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Bühnen

Hypnotische Giesinger Nacht: Attwenger dengeln sich zum austriakischen Rock'n'Roll im vollen Puerto

von Michael Grill am 02.10.2010

Menschenschlangen vor und Gedränge im ehemaligen Kaufhaus: Im Puerto Giesing, wo sich ja mittlerweile die Stars des Münchner Independent-Labels Trikont die Klinke in die Hand geben, spielten Attwenger ein schönes und und relaxtes Konzert. Die Pioniere der avantgardistischen, also mit Rap, Punk und Techno angereicherten Volksmusik begannen erst um 22.30 Uhr, anderthalb Stunden nach angekündigter Zeit. Die Giesinger Nacht sollte mit DJs und Party ja noch lange dauern.     » weiterlesen


Alice in Fiesing

von Michael Weiser am 30.09.2010

Last night a DJ saved my life? Verlasst euch bloß nicht drauf! In Mareile Blendls absurdem Stück „Letzte Nacht hat ein DJ meine Liebe zerstört“ (noch heute abend im Casino des Puerto Giesing) geht es am Rande um DJs und hauptsächlich um Bilderwelten und Selbstverlust.     » weiterlesen


Trio Grande: Das Trio Sonic Drei in der Seidlvilla

von kulturvollzug am 28.09.2010

Dass das Jazz-Trio die größte der Combo-Formen sein kann, bewies Sonic Drei in der Seidlvilla. Die Schwabinger Seidlvilla, zentral im ehemaligen Münchner Quartier de Jazz der 60er und 70er Jahre gelegen, ist mit ihrer Jazzreihe seit vielen Jahren ein junger, ein lebendiger Ort dieses legendären Viertels. Doch genug der Legenden, der Vergangenheit, keine Klage. Denn dazu boten die drei von Sonic Drei wahrlich keinen Anlass.     » weiterlesen


Talking Head in der Unterfahrt: Im Projekt Umlaut blieb man sich bei der Begegnung von Sprechakt und Jazz fremd

von kulturvollzug am 28.09.2010

Auf dem JIM-Jazzfest des vergangenen Jahres, das heuer vom 7.-9. Oktober in der Black Box im Gasteig stattfindet, war es ein vielbeachteter Act: „Liliath“, um die charismatische Sängerin Miriam Arens. Die damalige Rhythmusgruppe, bestehend aus Simon Seidl (piano), Sebastian Gieck (bass) und Gabriel Hahn (drums) featurte in der Unterfahrt den ebenfalls bei Liliath mitwirkenden Beatboxer Sebastian Fuchs. „Umlaut“ hieß also das Projekt von Sebastian Fuchs, der sein Instrument schlicht `Vox´ nennt, was man auch verstehen könnte als: `alles, was eine Stimme außer Gesang so drauf hat´.     » weiterlesen


Keine morschen Bretter - 25 Jahre Teamtheater

von kulturvollzug am 24.09.2010

Das Münchner Teamtheater wird 25 Jahre alt. Seit Jahren glänzt die Off-Theater-Institution regelmäßig mit Eigenproduktionen, Kabarett, Lesungen und vor allem mit fremdsprachigen Theaterperlen zum Beispiel aus Frankreich oder Portugal. Bevor der Spielplan für die Saison 2010/2011 endgültig fertig gestrickt wird, gibt es an diesem Samstag den 25.09. noch eine große Geburtstagsparty.     » weiterlesen


Mit Bobsl auf den Grünen Hügel

von Michael Weiser am 20.09.2010

Wo sollte man dieses Stück spielen, wenn nicht in Haidhausen, dem früheren Viertel der kleinen, wenn nicht armen Leute: Das Off-Broadway Musicaltheater spielt unter der Regie von Ana C. Haffter „Anni – das Musical“. Herausgekommen ist dabei eine unterhaltsame Ein-Frau Revue nach Herbert Rosendorfers Text „Die Kellnerin Anni“.     » weiterlesen


Wir sind alle große Helden: U2 liefern eine wuchtige und intelligente Stadionrock-Show ab

von Michael Grill am 17.09.2010

Es war ein erhebender Moment um 20.45 Uhr, als die beiden durchs Olympiastadion kreisenden La-Ola-Wellen gerade gegeneinander zu laufen begannen. U2 kamen durchs Marathontor, als wären sie auf einem zufälligen Spaziergang durch den Olympiapark. In aller Gemütsruhe gingen sie auf die Bühne und starteten bei vollem Flutlicht mit dem Bluesrock von „Return of the Stingray Guitar“. Dann hieß es: Schluss mit der Festbeleuchtung und los mit dem ersten Hit: „Beautiful Day“. Ja, ein solcher war es. Mehr als 70000 Menschen erlebten einen wunderbaren Abend, sogar mit anfangs trockenem Open-Air-Himmel.     » weiterlesen


Säuselboys out of Rosenheim: La Brass Bandas Oliver Wrage veröffentlicht den Sound seiner Jugend

von Michael Grill am 15.09.2010

Bei vielem, das man in der Jugend tut, erkennt man erst später, wie wichtig es war. So muss es auch Oliver Wrage, Bassist der Chiemgauer Überflieger La Brass Banda, und Hannes Hajdukiewicz, Komponist und Arrangeur („Sabsette“), gegangen sein. Vor gut zehn Jahren waren beide noch in Rosenheim - und bei Hannes wurde Musik gemacht. Es gab keine Band, es gab nur jede Menge Leute, die vorbeikamen mit einem Text oder einem Instrument.     » weiterlesen


Giesinger Geldschein Gschichtn

von Florian Haamann am 13.09.2010

Wenn eine Menschenmenge einen Geldschein verfolgt, muss nicht immer Gier der Antrieb sein. Es ist auch möglich, dass es sich um das Publikum des Theaterprojekts „Der Weg des Geldes“ von Barbara te Kock und Philine Velhagen handelt. Gemeinsam suchen sie die Geschichten der Menschen hinter den Scheinen. Am Samstag hatte das Stück Premiere.     » weiterlesen


Der allerletzte Gruß: Michaela Melián und Thomas Meinecke verbeugen sich vor ihrem toten Freund Christoph Schlingensief

von Michael Grill am 13.09.2010

Die Idee entstand auf der Trauerfeier in Oberhausen: Chris Dercon, Noch-Direktor im Haus der Kunst, erinnerte daran, dass der am 21. August verstorbene Regisseur und Kunst-Berserker Christoph Schlingensief in den frühen 80er Jahren vom Münchner Westend aus seine ersten Schritte als Aktionskünstler machte. Gemeinsam mit dem Münchner Künstler-Paar Michaela Melián und Thomas Meinecke sowie deren Band FSK schrieb Schlingensief in der legendären Kunst- und Punk-Postille „Mode & Verzweiflung“. Wo denn diese Texte geblieben seien?     » weiterlesen


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