Archiv

Wasser, Horizonte und ein überflüssiger Alligator

von Achim Manthey am 21.03.2011

Treffen sich ein Münchner und ein Berliner in der Isarvorstadt...  Was dabei herauskommt, zeigt die Galerie Kampl: Fotos von Volker Derlath und Peter Kees.     » weiterlesen


Strauss und Beethoven - in Trauer um die Opfer in Japan

von Volker Boser am 21.03.2011

Angesichts der Katastrophe in Fernost konnte man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Mariss Jansons griff vor dem BR-Konzert im Gasteig zum Mikro und zeigte sich erschüttert: Seit 1965 reise das Symphonieorchester regelmäßig nach Japan: „Wir lieben dieses Land und lieben diese Menschen.“ Einige Orchestermitglieder hatten Tränen in den Augen. Dann erklang „Solveigs Lied“ aus der Peer-Gynt-Musik von Grieg.     » weiterlesen


Der Kranich lässt die Flügel hängen

von Achim Manthey am 20.03.2011

"Die Formen meines Herzens". In Zusammenarbeit mit der Japanischen Internationalen Schule in München zeigt die Little Art Gallery taktile Zeichnungen und Origami japanischer Kinder.     » weiterlesen


Die Verbannung eines Engels

von Jan Stöpel am 20.03.2011

War sie ein Engel, der, auf die Erde verbannt, im Tode Erlösung und Heimkehr findet? Im Münchner Volkstheater schickt Regisseurin Anna Bergmann Ödön von Horvaths „Unbekannte aus der Seine“- nicht ohne komische Elemente - auf eine schrille und düstere Reise.     » weiterlesen


Ein Gstanzl der Gemütlichkeit: Das Hofbräuhaus probiert den Crossover mit einem Slam-Wettbewerb

von Michael Grill am 19.03.2011

Bei der Suche nach ursprünglichen und unverfälschten Formen bayerischer Kultur nimmt das Hofbräuhaus am Platzl seit einiger Zeit eine rühmliche Rolle ein: Das angeblich berühmteste Wirtshaus der Welt besinnt sich gastronomisch noch stärker auf die Werte der heimischen Küche, aber auch auf traditionelle Formen von Musik und Volkstanz - bei gleichzeitiger Öffnung für jugendliche und moderne Spielarten.     » weiterlesen


Die Tragödie der Namenlosen - zur heutigen Horváth-Premiere am Volkstheater

von Gabriella Lorenz am 18.03.2011

Um 1900 fischte man eine Wasserleiche aus der Seine. Der Gesichtsausdruck der schönen jungen Frau war so friedlich und lächelnd, dass der Leichenbeschauer eine Totenmaske anfertigte. Deren Abgüsse wurden ein Verkaufsschlager und hingen in vielen Wohnzimmern. Die nie identifizierte Selbstmörderin ging als „Die Unbekannte aus der Seine“ in die Geschichte ein und inspirierte einige Schriftsteller zu Spekulationen über ihr Schicksal, darunter auch Ödon von Horváth. Im Volkstheater inszeniert Anna Bergmann sein Stück „Eine Unbekannte aus der Seine“ von 1933. Xenia Tiling spielt die Titelrolle, heute ist Premiere.     » weiterlesen


Beethoven in den Fingern, Japan im Kopf - doch ernst wurde es erst mit Schubert

von Volker Boser am 18.03.2011

Sie wird im Moment andere Gedanken und Sorgen im Kopf haben als die Schwierigkeiten in Beethovens Klavierquintett Op. 16. Aber die japanische Pianistin Mitsuko Uchida ist Profi genug, sich davon bei ihrem Auftritt mit Bläsern des BR-Symphonieorchesters im Prinzregententheater nichts anmerken zu lassen.     » weiterlesen


Galaktisches aus Kanada

von kulturvollzug am 17.03.2011

Kompositionen aus Kanada, Stücke des Lokalmatadors Moritz Eggert und vom Weltbürger Frank Zappa: Eine Mischung, aus der das Quasar-Saxophonquartett aus Québec in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste einen einzigartigen Abend gestaltete.     » weiterlesen


Ein tumber Tor im Schwere Reiter - "Heraklits letzte Tage" von Stefan Kastner

von Gabriella Lorenz am 17.03.2011

Wie kann es den griechischen Naturphilosophen Heraklit aus Ephesos mitten in die Münchner Hansastraße verschlagen? Bei Stefan Kastner geht das ganz einfach: über eine Rutsche. Kastner, Operntenor und Antiken-Liebhaber, schreibt und inszeniert seit 2008 eigene freie Theaterprojekte. Nach „Isar-Athen“ und „Die Bergsteiger“ beendet er jetzt mit „Heraklits letzte Tage“ seine Philosophen-Trilogie im Schwere Reiter.     » weiterlesen


Mit Altbekanntem auf Stimmenfang - Martin Sonneborn im Volkstheater

von Jan Stöpel am 17.03.2011

Noch steht der Wahlkampf in Bayern nicht vor der Tür, da geht „Die Partei“ dort schon auf Stimmenfang: Der ehemalige Titanic Chefredakteur Martin Sonneborn berichtete im voll besetzten Foyer des Münchner Volkstheaters über Parallelgesellschaften in Deutschlands „Nahem Osten“ und schafft es, trotz vieler Routine witzig zu sein.     » weiterlesen


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