Appetit kommt und vergeht - In Dachau beschäftigen sich zwei Ausstellungen mit dem Thema Essen und Kunst
Essen und Trinken sind seit jeher wesentlicher Bestandteil der menschlichen Kultur. Kein Wunder also, dass sich auch die bildende Kunst dieses Themas immer wieder intensiv angenommen hat. Im Rahmen der Reihe Essen + Trinken der Arbeitsgemeinschaft Landpartie - Museen rund um München 2011 zeigen zwei Ausstellungen in Dachau ganz unterschiedliche Ansätze der künstlerischen Umsetzung. » weiterlesen
Sommeranfang oder dreierlei Schönheit
Boah! - Roger Waters erneuert „The Wall“ in der Olympiahalle
Pink Floyds „The Wall“, das für die Rockgeschichte eine Bedeutung hat wie Orwells „1984“ für die Literatur und Picassos „Guernica“ für die Malerei 31 Jahre nach der Uraufführung nochmal auf die Bühne zu bringen, ist auch für den damaligen Kopf der Band nicht ohne Risiko. Roger Waters dabei auch monetäre Interessen zu unterstellen, ist sicher nicht falsch, aber vor allem will er wohl eines: Beweisen, dass sein größtes Werk zeitlos aktuell ist. Die Olympiahalle war komplett bestuhlt und mit 10500 Plätzen ausverkauft. » weiterlesen
Kusej macht Appetit aufs Staatsschauspiel: Ein "weites Land" und ein Programm-Marathon
Eine seltsame Situation. Einerseits soll das Publikum ja ins Residenztheaters strömen. Andererseits aber muss es erst einmal Distanz halten von einer der wichtigsten Spielstätten des Staatstheaters. Denn der Marstall ist mittlerweile so marode, dass Besucher auf Sicherheitsabstand von der Außenmauer gehalten werden. Man fürchtet, es könnten sich Teile vom Dach lösen und Passanten treffen. „Der Zustand des Gebäudes ist so desolat, dass » weiterlesen
Krafts "Felix Krull" im Volkstheater-Nachtkastl: Spannender Drahtseilakt
Ist man zum Dienen geboren oder zum Herrschen? Alles eine Sache des Zufalls und der Laufbahnkorrektur, findet Felix Krull und macht sich als Hochstapler in der Inszenierung von Bastian Kraft im Volkstheater auf, die Zuschauer das Staunen zu lehren. » weiterlesen
Schöne Bilder, doch wo ist das Drama? Henkels "Macbeth" ist der Flop der ersten Simons-Spielzeit an den Kammerspielen
„Schlafender Raum“ steht an der schwarzen Hausfront. Dahinter schlafen und erwachen Tod und Verrat, die bösen Gedanken, Ängste und Zweifel des Königsmörders Macbeth. Karin Henkel lädt die Zuschauer plakativ ein zu ihrer Deutung des Shakespeare-Dramas als Innenwelt des Titelhelden. So überdeutlich geht's auch weiter in ihrer „Macbeth“-Inszenierung an den Kammerspielen. Die schafft, was Theater keinesfalls darf: zu langweilen. » weiterlesen
Heiße Ware - das tims in Augsburg zeigt, was drunter und drüber anregt, aufregt, abturnt
Nackte Haut will zunächst verhüllt sein. Was durfte und darf wann gezeigt werden? Was war und ist drunter zu erwarten? Das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg, kurz tim, enthüllt das in der Ausstellung "Reiz und Scham - Kleider, Körper & Dessous". » weiterlesen
Willkommen in München
Münchner Frühlings-Sonntag
"Wir Internet-Aktivisten müssen dranbleiben": Interview mit "Tunisian Girl" Ben Mhenni
Das Internet habe die Regimes in Tunesien und Ägypten zu Fall gebracht, heißt es allenthalben. Differenzierter sieht die "Facebook-Revolution" eine Araberin, die es wissen muss: Lina Ben Mhenni (27), die mit ihrem Blog "A Tunisian Girl" eine wichtige Rolle beim Kampf gegen das Regime in Tunesien spielte. In einem Büchlein mit dem Titel "Vernetzt Euch!" (Ullstein, 3,99 Euro) fordert sie die Menschen zum Gebrauch der neuen Medien und zum Engagement auf. Ihr Fazit: Internet ist ein wichtiges Werkzeug - aber eben nur ein Werkzeug. Der Kulturvollzug hat mit ihr gesprochen. » weiterlesen
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