Archiv

Viertel

Haidhauser Literaturbox 1 mit Thomas Lang und Julian WarnerWo der Mensch aufhört und der Affe anfängt

von kulturvollzug am 19.12.2013

Einmal im Monat verwandelt sich das KiM Kino im "Einstein"  in die Lesebühne Haidhauser Literaturbox 1. Seit November 2012 rufen Petra und Hellmuth Lang Autoren dazu auf, ihre Manuskripte einzusenden. Aus der Vielzahl der Texte wählt Petra Lang für jede Lesung zwei Gäste aus, die mal mehr und mal weniger miteinander zu tun haben. Zur letzten Lesung im Jahr 2013 waren Thomas Lang und Julian Warner geladen.     » weiterlesen


"Vom Zauber der Nachfrage" von Gesche Piening im i-campKunst im Kapital-Wahn mit erheblichem Umsatzeinbruch

von Gabriella Lorenz am 18.12.2013

Milch von glücklichen Kühen schmeckt uns. Jetzt kann man auch Kunst von glücklichen Künstlern genießen, sogar zertifiziert, verspricht die Firma Marktanteil. Die hat Gesche Piening gegründet und lädt unter dem verführerischen Titel „Vom Zauber der Nachfrage“ zur Firmenpräsentation im i-camp. Vermarktungsstrategien für Künstler - eine herrlich ironische Idee, leider auf der Bühne zu spröde verschenkt.     » weiterlesen


Titus Waldenfels und Michael Reiserer im "Nomiya"Ein Mambo ohne Namen in der Traumstadt ohne Herz

von Michael Wüst am 10.12.2013

Titus Waldenfels und Ferdinand „Ferdl“ Schuster sind beide Münchner und kennen sich. Und zwar schon jahrelang. Möglicherweise sind solche Begegnungen vor Jahren leichter zustande gekommen. Der Erstgenannte war lange Zeit als One-Man-Bandleader seiner selbst unterwegs, während zweitgenannter Ferdl der Wirt des sogenannten bayerischen Japaners „Nomiya“ an der Wörthstraße 7 ist. Und das seit 17 Jahren. Mit Titus Waldenfels und Michael Reiserer erlebten wir mal wieder einen schönen Abend im „Nomiya“.     » weiterlesen


"La nouvelle pensée noire-Chefferie" in der Schauburg bei SpielartEin Weißer in schwarzer Haut

von Jan Stöpel am 20.11.2013

"La nouvelle pensée noire", das neue schwarze Denken: Wie sieht es eigentlich aus? Das Gespann Gintersdorfer und Klaßen versucht bei Spielart mit einer buntgemischten Truppe, nun ja, keine Antwort, eher eine Verunsicherung. Denkmuster, so kann man nach einem allzu langen Abend sagen, greifen zu kurz. Wussten wir das nicht schon zuvor?     » weiterlesen


"Anatomy of Dirt" mit "48 nord" im AmpereBürgerhausabend der tödlichen Art

von Michael Wüst am 19.11.2013

„48 nord“, das ist Ulrich Müller (Gitarren, Elektronik) und Siegfried Rössert (Bass, Elektronik). Mit Patrick Schimansky (Schlagzeug, Rezitation, Elektronik) wird daraus „cape and eternity“, respektive „48 nord/cape and eternity“. Bei „Anatomy of Dirt“, der musikalischen Begegnung mit Christian Enzensbergers Text „Größerer Versuch über den Schmutz“ im Ampere war noch Gerty Beracz (Gitarre, Gesang) dabei. Hierbei blieb der Bandname gleich, der Ex-Schröder-Roadshow-Musiker war gewissermaßen ins Branding inkorporiert worden, falls das Marketing-exegetisch so richtig gesehen ist.     » weiterlesen


Tanzmarathon "Dancing Days" im i-campDie sich einen Wolf tanzen

von kulturvollzug am 18.11.2013

Zwölf Performer und Performerinnen machen die Nacht zum Tag und tanzen 24 Stunden lang durch. Allerdings nicht in irgendeinem hippen Münchner Club, der einen auf Berghain macht, sondern im i-camp. Dort feierte der 24-Stunden-Tanzmarathon „Dancing Days“ von Stefan Dreher vor kurzem Premiere.     » weiterlesen


Spielart-Auftakt mit "Mystery Magnet" von Miet Warlop im Carl Orff-SaalWiderstand ist zwecklos - die Comic-Behörde des Absurden vollstreckt

von Michael Wüst am 16.11.2013

Das Programm des Spielart-Festivals weist bei „Mystery Magnet“ von Miet Warlop im Carl Orff-Saal darauf hin, dass bei der Performance der bildenden Künstlerin aus Belgien Sprachkenntnisse nicht erforderlich sind. Ein Vorteil sprachlosen Theaters, ohne Zweifel. Doch gerade darüber nachzudenken, ob ihre opulent popartigen Bilder den Weg über die Sprache beim Zuschauer suchen müssen, um verstanden werden, oder ungefiltert eindringen können, das machte einen Reiz dieser Performance aus.     » weiterlesen


"Die Filmwelten des Alois Brummer" in der Pasinger FabrikNach 45 Jahren wird der Porno-Papst aus Pasing zur Kultfigur

von Karl Stankiewitz am 04.11.2013

1968 war bekanntlich die Revolution ausgebrochen. Auch die „sexuelle Revolution“. Auch und gerade in München. In der noch heimlichen Hauptstadt wurde sie in jenem und im folgenden Jahr begeistert und intensiv erlebt. Zum Beispiel: Im Stadtmuseum erzielte eine Akt-Ausstellung mit kleinem Porno-Kabinett einen Besucherrekord. Im neuen Erotik-Theater spielten Damen mit freiem Oberkörper. Im Musical „Hair“ standen 30 Schauspieler plötzlich nackt auf der Bühne. In der Kunstakademie wurde, wie sich ein Abgeordneter erregte, „das Obszönste“ an die Wände gepinselt.     » weiterlesen


25 Jahre politische Satire in MünchenWilde 80er abseits der Comedy

von Karl Stankiewitz am 03.11.2013

1988 war für München ein großes Jahr der Kleinkunst. „Hiebe in die Saiten der Kohl-Ära“ hieß eines der vielen Programme, ein anderes schaltete auf „Blackout“. Aus einem Schülerkabarett hervorgegangen war eine neue Formation, die sich „Fernrohr“ nannte und in jenem Jahr „Schwarzgeräuchertes“ servierte. Christian Springer und Helmut Schleich waren die Protagonisten. Rückblick auf ein vergessenes Jubiläum.     » weiterlesen


"Alternativlos oder Das Titanic-Syndrom" im i-campAlles versenkt

von Gabriella Lorenz am 20.10.2013

Manfred Killer täuscht gern an: Der Titel „Alternativlos oder Das Titanic-Syndrom“ seiner Inszenierung im i-camp hat nur entfernt assoziativ mit dem Unwort des Jahres zu tun, mehr schon mit dem sinkenden Schiff. Wer untergeht, schluckt Wasser. Und um die Ideen, die Trinkwasser-Versorgung zu privatisieren, kreist sein kapitalismuskritischer Versuch, Management- und Marketing-Strukturen zu durchleuchten.     » weiterlesen


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