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"Under (De) Construction" auf dem Gelände Dachauer Straße 114Respekt vor so viel "Eksotik"
Am 13. September 2014 eröffnete im neuen „Import Export“ auf dem Dachauer Gelände, vormals Luitpoldkaserne, hinfort Kreativquartier in Progress, „UNDER (DE) CONSTRUCTION“, eine Veranstaltungsreihe mit Ausstellung. Mit Begriffen wie Event oder Show wird man angesichts des vorgestellten Konzepts, das dem Prozesshaften, der Wandlung Rechnung trägt, nicht glücklich werden. Denn über allem thront die Dekonstruktion, die wohl, um sich selbst gerecht zu werden, alsbald wieder verschwinden wird. » weiterlesen
Zur Geschichte des vor 40 Jahren eröffneten Klinikums GroßhadernEine Stadt der Medizinkultur
Am selben Tag des Jahres 2009, als sein Zwillingsbruder Michael im Klinikum Großhadern operiert wurde, erfuhr Uli Roth, dass auch er Prostatakrebs hat. Beide waren 47 Jahre alt und sehr erfolgreiche Handballer. Beide gelten heute – fünf Jahre danach, wie es die Regel bestimmt - als geheilt. Sie haben ihre Krankengeschichte in einem Buch und im Fernsehen berichtet, um Männer zur Vorsorgeuntersuchung anzuregen. Sie fühlen sich heute so fit wie früher. Michael Roth ist Trainer der Handballmannschaft MT Melsungen, Toni Roth managt die Rockgruppe Pur, die ein SOS-Kinderdorf in Nigeria unterstützt. Am 20. September leitete eine Diskussion mit den Zwillingen einen ganztägige Krebs-Informationstag in Großhadern ein. Die große Klinik am Westrand von München feiert derzeit die „Teilinbetriebnahme“ durch Kultusminister Hans Maier vor 40 Jahren. » weiterlesen
Wiesn ist immer und überall
"Auch Insekten essen Kuchen" im HeadeggHornissenflügel in Bronze, Kastenkuchen aus Bitumen
Goodbye Headegg! Die drei charmanten Kioske an der Trogerstraße 19 im Münchner Osten werden nach der aktuellen Ausstellung „Auch Insekten essen Kuchen“ schließen. Das ungewöhnliche Kunst-Triple wurde 2009 von Fotograf Hubertus Hamm ursprünglich als Schaufenster-Galerie gegründet, konnte dann 2013 richtig geöffnet werden, die Räume wurden begehbar. Die Füße der Besucher folgten den Augen, die Sache bekam einen Körper. Nach insgesamt 20 Ausstellungen und viel Beachtung, gerade innerhalb der letzten zwei Jahre, nun leider das Ende an diesem Ort. Aber Idee und Konzept in Händen von Förderer Hubertus Hamm und Kuratorin Lea Grebe scheinen weiterhin so lebendig, dass wir Hoffnung auf ein Wiedersehen haben. Da machen wir uns mal keinen Kopf! » weiterlesen
Was bei der Berichterstattung über den Tod von Joachim Fuchsberger vergessen wurde"Wenn man dann der Leidtragende dieser Situation wird, wo alles entstellt und aufgebauscht wird..."
In der vergangenen Woche starb Joachim "Blacky" Fuchsberger im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Grünwald bei München. In den Nachrufen wurde vor allem der großartige Moderator und Entertainer gewürdigt. Kaum zu lesen oder zu hören war, dass Fuchsberger vor allem in seinen letzten Jahren mit immer schärferen Worten zu einem Kritiker der Medien geworden war. Und dass er ganz am Anfang seiner Karriere sogar ein einst relevantes Boulevardmedium miterfunden hat - die Münchner Abendzeitung. » weiterlesen
Mit Herz und Kalaschnikow
Junge israelische Kunst auf der PraterinselStarke Frauen zeigen viel Tel Aviv und wenig Jerusalem
Über ein Jahr lang haben die israelische Kuratorin Lee-More Kohen und die Münchner Ausstellungsleiterin Marlène Sternbaum ihr komplexes Unterfangen vorangetrieben. Das Resultat ist nun zu sehen: 285 israelische Künstler zeigen 1005 Werke in Art Works, einer Verkaufsausstellung der Superlative. Zollgewölbe, Füllhalle und Orangerie der Praterinsel sind randvoll mit Gemälden, Fotografien, Skulpturen, Plastiken und Installationen. Klares Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad von Israels üppiger Kunstszene zu steigern und einen Absatzmarkt zu schaffen. Die Initiatorinnen konnten bei der Planung natürlich noch nicht ahnen, dass ihre Ausstellung mitten in eine hochexplosive Nah-Ost Lage hineinfallen würde. » weiterlesen
Ein Haus des Herrn ist überall
Obacht: Begierde!
"Allsympathien" in der Milchstraße 4Sie wollen uns erzählen, in der schönsten Nische
Schon von Weitem war in der Milchstraße in Haidhausen eine Menschentraube zu sehen, vor dem Ausstellungsraum, der viel zu klein war, die Leute zu fassen. Man ging also einzeln und respektvoll hinein, die Objekte behielten ihre Aura, sich in Stille zu entfalten. Phillip Messner, der bei Michelangelo Pistoletto in Wien studiert hat und Nick Bötticher, Meisterschüler des hiesigen Olaf Metzel, haben das liebenswürdige Projekt mit acht Kollegen initiiert. » weiterlesen





