähigkeit, sich einem größeren Publikum zu öffnen. Diesen Eindruck hat zumindest Kulturvollzug-Autor Alexander Strauch bei zwei Konzerten der Biennale und in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste gewonnen.     » weiterlesen


Rama dama! Bald-Intendant Martin Kusej beginnt mit dem Umbau des Staatsschauspiels

von Jan Stöpel am 01.04.2011

Resi, dich holt jetzt bald der Kusej ab: Noch wenige Monate währt die Ära Dieter Dorn, dann wird der Österreicher Martin Kusej das Heft am Bayerischen Staatsschauspiel in der Residenz in die Hand nehmen. Von Änderungen zu sprechen, wäre krass untertrieben: Kusej hat eine radikale Neuausrichtung des Hauses mit neuem Konzept und weitgehend neuem Personal eingeleitet.     » weiterlesen


Das ist München - hoffentlich nicht: Zur neuen Dimension der Verhunzung von öffentlichem Raum durch Werbemüll

von Michael Grill am 13.03.2011

Lieber Leser, großes Rätsel: Welche U-Bahn-Station in München ist überwiegend grau und hat knallrote Säulen? Sie haben das schon mal gesehen ist den letzten Wochen, aber Sie wussten nicht mehr wo sie waren, weil die Augen so weh taten? Dann verraten wir es Ihnen: Es ist, beziehungsweise war, die U-Bahn-Station Sendlinger Tor. Das Rot am Bahnsteig ist Werbung für einen Münchner Lokalradiosender.     » weiterlesen


Alles - außer der Kitsch-Vitrine: Ausblick auf die Landesausstellung über Bayerns Märchenkönig Ludwig II.

von Michael Grill am 28.02.2011

„Der Kini“, also Ludwig II., der sogenannte Märchenkönig, gehört, zumindest als Mythos, zu den ganz großen Exportschlagern Bayerns. Umso erstaunlicher, dass es seit 1968 keine richtig große Ausstellung mehr über den Monarchen gegeben hat.     » weiterlesen


Sie irren, lieber OB! Ein offener Brief als Antwort auf die Journalisten-Kritik von Christian Ude

von Michael Grill am 07.01.2011

In der vergangenen Woche schrieb Münchens Oberbürgermeister Christian Ude im „Zeit Magazin“ einen Gastbeitrag mit dem Titel: „Beruf: Besserwisser“. Darin rechnet Ude, der vor seiner Zeit als Politiker und Rechtsanwalt selbst kurzzeitig Zeitungs-Volontär und -Redakteur war, mit dem Journalismus von heute ab. Unter anderem, so Ude, lieferten Journalisten die Politiker immer mehr dem allgemeinen Gespött aus, hielten sich selbst aber für unfehlbar. Damit hat er Recht, aber anders als er meint. Eine Erwiderung von einem, der Udes Arbeit seit mehr als 20 Jahren als Journalist begleitet.     » weiterlesen


Unwort des Jahres! Die Subkultur zwischen Gehabe und Partyblitzkrieg - eine Münchner Debatte

von kulturvollzug am 23.12.2010

Horribile dictu: In München gibt es eine Subkultur-Debatte. Ausgehend vom Ende des Puerto Giesing und einer neuen Veranstaltungsreihe im Stadtmuseum (wo, wie sich angedeutet hatte, das Macher- und Macherinnen-Team gerade auseinander gebrochen ist) blickt man neu und bilanzierend auf ein für die Stadt ungewohntes Thema. Der Kulturvollzug hatte mehrmals berichtet; unter anderem gab es ein selbsterklärtes Pamphlet von Jörg von Brinken. Hier nun ein neuer Anlauf auf das "Sub", von Kulturvollzug-Mitarbeiter Michael Wüst. (gr.)     » weiterlesen


"Leider nicht richtig durch die Medien gegangen": Zum Dauer-Gezicke rund um die Puerto-Stadtmuseum-Sache

von Michael Grill am 15.12.2010

Das absurde Theater um die Frage, wie man die frisch errichtete Kultur- und Party-Location im Stadtmuseum zu bezeichnen habe, hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Am heutigen Nachmittag (15. Dezember 2010) äußerte Puerto-Giesing-Macherin Zehra Spindler live im Radiosender M94,5, die neuen Veranstaltungen im Stadtmuseum hätten „mit Puerto Giesing wenig bis gar nichts zu tun“. Das erstaunt insofern, weil Zehra Spindler selbst sich zuvor teilweise völlig anders geäußert hatte. Außerdem fordert sie Differenzierung ein. Die sie selbst am wenigsten zu leisten bereit ist.     » weiterlesen


Subkultur Reloaded - Ein Pamphlet

von kulturvollzug am 09.12.2010

Was genau ist Subkultur? Wer bestimmt darüber was Subkultur zu leisten hat? Gibt es das wilde Tier Subkultur in München überhaupt? Dr. Jörg von Brincken, Dozent an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und geistiger Vater der Performance-Gruppe "OKA", hat sich in Rage geschrieben. Das Ergebnis: ein feuriges Pamphlet für die Münchner Subkultur - wenn es sie denn gibt.     » weiterlesen


Kommentar zu Zukunft des Teams um den Puerto Giesing: Die Subkultur – ab ins (Stadt-) Museum

von Michael Grill am 06.12.2010

Das ist eine ganz große Sache für die offene Münchner Kulturszene und das Team um den Puerto-Giesing (ein Konglomerat aus den Veranstaltern vom "Kongress" und chromemusic.de sowie dem Puerto): Nach dem Ende des alten Giesinger Hertie als temporärem Kulturhafen soll es nun im fliegenden Wechsel weitergehen – im Stadtmuseum! Man reibt sich die Augen und liest es noch einmal: Wirklich im Stadtmuseum, wo man Coolness bislang für eine englische Rindersorte gehalten hat? Münchens bedeutendster Beitrag zur Clubkultur der letzten Jahre mutiert zum Stadtcafé de luxe?     » weiterlesen


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