Gut behütet am Alten Nordfriedhof (1)
Kammerspiele mit Fleißers "Fegefeuer in Ingolstadt"Stilisierte Kapitulation vor der Kleinstadtenge
Letztlich ist diese Aufführung ein Fake. Der Ton ist Voll-Playback: Kompliment an den Sounddesigner Richard Janssen. Die Schauspieler, die dazu Sprechen mimen müssen, stehen wie ausgestopfte Zweibein-Tiere starr glotzend herum, dürfen ab und zu Kopf und Hand bewegen sowie gar - Extrem-Action! - einige Schritte gehen oder umfallen. Wenn man das auf Video zeigte, hätten die bedauernswerten Darsteller einen freien Abend, und die Zuschauer dann auch, weil sie schnell flüchten könnten, ohne zu stören. Denn das trauten sich in der Kammerspiele-Premiere „Fegefeuer in Ingolstadt“ nur wenige: Das Münchner Publikum ist erstaunlich geduldig und leidensfähig. » weiterlesen
Wandern im Winter
Sammlung Siegert im StadtmuseumDas macht Spaß - Fotografische Spuren aus einer fernen Vergangenheit
Unter dem etwas sperrigen Titel "Zwischen Biedermeier und Gründerzeit. Deutschland in frühen Photographien 1840-1890 aus der Sammlung Siegert" präsentiert das Münchner Stadtmuseum in einer fulminanten Fotoausstellung eine Zeitreise in die Vergangenheit. Und es geht um ein Geschäft. » weiterlesen
Vorsicht Rattenbekämpfung
Bis heute nicht übertroffen
Almudena Grandes' Roman "Der Feind meines Vaters"Zwischen Guerilla und Guardia Civil
Die Schriftstellerin Almudena Grandes ist nach eigenen Worten besessen vom Spanischen Bürgerkrieg und der Nachkriegszeit. Ihr neuer Roman spielt Ende der 1940er Jahre in Andalusien und erzählt die bewegende Geschichte eines Polizistensohnes auf der Suche nach Menschlichkeit in Zeiten von Repression und Terror. » weiterlesen
Fotos von Hiroshi Watanabe bei MichekoMomentaufnahmen aus aller Welt. Schön. Und?
Die Müchner Ausstellung "Zeitreisen" präsentiert eine kleine Werkschau mit Bildern des japanischen Fotografen Hiroshi Watanabe. Sie entstanden auf seinen zahlreichen Reisen und bewegen sich zwischen Kalkül und Entdeckung. » weiterlesen
Keine Alternative
Cornelie Müllers "Schwanenflug" im TamSDamen treffen Figurinen - rätselhaft, poetisch und wunderschön
Einst lebte ich als Schwan“, erzählt eine Darstellerin. Dieser Schwan endete schwarz verbrannt auf einer Speiseplatte. In ihrem neuen Stück „Schwanenflug“ stellt die Musik-Theater-Frau Cornelie Müller (Text und Inszenierung) drei Künstlerinnen auf die Bühne des TamS, die den Schwanenflug wagten und ohne Rücksicht auf Konventionen lebten und arbeiteten. Wer sie sind, verrät die Aufführung nicht, auch nicht, warum sie so wunderliche Dinge treiben. Doch entstand daraus ein schwebeleichtes, musikalisches Theatergedicht besonderer Art. » weiterlesen
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