Archiv

Bühnen

Hexenmeister ohne Magie: Marc-André Hamelin im Residenztheater

von kulturvollzug am 09.02.2011

Extremsport hinterm Flügel: Der Pianist und Komponist Marc-André Hamelin ist für seine Vorliebe bekannt, selten aufgeführte Stücke mit äußerst hoher technischer Schwierigkeit zu spielen. Im Residenztheater bewies er sein spielerisches Können, der Inhalt blieb dabei auf der Strecke.     » weiterlesen


Dafür würden manche bis zum Teufel gehen - zum Tod von Gary Moore die Besprechung seines letzten Münchner Konzerts

von Michael Grill am 07.02.2011

Gary Moore ist tot - für die Welt der lauten Gitarren von Blues bis Metal eine schockierende Nachricht. Der Ire starb im Alter von nur 58  Jahren während eines Urlaubs in Spanien, wie auf seiner Webseite bestätigt wurde. Die näheren Umstände sind noch nicht bekannt. Zum Gedenken an einen der besten Gitarristen wiederholen wir die Besprechung seines letzten Münchner Konzerts auf dem Sommer-Tollwood von 2009.     » weiterlesen


Ein Henker ohne Zorn und Pein

von Michael Weiser am 07.02.2011

Düsteres Klanggemälde: Der Komponist Klaus Schedl und Piano Possibile brachten im Rahmen des Symposiums "Neue Musik, neue Öffentlichkeit"  "Les Fleurs du Mal" von Charles Baudelaire als verstörenden Liedzyklus auf die Bühne der Muffathalle.     » weiterlesen


Bordell-Sofa und Regierungstisch - Shakespeares Henry IV im Theater Viel Lärm um Nichts

von kulturvollzug am 06.02.2011

Heinrich, mir graut vor Dir!“ Das darf nicht nur Gretchen zu Faust sagen, sondern auch der Zuschauer zu den beiden Heinrichen, die Shakespeare in seinen zwei Königsdramen „Henry IV“ porträtiert: Den Usurpator Heinrich IV., der seinen Vorgänger Richard II. ermordet hat und danach seine Adels-Verbündeten und das Volk grausam unterdrückt, sowie sein missratenes Sohnes-Früchtchen, das sich vom kriminellen Vorleben später als Heinrich V. kriegerisch rehabilitiert.     » weiterlesen


Wenn nur das Stück nicht wär': „Grand Hotel“ als Musical am Gärtnerplatz-Theater

von kulturvollzug am 04.02.2011

Nach der Broadway-Premiere vor 21 Jahren resümierte die „New York Times“ ziemlich ungalant, welche Traumbesetzung dem Stück vielleicht auf die Sprünge geholfen hätte: Natalia Makarova als alternde Tänzerin Gruschinskaja, dazu Sting, blond und schön, als verarmter Baron und Gelegenheitsdieb von Gaigern, Madonna als Hollywood-geile Stenotypistin Flämmchen und je nach Bedarf Michael Douglas in der Rolle des zwielichtigen Unternehmers Preysing.     » weiterlesen


Ein Ritter spielt die Luftgitarre

von kulturvollzug am 03.02.2011

Das Böse scheitert, und das Gute in Gestalt weiser Staatsführung und der Liebe obsiegt – und dazwischen wird wunderbar gesungen und musiziert: Händels „Ariodante“ ist in der Inszenierung von Kobie van Rensburg am Cuvillés-Theater als funkelndes Barockjuwel neu zu erleben.     » weiterlesen


Guten Morgen, alter Aufstand! - Die Münchner Volksmusiklegende Gari Gari im Theater Fraunhofer

von kulturvollzug am 28.01.2011

Brenne, brenne Zigeunerliebe, gari, gari Ljubov tziganki! Jetzt wissen wir also, von diesem Bekenntnis kommt der Name unserer Truppe. Nicht von dem bekannten Lied, der russischen „Romans“ gori gori moja svezda, leuchte mein Stern, leuchte. Das gibt es in vielen Interpretationen, ebenso gibt es einen gleichnamigen Film.     » weiterlesen


Odyssee durch die Neunziger

von kulturvollzug am 25.01.2011

Zum Heimfinden brauchen wir diesmal ein bisschen länger: Unter der Regie von Christiane Pohle spielen Schauspieler des dritten Studienjahres der Otto-Falckenberg-Schule im Werkraum der Kammerspiele „Jeff Koons“ von Rainald Goetz. Eine ziemlich verwirrende Odyssee durch die 90er Jahre.     » weiterlesen


Britisches Gastspiel - Das London Symphony Orchestra im Gasteig

von kulturvollzug am 24.01.2011

Es fällt schwer, sich an einen ähnlich grandiosen Auftritt im Gasteig zu erinnern, trotz ständiger Präsenz der Elite-Musikanten des BR oder der Münchner Philharmoniker. Am Freitag aber war das London Symphony Orchestra in München zu Gast und hat einen mächtigen Eindruck hinterlassen.     » weiterlesen


Viel buntes Licht und kleine Schatten – die Dreigroschenoper im Volkstheater

von Florian Haamann am 23.01.2011

Zwölf ausverkaufte Vorstellungen, schon bevor die Moritat von Mackie Messer zum ersten Mal gesungen wurde. Christian Stückls Dreigroschenoper am Volkstheater könnte sich zum Publikumsliebling des Theaterjahres 2011 entwickeln. Unser Eindruck nach der Premiere: Ja, das könnte klappen.     » weiterlesen


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