Archiv

Münchner Allerlei

Mehr als zwei Jahre KulturvollzugKuschelfest mit Bach und Brass

von Achim Manthey am 16.10.2012

Mehr als zwei Jahre Überleben im Münchner Mediendschungel. Ein Stück weit über 1500 Beiträge. Und das mit Kunst und Kultur. Ein Grund zum Feiern, fanden wir.     » weiterlesen


Die Biersorten auf dem OktoberfestHauch von Karottenbrei, Schaum mit Blasenbildung

von kulturvollzug am 23.09.2012

  Derzeit ist die Münchner Kultur wieder gelb und schäumt im Glas. Da auch ein Feuilleton nicht völlig an den Zeichen der Zeit vorbeisehen kann, haben wir aus gegebenem Anlass einen der besten des Fachs um eine besondere Rezension gebeten. Hier also der große Wiesnbier-Test des Münchner Autors und Satirikers Moses Wolff. Er weiß: Ein Rezensent muss so manches schlucken. (gr.)     » weiterlesen


Der Richter in der DichterrobePhantast und Ironiker, Jurist und Satiriker - Zum Tod des Schriftstellers Herbert Rosendorfer

von Achim Manthey am 21.09.2012

Seine Romane wurden Bestseller, er schrieb Drehbücher zu Münchner Tatorten, Opernlibretti und Kompositionen für Klavier, Oboe und Klarinette. Nun ist Herbert Rosendorfer im Alter von 78 Jahren gestorben.     » weiterlesen


Zum Wiesn-Buch "Ozapft is!" von Moses WolffDem zieht keiner die Lederhose aus

von Michael Grill am 17.09.2012

Bücher über die Wiesn sind meist so sinnvoll wie Bedienungsanleitungen für Schweden-Möbel: Legt man die Theorie beiseite, gelingt die Praxis schneller. Dennoch arbeiten sich immer wieder schreibende Freunde und Feinde am Oktoberfest ab. Moses Wolff gehört sehr eindeutig zu ersteren. Gemeinsam mit dem Fotografen Volker Derlath macht er den Versuch, einen sehr speziellen Teil münchnerischer Lebenseinstellung abzubilden.     » weiterlesen


Erinnerung an SZ-Autor Claus Heinrich MeyerAls Journalismus noch eine Zumutung sein wollte

von Michael Grill am 14.09.2012

Der Journalismus ist ein weinerliches Gewerbe, das der Welt stets ihre Wehleidigkeit vorhält, aber selbst nichts sicherer weiß, als dass früher alles besser war. Einer, der selbst nicht so dachte, aber im Rückblick wie wenige andere für die guten Tage des deutschen Nachkriegsjournalismus steht, war Claus Heinrich Meyer (1931 - 2008), der jahrzehntelange "c.h.m." der Süddeutschen Zeitung. Wenn man heute seine (nun in Buchform erschienenen) Texte wieder liest wundert man sich: Dass so etwas überhaupt möglich war. Und man ahnt: Dass wohl tatsächlich manches besser war. An diesem Samstag (15.9.12) wird an "c.h.m." bei der "Nacht der Autoren" erinnert.     » weiterlesen


Hans-Jochen Vogel über Olympia in München"Mir stehen diese Geschehnisse immer noch deutlich vor Augen"

von kulturvollzug am 03.09.2012

Ohne ihn hätte es sicherlich keine Olympischen Spiele in München gegeben: Hans-Jochen Vogel, von 1960 bis 1972 Münchner Oberbürgermeister. Heute ist der spätere Bundesminister und SPD-Vorsitzende 86 Jahre alt und einer der wichtigsten Zeitzeugen der Münchner Nachkriegsgeschichte. Im Nachklang zu unserer kleinen Sommer-Serie zum Münchner Olympia-Jubiläum veröffentlichen wir ein Interview mit Vogel, in dem er sich über die Probleme im Vorfeld der Spiele äußert, über die Frage nachdenkt, ob er das olympische Zeltdach heute noch einmal bauen lassen würde und seine Erinnerungen an den "Schwarzen September" beschreibt. (gr.)     » weiterlesen


München 72 (Folge 4 und Schluss)Startplatz der Stars - Silber für Musik, Theater, Kabarett, Literatur und Film

von kulturvollzug am 29.08.2012

Die Weltpremiere der Oper „Sim Tjong“ von dem Koreaner Isang Yung im Nationaltheater führte am ersten Abend im Olympia-Monat August  einen Reigen von über 50 Opern- und Ballettaufführungen an. Es gastierte die Mailänder Scala und im Festprogramm fehlte kaum eine der ganz großen Opern. Stockhausen kreierte ein Werk namens „Stimmung“, Yehudi Menuhin und Ravi Shankar spielten gemeinsam indische Ragas.     » weiterlesen


Hofgarten-Arkaden verhängtSan Marco verweht in München - Kunst, Kitsch oder gut gemeint?

von Achim Manthey am 25.08.2012

Das Feeling als nördlichste Stadt Italiens haben wir ja schon lange. Die Installation "Replika" von Ayzit Bostan und Gerhardt Kellermann verhängt die Ardaden und will uns an den Lido rücken. Mehr als ein Versuch ist es nicht.     » weiterlesen


München 72 (Folge 3)Sonderling Spielstraße - Ein Freiraum für Künstler, die experimentierten und auch provozierten

von kulturvollzug am 21.08.2012

Sie war für viele Olympia-Planer das Lieblingskind, für andere ein Problem: die Spielstraße. Denn auf dieser Spaßmeile zwischen dem aufgestauten See und dem frisch begrünten Hügel aus Kriegsschutt, die ein wesentlicher Bestandteil des Kulturprogramms war, sollte exemplarisch dargeboten werden, was das Motto der „heiteren Spiele“ meinte.     » weiterlesen


München 72 (Folge 2)Spiele ohne Muskelkraft - Bayernschau mit Leibls Lederhose

von kulturvollzug am 12.08.2012

Der Mai war gekommen, und mit einem Schlag war München völlig „verspielt“. Museen, Theater und andere Kulturstätten widmen sich plötzlich – mit großem Ernst – dem heiteren, sportlichen, künstlerischen, kreativen Spiel. Ein Vorlauf des umfangreichen, anspruchsvollen olympischen Kulturprogramms wurde im Bayerischen Nationalmuseum gestartet. 439 Objekte aus eigenem Bestand und von Leihgebern veranschaulichen „Gesellschaftsspiele aus einem Jahrtausend“.     » weiterlesen


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