Vorschriftsgemäß abgeschleppt
"Monacensia" wird MuseumLiteratur in neuem Licht
Das literarische Gedächtnis der Stadt München wird, gemäß einem Stadtratsbeschluss, gehörig aufgefrischt. Bis Herbst 2015 soll das ehemalige Wohn- und Atelierhaus des Bildhauers und "Künstlerfürsten" Adolf von Hildebrand in Bogenhausen, das seit Herbst 1977 die Monacensia beherbergt, für rund neun Millionen Euro dergestalt umgebaut und erweitert werden, dass den Besuchern ein offenerer und freundlicherer Zugang ermöglicht wird. » weiterlesen
Bierkreisel
KurzgeschichtePlan B
Ein Mann und eine Frau, beide finanziell am Abgrund, beide aktiv im Untergrund – aber sie hat das richtige Händchen und er die passenden Worte. » weiterlesen
Stromverbindungen
Zum 85. von Multi-Pionier Herbert W. FrankeMit dem Kathodenstrahl zur Kunst
Er ist einer der schillerndsten Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft. Und vor dem Hintergrund der heute üblichen Spezialisierung ist er fast schon ein Universalgelehrter: Der bei München lebende Physiker, Autor und Künstler Herbert W. Franke, der in diesen Tagen 85 Jahre alt wird. In Freiburg feiert man ihn mit einer Ausstellung, in Tölz wird eines seiner Werke wieder aufgeführt. » weiterlesen
Uraufführung auf der BiennaleKosmische Kakerlaken
Bei der diesjährigen Münchener Musiktheaterbiennale fällt beim Programm eine große Zuwendung zur so genannten Münchener "freien Szene" auf – sicherlich gab es noch nie so viele begleitende Projekte, als hors d'ouevre zum Hauptoperngang. Ein Vater-Sohn Besuch bei einer Uraufführung. » weiterlesen
Faustmarathon in der ReithalleIm Jagdgalopp durch das Faust-Doppelpack
Ach, wie viele „Fäuste“ haben wir schon gesehen! Aber fast immer nur Teil I mit der Gretchen-Tragödie. An Goethes komplettes Monumentalwerk „Faust I und II“ im Doppelpack wagt sich kaum einer. Peter Stein legte im Jahr 2000 mit seiner ungekürzten Mammut-Inszenierung die Rekordlatte auf 20 Stunden Spieldauer. Nicolas Stemann brachte es letztes Jahr immerhin auf acht Stunden. Dass es auch in gut zweieinhalb Stunden (inklusive Pause) geht, beweist der Regisseur Ioan C. Toma mit seiner freien Produktion „Faust, die Frauen und das Wasser“ in der Reithalle. » weiterlesen
Große Ereignisse werfen ihre Büchsen voraus
Murmel Clausens Romandebut FrettsackAm Anfang war das bissige Frettchen Idi Amin
Jens Fischer wohnt in München und ist ein sympathischer, relativ bodenständiger junger Mann mit 37, der sich allerlei Gedanken über das Leben, das Alter, Beziehungen, Freundschaft, Liebe, Sex und Geldverdienen macht. Er geht gern was trinken, arbeitet auf Messen, zieht sich zurück, wenn es ihm zu anstrengend wird und versucht, halbwegs über die Runden zu kommen. Familien mit Kindern sind ihm meist suspekt. » weiterlesen
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