Pinnwand (2)
Ibsens "Peer Gynt" in SalzburgEin Rockstar auf popbunter Weltreise-Revue
PG ist ein Rockstar. In hautengen Gold-Glitzer-Hosen röhrt er Songs von Iggy Pop, die dieser extra für ihn geschrieben hat. Er hampelt herum wie Mick Jagger, lässt sich in der Afterparty von Groupies betatschen und gibt in der Pressekonferenz das arrogante Weltruhm-Arschloch, das besoffen und bekifft jede Bodenhaftung verloren hat. » weiterlesen
Knie zum Strand
Elena Poniatowskas Roman "Frau des Windes"Die Surrealistin Leonora Carrington und ihr Leben auf schmalem Grat
Leonora im englischen Nebel, Leonora mit wehendem Haar in den Straßen von Paris, Leonora als Debütantin am englischen Hof, Leonora mit Max Ernst nackt am Flussufer und immer wieder: Leonora mit Pinsel und Zigarette vor der Staffelei. Es ist ein wilder Strudel von Bildern und Ereignissen, der den Leser in den ersten Kapiteln von „Frau des Windes“ erfasst. Bereits in jungen Jahren sprengt die englische Industriellentochter und spätere Surrealistin Leonora Carrington die Konventionen ihrer Zeit. Von Eltern und Lehrern verlangt sie Erklärungen anstelle von Befehlen, geschickt und lustvoll wechselt sie beim Malen und Schreiben zwischen rechter und linker Hand, statt früh zu heiraten studiert sie in London Kunst. » weiterlesen
Giesinger Winterstraße - leicht erhitzt
Chinas Megastädte auf Fotos bei HennWarnung vor der Monotonie des Gigantischen
In der Münchner Ausstellung "Cities Unknown" dokumentiert der Architektur-Fotograf Hans Georg Esch die städtebaulichen Folgen von explodierendem Raumbedarf. » weiterlesen
Hacking Wagner bei den Opernfestspielen"U-Boote dürfen die Deutschen liefern, aber keinen Wagner"
Es ist ein schier unerschöpfliches Thema: Warum tut man sich in Israel so schwer, die Musik Richard Wagners zu akzeptieren? Saar Magal fand die nicht enden wollende Diskussion darüber offenbar so interessant, dass sie beschloss, dazu einen Theaterabend beizusteuern: „Hacking Wagner“ nennt sie ihre Performance, die jetzt von der Bayerischen Staatsoper als Teil des „Rund um den Ring“ -Programms der Münchner Opernfestspiele im Haus der Kunst uraufgeführt wurde. » weiterlesen
Der letzte Tango ist vorbei
"Prinz Friedrich von Homburg" in SalzburgPsychoduell auf verbrannter Erde
Mit einem Paukenschlag, einem ganz leisen, endet Andrea Breths Inszenierung "Prinz Friedrich von Homburg" im Salzburger Landestheater. Man braucht einige Sekunden, um zu begreifen, dass der Titelheld tot ist. „Die Freude tötet ihn!“, ruft seine Braut Natalie, als Homburg - unversehens vor seiner erwarteten Hinrichtung gerettet und als Sieger der Schlacht von Fehrbellin gefeiert - in Ohnmacht fällt. Die Regisseurin nimmt den Satz wörtlich. Noch einmal erwacht Homburg: „Ist es ein Traum?“ Dann fällt er zurück - in ewige Traumlosigkeit » weiterlesen
Tanzperformance im KunstpavillonAm linken und rechten Ufer der Seele
Zwischen unendlicher Liebe und unendlicher Gewalt ist die menschliche Seele gespannt wie ein Gummiband. Sie erträgt beide Extreme. Ein ideales Thema für Tänzer und Choreograf Manfred Kröll, dem kein Tauchgang ins Ich zu tief ist. Die Ausbeute vom Grund war diesmal hoch ästhetisch, wenn auch schwer zusammen zu puzzeln. » weiterlesen
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