Stop or go
Bergmanns "Persona" im Marstall - Die KritikEkstase der Verzweiflung und Gewalt - Wie ein Regiekonzept nicht aufgeht
"Guten Tag, Frau Vogler. Ich bin Schwester Alma." Vier Mal nähert sich die Pflegerin in verschiedensten Modulationen ihrer neuen Patientin. Sie erntet nicht einmal einen Blick. Die berühmte Schauspielerin Elisabet Vogler hat plötzlich aufgehört zu sprechen. Sie ist gesund - aber verweigert jeden Kontakt. » weiterlesen
Vogelhaus
Eine persönliche "Heldengeschichte"Von der Musterung im Hofbräukeller zum Assessment im Karriere-Truck
"Die Bundeswehr kommt" - so wird geworben. Von heute an bis kommenden Sonntag (23. bis 28. Juli 2012) parkt in der Messestadt Riem ein Informationsbus der Marine. Dort sollen junge Männer und Frauen informiert werden über den Dienst mit der Waffe - in der Bundeswehr und speziell in der Marine. Auch möchten die Aufklärer den "vielen Vorurteilen in der Öffentlichkeit" begegnen, sagt Oberleutnant zur See Marc Viering, der in München als "Karriereberater" für die Bundeswehr wirkt. Aus diesem Anlass bringen wir einen Auszug aus einem im Herbst erscheinenden Buch unseres Autors Karl Stankiewitz, der sich als 16-jähriger Angehöriger der Marine-HJ für die Offizierslaufbahn bei der Kriegsmarine gemeldet hatte. » weiterlesen
Brillanter Sommernachtstraum
Ganz dicht dran
Psycho-Duell "Persona" kommt in den Marstall„Was bedeutet es, wenn jemand schweigt?" - Ein Experiment zwischen zwei Sprachen
Wenn wir im Deutschen von einer Person sprechen, meinen wir einen Menschen. Das lateinische Ursprungswort Persona bezeichnet aber die Maske eines Schauspielers: Durch die ließ der Darsteller seine Rolle hindurchtönen (personare). Den doppeldeutigen Begriff umkreist Ingmar Bergmans Film „Persona“ von 1966. » weiterlesen
Selma weiß, wo die Sonne scheint
Alfredo de la Fé beim JazzsommerHeiß, heiß, heiß - Mit Salsa gegen diesen Sommer
Ein Highlight für die lebendige Salsa-Szene Münchens. Alfredo de la Fé tat sein Bestes, den faden Münchner Sommer auf Touren zu bringen. Der Festsaal des Bayerischen Hofs hatte sich zauberhaft in einen Tanzpalast aus der Zeit der kubanischen Charanga-Orchester verwandelt. Augenblitzende, hüftschwingende Schönheit allerorten. » weiterlesen
"Antonius und Cleopatra" in OberammergauMit bairisch gerolltem "R" bis an die Grenzen der Laienkunst
So düster hat man sich den Nil und seine Ufer nie vorgestellt: Vor einer dunklen Pyramide ergießt sich schwarzer Sand über rote Stufen, begrenzt von Palmen. Davor sprudelt bei sexuellem Bedarf ein Springbrunnen, in dem das Liebespaar Antonius und Cleopatra sein Lust-Mütchen kühlt. Ganz schön gewagt, was Bühnenbildner Stefan Hageneier und Regisseur Christian Stückl da auf die Breitwandbühne des Oberammergauer Passionstheater wuchten. » weiterlesen
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