Interview mit Rainer Fetting: "Wenn da einer Kringel malt, dann malen sie plötzlich alle Kringel"
Er gehört zu den wichtigsten deutschen Malern der letzten 30 Jahre: Rainer Fetting. Als "junger Wilder" stand er an der Spitze derer, die sich in den 80ern gegen Minimalismus und Konzeptkunst wandten. Nach einigen ruhigeren Jahren ist Fetting nun wieder zurück: In München ist er derzeit in der Galerie Karl Pfefferle zu sehen, ab April hat er eine große Ausstellung in Berlin. Im Interview spricht er über wahre Wildheit, den Berlin-Hype, Vorbilder und seine Verachtung für die Kringelmaler. » weiterlesen
Elend im lila Disco-Ballroom
Das Ende der "Roaring Twenties" in den Kammerspielen: Eigentlich handelt Horace McCoys Novelle "They Shoot Horses, Don't They?" von den Missständen in der Bevölkerung zu Zeiten der Weltwirtschaftkrise. Regisseurin Susanne Kennedy reduziert die Handlung in ihrer Bühnenadaption auf drei Figurenpaare und stellt diese in den Mittelpunkt. Eine Geschichte entwickelt sich daraus leider nicht. » weiterlesen
Susanne Kennedy: Ein Regie-Re-Import aus Amsterdam
Bühnenfassungen von Horace McCoys "They Shoot Horses, Don't They?" gibt es einige. Regisseurin Susanne Kennedy hat sich trotzdem dazu entschlossen, eine eigene Version zu erarbeiten. Wir stellen die Regisseurin und ihre Adaption des Klassikers vor. » weiterlesen
Der Gestank toter Träume
Wer bin ich, und wenn ja, wo? Frank Campoi lässt in seinem Stück "Die letzte Runde" die Akteure zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Fremde und Heimat umherirren. Eine Uraufführung in der Halle 7 . » weiterlesen
Märchenstunde für Neugierige: Zum Doppelabend mit Ravel und Zemlinsky im Nationaltheater
Eine Teekanne tanzt Ragtime, Frösche singen ein Madrigal, das nach Monteverdi klingt – nichts scheint zusammen zu passen. Doch das Chaos hat Methode. Den „Geist der amerikanischen Operette“ wollte der Komponist beschwören und ließ sich dazu eine charmante Nummern-Revue unterschiedlichster Musikstile einfallen. Sie adelt den erhobenen Zeigefinger des Inhalts. » weiterlesen
Hievt euren Hintern aus der Couch!
20 Seiten, viele hunderttausend Käufer: Stéphane Hessels Streitschrift „Empört euch!“ gehört zu den Überraschungserfolgen auf dem Buchmarkt. Eine Revolution aber wird sich mit dem dünnbrüstigen Schriftlein nicht begründen lassen. » weiterlesen
Das Schmelzen des Eises
Plastik aus Licht und Bewegung, Bilder ohne Leinwand, Schilderung ohne Worte: Die Tanzinstallation „fleck.schwinden“ von Anna Konjetzky zeigt bemerkenswert unaufgeregt und konzentriert, was modernes Tanztheater vermag. » weiterlesen
Faltenwurf mit 42: Zur Wiederaufnahme von John Crankos Shakespeare-Ballett "Der Widerspenstigen Zähmung"
Mittlerweile hat die Choreographie 42 Jahre auf dem Buckel – und man merkt es. Die Ensembleszenen wirkten matt und konventionell. Dass die Wiederaufnahme von John Crankos Shakespeare-Ballett „Der Widerspenstigen Zähmung“ mit Durchhängern zu kämpfen hatte, die man von früheren Aufführungen nicht in Erinnerung hatte, war dann doch einigermaßen überraschend. » weiterlesen
Alles - außer der Kitsch-Vitrine: Ausblick auf die Landesausstellung über Bayerns Märchenkönig Ludwig II.
„Der Kini“, also Ludwig II., der sogenannte Märchenkönig, gehört, zumindest als Mythos, zu den ganz großen Exportschlagern Bayerns. Umso erstaunlicher, dass es seit 1968 keine richtig große Ausstellung mehr über den Monarchen gegeben hat. » weiterlesen
Always Was A Ska Band
Es gibt viel zu Feiern für „Bluekilla“: Seit 25 Jahren skankt und tourt die Lieblingsband der Münchner Ska-Szene durch die Welt, und nach sieben Jahren ist endlich das neue Album draußen. Name: „Never Was A Ska Band“. Unser Eindruck beim Release- und Jubiläumskonzert: Das glaubt ihr ja selbst nicht! » weiterlesen
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