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Architektur

„Das darf nicht nur ein Feigenblatt sein“: Künstler Wolfgang Flatz über den Trend zu kulturellen Zwischennutzungen in München

von Michael Grill am 11.03.2011

Die „kulturelle Zwischennutzung“ ist das Zauberwort der Münchner Kulturpolitik. Spätestens seit dem übergroßen und bundesweit beachteten Erfolg von „Puerto Giesing“, also der Verwandlung des alten Hertie an der Tegernseer Landstraße in eine Kultur- und Party-Location für einige Monate, ist es schick, vor allem subkulturelle Projekte zeitlich befristet unterzubringen. Neustes und spektakuläres Beispiel war die Praterinsel, auf der die Augsburger Patrizia Immobilien GmbH als Eigentümer bis zum Umbau im Herbst eine Art „Puerto Praterinsel“ einrichten wollte. Inzwischen ist dieses Projekt wieder abgesagt worden - doch die Diskussion um die Kultur auf Zeit geht weiter.     » weiterlesen


Alles - außer der Kitsch-Vitrine: Ausblick auf die Landesausstellung über Bayerns Märchenkönig Ludwig II.

von Michael Grill am 28.02.2011

„Der Kini“, also Ludwig II., der sogenannte Märchenkönig, gehört, zumindest als Mythos, zu den ganz großen Exportschlagern Bayerns. Umso erstaunlicher, dass es seit 1968 keine richtig große Ausstellung mehr über den Monarchen gegeben hat.     » weiterlesen


Glamour für Milbertshofen: Das Duo Dorrit & Eichhorn wirft mit seinen Bildern einen neuen Blick auf den Münchner Norden

von Michael Grill am 20.02.2011

Die Highlight Towers im goldenen Morgenlicht, das Olympiastadion mit puderfeinem Schneeüberzug, die Pfarrkirche St. Georg als neubarockes Juwel in saftig-grüner Natur. Die Bilder des Fotografen-Duos Dorrit Wess und Sven Eichhorn geben dem Münchner Norden einen Glanz, den die Realität meist vermissen lässt – oder den man erst erkennen muss.     » weiterlesen


Münchens klügstes Stadtviertel

von Michael Grill am 13.02.2011

Die südliche Maxvorstadt beherbergt sechs Hochschulen, 16 Museen und 30 Galerien: Ein „Wissenscluster“ von Weltrang – aber keiner weiß es. Als „Kunstareal“ soll es jetzt so berühmt werden wie die Berliner Museumsinsel.     » weiterlesen


Mae West - die neue Erotik am Effnerplatz

von Achim Manthey am 08.02.2011

52 Meter hoch, 72 Tonnen schwer, Wespentaille. Kunst im öffentlichen Raum für gute 1,5 Mio. Euro. Braucht München das?     » weiterlesen


Wohnen mit Post it

von Achim Manthey am 30.01.2011

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Oberklasse sticht Untergiesing

von Michael Grill am 09.01.2011

Erst kamen ein paar Kreative, dann machte die Burg Pilgersheim dicht. Jetzt müssen die alten Bewohner schauen, wo sie bleiben – eine Reportage aus Münchens umkämpftestem Stadtviertel. Es muss im Frühsommer letzten Jahres gewesen sein, als einer von ganz oben aus dem Fenster sprang. Der arme Tropf schlug direkt neben den Tischen auf der Freifläche eines kleinen Cafés auf, als wäre man mitten in München in einem schlechten Horrorfilm. Als die Polizei am Jakob-Gelb-Platz eintraf, konnte sie auch gleich noch einen Kehrmaschinenfahrer festnehmen, der mit 2,6 Promille Alkohol im Blut reihenweise Autos auf der Pilgersheimer Straße ramponierte.     » weiterlesen


Noch fünf Jahre Kultfabrik: Die Frist für das Kultur- und Partyareal wird abermals verlängert – einige Teile sollen sogar für immer bleiben

von Michael Grill am 17.12.2010

Schon oft wurde gebangt ums große Vergnügungsviertel hinter dem Ostbahnhof: Seit 1996 die alte Fabrik zur Kartoffelverarbeitung aufgegeben und mit dem Kunstpark Ost (heute Kultfabrik) ein Gelände für Kultur, Veranstaltungen und Remmidemmi eingerichtet worden war, gab es immer nur Genehmigungen auf Zeit. Inzwischen hält das Provisorium schon 14 Jahre - doch zum 31. Dezember enden die aktuellen Verträge. Jetzt ist klar: In der Kultfabrik gehen mit dem Jahreswechsel weder die Diskokugeln noch die Gitarrenverstärker aus.     » weiterlesen


Im Kampf gegen „Substanzapostel“: Denkmal-Chef Petzet will Münchens alte Dorfkerne vor falscher Ideologie schützen

von Michael Grill am 07.12.2010

Er ist ganz offensichtlich weiterhin in großer Sorge um das alte München: Michael Petzet, Präsident des Deutschen Nationalkomitees von Icomos und damit Deutschlands oberster Denkmalpfleger, kämpft um den Erhalt der historischen Dorfkerne in den Stadtvierteln. Diese sollen nach den Vorstellungen des Landesamtes für Denkmalpflege radikal von der Liste der schützenswerten Ensembles gestrichen werden, weil ihre historische Substanz oft nicht mehr original ist, sondern wiederaufgebaut oder verändert wurde. Bei der „Gesprächsreihe zur Stadtbaukultur“ mit Stadtbaurätin Elisabeth Merk im Literaturhaus sagte Petzet: „Ich habe das finstere Gefühl, dass hier nichts Gutes angerichtet wird.“     » weiterlesen


Spotlight auf die Lichtkunst: Die Architekturgalerie deutet auf eine Kunst im Dunkeln

von Michael Grill am 23.11.2010

Die Lichtplanung ist neben der Landschaftsplanung das zweite Stiefkind der Architektur. Immer noch gilt sie als flüchtige Zierde, als lediglich schöne, aber temporäre Zutat zur manifesten Baukunst. Dabei ist es oft erst das Licht, das aus einem Volumen einen Raum, aus einer Kubatur einen Baukörper macht. Mit Licht kann man inszenieren, modellieren und manipulieren.     » weiterlesen


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