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Bühnen

Der allerletzte Gruß: Michaela Melián und Thomas Meinecke verbeugen sich vor ihrem toten Freund Christoph Schlingensief

von Michael Grill am 13.09.2010

Die Idee entstand auf der Trauerfeier in Oberhausen: Chris Dercon, Noch-Direktor im Haus der Kunst, erinnerte daran, dass der am 21. August verstorbene Regisseur und Kunst-Berserker Christoph Schlingensief in den frühen 80er Jahren vom Münchner Westend aus seine ersten Schritte als Aktionskünstler machte. Gemeinsam mit dem Münchner Künstler-Paar Michaela Melián und Thomas Meinecke sowie deren Band FSK schrieb Schlingensief in der legendären Kunst- und Punk-Postille „Mode & Verzweiflung“. Wo denn diese Texte geblieben seien?     » weiterlesen


Im Labyrinth der Zeichen

von Michael Weiser am 09.09.2010

Reigen der Anspielungen: Monika Gomis' Tanzperformance  "Catching a Big Fish" stellt Seh- und Erzählgewohnheiten im i-camp an der Entenbachstraße auf den Prüfstand.     » weiterlesen


Sound-Künstler wie zu Königs Zeiten: Das Münchner Quartett „Instrument“ stellt seinen monumentalen Hochleistungs-Rock vor

von Michael Grill am 09.09.2010

Überraschung aus den Tiefen der Münchner Musikszene: Eine Band, die klingt als habe sie die Progressive-Rock-Legende King Crimson aus den 70ern verschluckt. Dabei heraus kommen versponnene, vertrackte Songs, die sechs, sieben, manchmal mehr als 13 Minuten lang sind. Das ist musikalisches Handwerk höchster Schwierigkeitsgrade, oft erst sphärisch und dann mit großer Härte. „Instrument“ heißt die Gruppe mit Proberaum in München, sie ist hervorgegangen aus der 2008 aufgelösten Band Cosmic Casino und besteht aus Markus Schäfer, Nicolas Sierig, Hubert Steiner und Maxi Nieberle.     » weiterlesen


Barfuß in der Oper

von kulturvollzug am 30.08.2010

Opera Incognita spielt wieder in München. Im Müllerschen Volksbad lässt das Ensemble Mozarts Münchner Oper  "Idomeneo, Re di Creta" vom Stapel.     » weiterlesen


Spielzeitpause im Volkstheater- Interview mit dem Chefdramaturgen Kilian Engels

von Florian Haamann am 12.08.2010

Verschlossene Theatertüren, zugezogene Vorhänge, leere Sitzreihen. Der Sommer ist wahrlich keine schöne Zeit für Theaterfans. Damit der Frust nicht allzu groß wird, haben wir uns mit Kilian Engels, dem Chefdramaturgen des Münchner Volkstheaters unterhalten - über die vergangende Spielzeit, "radikal jung" und natürlich über die Zeit nach der Pause.     » weiterlesen


Schicksale als Pop up - Die "Halle 7" experimentiert mit der Krise

von Michael Weiser am 04.08.2010

Banker und Börsianer jubeln, Theaterleute grübeln. Zumindest die in der Halle 7: In „Geld – her damit“ macht man sich am Rande des Kunstparks Gedanken über die Krise.     » weiterlesen


Nahe der Schallmauer: Ein atemraubender Abend mit Bad Religion in der Tonhalle

von Michael Grill am 03.08.2010

Es waren nur 80 Minuten Punkrock, aber in diese 80 Minuten passten 28 Songs. Das sind keine drei Minuten pro Stück inklusive der Jubelpausen dazwischen. Die Ramones sind mal vor Jahren mit 32 Songs/h durch den alten Riemer Kulturflughafen gerast, das ist bis heute unerreicht. Bad Religion in der Tonhalle kamen aber schon sehr nah heran.     » weiterlesen


Ein brutaler Streifzug durch drei Generationen – „wie den Vater nicht töten“ im I-Camp.

von Florian Haamann am 29.07.2010

Was passiert mit einer Generation, der die Identität genommen wird und wie wirkt dieses Trauma in den folgenden Generationen nach? Diese Frage beantwortet das Freie Theater München und orientiert sich dabei an der Geschichte einer türkischen Familie - und über allem schwebt übermächtig und unüberwindbar Mustafa Kemal Atatürk.     » weiterlesen


Alte Männer auf der Insel

von kulturvollzug am 27.07.2010

Theaterpause ist Festspielzeit. Und die beginnt in Salzburg mit einem Paukenschlag: Peter Stein gelingt mit "Ödipus auf Kolonos" von Sophokles auf der Perner-Insel ein großartiger Theaterabend.     » weiterlesen


So viele richtige Töne - der Tollwood-Abschluss mit der SZ-Band Deadline im Andechserzelt

von Michael Grill am 27.07.2010

Der Süddeutschen Zeitung sagt man ja nach, dass ihr Sound, wenn sie denn klingen würde und nicht stumm im Briefkasten läge, der Blues wäre. Warum das so ist? Das hat wohl etwas mit kritischer-wehmütiger Grundhaltung auf der einen und Verlagskonstruktionen auf der anderen Seite zu tun, würde hier aber zu weit führen. Zum Abschluss des Tollwood-Festivals im Olympiapark spielte die SZ-Band Deadline im Andechserzelt zwar keinen richtigen Blues. Sondern sie coverte Pop, Soul und Rock'n'Roll, ließ damit aber dennoch in die Seele der Redaktion blicken.     » weiterlesen


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