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Der Einzelgänger: Der gebürtige Pariser Serge Mangin porträtierte Kohl, Bush und Gorbatschow – er ist Münchens unbekanntester weltberühmter Künstler

von Michael Grill am 14.01.2011

Es gibt da eine kleine weiße Kellertür an einem großen grauen Jugendstilhaus in Schwabing, durch die vor einiger Zeit auch Michail Gorbatschow ging. Unten riecht es nach feuchtem Ton und trockenem Gips, es stehen jede Menge nackte Frauen herum und einige Männer. Der Raum misst vielleicht 30 Quadratmeter, er ist voller Werkzeug, fertiger und halbfertiger Figuren, dazu Fotos, Skizzen, Modellierbock. „Das hier ist mein U-Boot“, sagt eine kräftige Männerstimme mit zuckersüßem französischen Akzent, „gegen die Welt da oben“. Serge Mangin zieht ein breites Franzosenlächeln übers Gesicht.     » weiterlesen


Ganz schön groß, die kleinen Indianer!

von Achim Manthey am 13.01.2011

"Die kleinen Hüter des Regenwaldes - Indianerkinder aus Amazonien malen ihre Welt". Unter diesem Motto hat in der Galerie Little Art  in München eine Ausstellung eröffnet.  Sie ist so, wie man sich das wünscht und vorstellt: bezaubernd. Und sie hat einen sehr ernsthaften Hintergrund.     » weiterlesen


Ohne Reiter, dafür mit hochkarätigen Gästen: Das Lenbachhaus startet ins "Blaue Jahr"

von Michael Weiser am 12.01.2011

Ein Jubiläum, und der Gastgeber ist verreist: Weitgehend ohne Werke des Blauen Reiter feiert München das „Blaue Jahr“ zum Hundertjährigen der legendären Künstlervereinigung. Die Abwesenheit der Münchner Stars macht im Kunstbau am Lenbachhaus jedoch Platz für aller Erwartung nach äußerst sehens- und hörenswerte Gastauftritte – die Musikpioniere von Kraftwerk inklusive.     » weiterlesen


Oberklasse sticht Untergiesing

von Michael Grill am 09.01.2011

Erst kamen ein paar Kreative, dann machte die Burg Pilgersheim dicht. Jetzt müssen die alten Bewohner schauen, wo sie bleiben – eine Reportage aus Münchens umkämpftestem Stadtviertel. Es muss im Frühsommer letzten Jahres gewesen sein, als einer von ganz oben aus dem Fenster sprang. Der arme Tropf schlug direkt neben den Tischen auf der Freifläche eines kleinen Cafés auf, als wäre man mitten in München in einem schlechten Horrorfilm. Als die Polizei am Jakob-Gelb-Platz eintraf, konnte sie auch gleich noch einen Kehrmaschinenfahrer festnehmen, der mit 2,6 Promille Alkohol im Blut reihenweise Autos auf der Pilgersheimer Straße ramponierte.     » weiterlesen


Der Wissenschaftswissenschaftler: Das ZKM Karlsruhe würdigt den fast übermenschlich großen Herbert W. Franke

von Michael Grill am 07.01.2011

Karlsruhe ist von München aus gesehen nicht der nächste Weg. Aber wer sich für Computer, Grafik und Science Fiction sowie alles, was damit irgendwie zusammenhängen könnte, interessiert und in den nächsten Tagen ans westliche Ende der A8 gelangen sollte, dem sei ein Abstecher ins ZKM dringend empfohlen. Im Zentrum für Kunst und Medientechnologie, das ja ohnehin die maßgebliche Einrichtung hierzulande für diese Sparten ist, wird eine Person vorgestellt, deren Wirken so dermaßen fundamental und vielfältig ist, das es fast schon übermenschlich wirkt: Es geht um den in Wien geborenen und bei München lebenden, mittlerweile 83jährigen Herbert W. Franke.     » weiterlesen


Symphonie aus der ganz neuen Welt

von kulturvollzug am 07.01.2011

Musik auf Reisen: Ein Dokumentarfilm beleuchtet das Schaffen des Dirigenten Kent Nagano in Kanada und dem Rest der Welt.     » weiterlesen


Ein Schaufenster für Kunst in München

von Achim Manthey am 04.01.2011

Ohne viel Aufhebens darum zu machen hat die UniCredit Group am Viktualienmarkt in München einen neuen Kunstraum installiert und bespielt ihn mit Werken des italienischen Kunstprojekts "Acrobazie".     » weiterlesen


Was wir Ihnen und Euch wünschen

von kulturvollzug am 31.12.2010

.... ein funkelndes, spritziges, kulturell an- und aufregendes erfolgreiches neues Jahr. Wir sagen danke und wünschen uns weiterhin diese freundliche, wohlwollende und auch kritische Begleitung.     » weiterlesen


Heute Kinder wird’s was geben: Die großartigen und lustigen Bubentraum-Träumer Fischli und Weiss in der Sammlung Goetz

von Michael Grill am 28.12.2010

Es ist und bleibt etwas mühsam, zur Kunst zu kommen, wenn sie sich in der Sammlung Goetz befindet. Das ehrgeizige Privatmuseum an der Oberföhringer Straße ist mit dem öffentlichen Verkehr nur unter größeren Verrenkungen zu erreichen; außerdem sollte man angemeldet sein, wenn man die Klingel zum Tor an dem Grundstück an der alten Isarhangkante drückt. Wer das alles auf sich nimmt, weiß was er sehen will und warum er das tut: In der Sammlung Goetz gibt es oft herausragende, kompakte Werkschauen zu sehen – enttäuscht wird man dort so gut wie nie. So auch bei der aktuellen Einzelausstellung des Schweizer Kunst-Duos Peter Fischli und David Weiss.     » weiterlesen


Schwarz und weiß

von Achim Manthey am 28.12.2010

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