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Noch fünf Jahre Kultfabrik: Die Frist für das Kultur- und Partyareal wird abermals verlängert – einige Teile sollen sogar für immer bleiben

von Michael Grill am 17.12.2010

Schon oft wurde gebangt ums große Vergnügungsviertel hinter dem Ostbahnhof: Seit 1996 die alte Fabrik zur Kartoffelverarbeitung aufgegeben und mit dem Kunstpark Ost (heute Kultfabrik) ein Gelände für Kultur, Veranstaltungen und Remmidemmi eingerichtet worden war, gab es immer nur Genehmigungen auf Zeit. Inzwischen hält das Provisorium schon 14 Jahre - doch zum 31. Dezember enden die aktuellen Verträge. Jetzt ist klar: In der Kultfabrik gehen mit dem Jahreswechsel weder die Diskokugeln noch die Gitarrenverstärker aus.     » weiterlesen


Verschwunden mit der Schneekönigin

von kulturvollzug am 16.12.2010

Großes Theater für die Kleinen: Das Bayerische Staatsschauspiel pflegt das Kindertheater mit viel Liebe und verblüffendem Erfolg. Unser aktueller Tipp (nicht nur für Kinder): „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen.     » weiterlesen


"Leider nicht richtig durch die Medien gegangen": Zum Dauer-Gezicke rund um die Puerto-Stadtmuseum-Sache

von Michael Grill am 15.12.2010

Das absurde Theater um die Frage, wie man die frisch errichtete Kultur- und Party-Location im Stadtmuseum zu bezeichnen habe, hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Am heutigen Nachmittag (15. Dezember 2010) äußerte Puerto-Giesing-Macherin Zehra Spindler live im Radiosender M94,5, die neuen Veranstaltungen im Stadtmuseum hätten „mit Puerto Giesing wenig bis gar nichts zu tun“. Das erstaunt insofern, weil Zehra Spindler selbst sich zuvor teilweise völlig anders geäußert hatte. Außerdem fordert sie Differenzierung ein. Die sie selbst am wenigsten zu leisten bereit ist.     » weiterlesen


Ringelspiel am Resi: Jens-Daniel Herzog scheitert mit seiner klinisch-sterilen Inszenierung von Arthur Schnitzlers Drama "Der einsame Weg"

von kulturvollzug am 15.12.2010

„Et in Arcadia ego“ steht an der Wand geschrieben, über dem Hausaltärchen für die gerade verstorbene Frau des Kunstprofessors Wegrat. Arkadien ist kein irdisches Paradies wie Goethes Italien, sondern ein vielleicht seliges Jenseits. Dieses Memento mori, das der italienische Barockmaler Guercino unter einem Totenkopf verewigte (Poussin variierte es wenig später in zwei Gemälden), gilt wohl für alle Personen in Arthur Schnitzlers Drama „Der einsame Weg“. Jens-Daniel Herzogs klinisch-sterile Inszenierung im Residenz Theater stellt das Motto aber nur plakativ aus, ohne es emotional einzulösen. Wäre da nicht Rainer Bock als stilles Kraftzentrum, müsste man die Aufführung schlichtweg als missglückt abhaken.     » weiterlesen


Im Herbst des Mittelalters eine wunderbare Blüte

von kulturvollzug am 14.12.2010

Eine Stadt entdeckt einen großen Künstler wieder: In Regensburg sind derzeit die Buchmalereien des Bertold Furtmeyr zu bewundern. Damit rückt nicht nur ein lange vergessener Künstler in den Mittelpunkt, sondern auch eine Epoche des Umbruchs in Politik, Kunst und Handel.  Und was "Donau-Schule" genannt wurde, gewinnt auf einmal als Regensburger Form der Renaissance Profil.     » weiterlesen


Eine Puppe, die sich in Superzeitlupe bewegt

von Michael Weiser am 13.12.2010

Eine Größe der deutschen Tanzszene tanzt die Anti-Barbie: Yvonne Pouget meditiert in "Sexy Zuppel Puppe" über Frauenbilder und Männerblicke.     » weiterlesen


Herlinde Koelbl "Mein Blick" - eine Grand Dame der Fotografie gibt Einblicke in mehr als dreißig Jahre ihrer Arbeit

von Achim Manthey am 12.12.2010

Die Sammlung Fotografie im Münchner Stadtmuseum zeigt unter dem Titel "Mein Blick" eine etwa 300 Arbeiten aus den Jahren 1976 bis 2010 umfassende Werkschau der großen Fotografin Herlinde Koelbl.     » weiterlesen


Holz vier

von Achim Manthey am 12.12.2010

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Bon Jovi, Venezia!

von kulturvollzug am 11.12.2010

Von der Hochschule für Fernsehen und Film in München nach Hollywood: Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck dirigiert ein Starsensemble und legt mit „The Tourist“ seinen zweiten abendfüllenden Kinofilm vor.     » weiterlesen


Stadtmuseum besteht Feuerprobe: Großer Andrang bei der ersten Party als Puerto-Giesing-Nachfolger

von Michael Grill am 10.12.2010

Der Eingang wurde von Verzweifelten belagert, die nicht auf der Gästeliste standen und vergeblich Einlass begehrten, reichlich Security sicherte die Türen, und drinnen tanzten 400 Menschen vor gefühlt ebenso vielen Rauchverbotsschildern: Die erste als Party organisierte Nacht im Stadtmuseum von Donnerstag auf Freitag war eine Premiere, bei der noch viel ausprobiert wurde. Denn nie zuvor hatte sich die Kultureinrichtung auf diese Art für ein neues Publikum geöffnet.     » weiterlesen


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