Stars and Stripes
Zur Skandal-Ausstellung am AckermannbogenWolfram P. Kastner und die Kunst um seiner selbst Willen
Er hat Einspruch eingelegt. Der Aktionskünstler Wolfram P. Kastner steht heute vor Gericht um – mal wieder – eine seiner Provokationen zu verteidigen. Mit Bildern von verstümmelten Leichen wollte er vor einem Jahr die Anwohner des Neubaugebiets am Ackermannbogen zu Pazifisten erziehen. Weil den Leuten übel wurde, schickte ihm das Kreisverwaltungsreferat einen Bußgeldbescheid über 273,50 Euro. Nicht hinnehmbar, findet der Künstler. » weiterlesen
Zwei Ausstellungen in der Pasinger FabrikJenseits der Ansichtskarten - Fotografen auf Stadtstreife
Tänzerinnen, Erinnerungen und Details. In der Ausstellung "21 X Expedition München" präsentieren 20 Profifotografen ihre Sicht auf die Stadt. Und ein Amateur entdeckt ungewohnte Perspektiven. » weiterlesen
Dreierbeziehung
Zur Debatte um die Münchner KreativwirtschaftWas gilt der Prophet im eigenen Kultur-Land?
Ausgehend von den immer klarer werdenden Perspektiven um die Zukunft für das große Entwicklungsgelände an der Dachauer Straße kommt in München langsam, aber stetig, eine Debatte über die Kreativwirtschaft in Gang. München ist hier voller Chancen – macht aber noch viel zu wenig daraus. Dazu ein Gastbeitrag von Monika Renner, langjährige Stadträtin der SPD im Rathaus. » weiterlesen
Verdis „Falstaff“ vom GärtnerplatztheaterUlrich Peters' Farewell - ein Geschenk an München
Ein Abschied, der eindringlich zeigte, wozu das Gärtnerplatztheater fähig ist. Intendant Ulrich Peters, der das Haus verlässt, um in Münster sein Glück zu versuchen, inszenierte Verdis „Falstaff“. Und wenn auch die szenischen Effekte an der Oberfläche blieben: Was die musikalische Seite betrifft, gelang eine bemerkenswert schlüssige Aufführung. » weiterlesen
Such die Karibik (II)
Videoinstallationen im KunstvereinEin Bild ist ein Bild ist eine Projektion – aber von was?
Die New Yorker Performance- und Videokünstlerin Trisha Baga hinterfragt Einsatz und Wirkung von Bildern. Das Ergebnis ist keine moraline Medienkritik, eher ein multimedialer Kommentar zum Zeitalter der massenhaften Bilderpro- und reproduktion. » weiterlesen
Wald-Fotos in der Galerie f5,6Allen Schandtaten der Menschen zum Trotz
Drei Fotografen waren im Wald unterwegs und entwickeln ganz unterschiedliche Positionen zu dem Thema. Eine kleine Ausstellung in München beweist, dass der Mythos bleibt. » weiterlesen
Dritte Biennale-Premiere in der MuffathalleUniversen gehen schwanger und gebären absurde Bedeutung
Musik als Selbst- und zur Grenzerfahrung: Die Uraufführung von "Wasser", einem experimentellen Musikstück des Heidelberger Komponisten Arnulf Herrmann, gerät zum surrealen Traum. Es geht um die totale Aufhebung von Zeit, Ort, Raum und Person. Und David Lynch steht auch irgendwie Pate. Geheimnisvoll ist das, dunkel, anziehend, abstoßend und großartig. Der Komponist und Autor Moritz Eggert war da, hat sich in das tönende Dunkel fallen lassen und seine persönliche Grenzerfahrung mitgebracht. » weiterlesen
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