Archiv

"DaschSalon" mit Flecken: Ein Arienabend im Herkulessaal mit Annette Dasch

von Volker Boser am 08.04.2011

Nachdem sie 2007 in der Titelpartie von Haydns „Armida“ bei den Salzburger Festspielen einen Überraschungscoup gelandet hatte, schien sicher: eine neuer Star ist geboren, der alsbald dem Sopran-Establishment das Fürchten lehren wird. Mittlerweile ist Annette Dasch     » weiterlesen


Mit dem iPhone in die Vergangenheit: Wie der App Hipstamatic digitale Fotografie und Impressionismus zusammenbringt

von Achim Manthey am 07.04.2011

Für 100 Tage hat sich der Filmemacher Nikolai Karo in den Hipstografen Bob Fad verwandelt. Das Ergebnis ist in der Ausstellung "Life's a Hipsta" in München zu sehen.     » weiterlesen


Eher Aussackeln als Schenkelklopfen: Zum Soloabend des Pracht-Schwabingers Michael Sailer

von Michael Grill am 06.04.2011

Wenn man einem Besucher aus einer fernen Galaxie oder gar aus fremden Welten wie Osterholz-Scharmbeck, Haßloch oder Giesing erklären sollte, was ein Schwabinger ist, dann müsste man ihm den Sailer Michi zeigen. Im Vereinsheim an der Occamstraße ist er fester Bestandteil der Schwabinger Schaumschläger - und er verkörpert auch sonst den alten Schwabylonischen Geist aus entspanntem Bohemien und aufsässigem Intellekt. Am einschlägigen Ort nun also sein erstes Solo-Programm „So ein Schmarrn“ in „Weltzweitauffühung“.     » weiterlesen


Motive liegen auf der Straße

von Achim Manthey am 05.04.2011

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Mit Cello und Fagott gegen die Angst: Wie sich ein Münchner Musiker-Ehepaar für Japan einsetzt

von Volker Boser am 05.04.2011

Während sich die Münchner nach dem Auftakt am Odeonsplatz in neuen Benefiz-Veranstaltungen engagieren (Terminhinweise im Anhang), sind die Nachrichten aus Fernost alles andere als ermutigend. Noch immer können die Strahlungslecks im Kernkraftwerk Fukushima nicht gestopft werden. Für das Münchner Musiker-Ehepaar Rebecca Rust und Friedrich Edelmann heißt es damit: abwarten. Seit vielen Jahren konzertieren die amerikanische Cellistin und der ehemalige Solo-Fagottist der Münchner Philharmoniker in Japan. Und beide haben geschafft, was bis heute kaum einem Kollegen gelang: sie dürfen mit der Kaiserin musizieren. Die Tournee im Juli ist zwar geplant. Aber die Tickets für den Flug     » weiterlesen


Die wunderbare Welt der Wirklichkeit

von Achim Manthey am 04.04.2011

Vom Beiwerk in den Mittelpunkt. Die Pinakothek der Moderne in München zeigt in der Ausstellung "Die Neue Wirklichkeit" Fotografien der Moderne aus der Sammlung Ann und Jürgen Wilde.     » weiterlesen


Spenden für Japan - eine kurze Nachlese

von Achim Manthey am 03.04.2011

Gut 1000 Menschen kamen am vergangenen Freitagabend auf dem Odeonsplatz in München zusammen, um ihre Solidarität mit Japan zu bekunden und Geld zu spenden. Dabei traten unter anderem Coconami und Blumentopf auf.     » weiterlesen


Hauptsache, das Spiel läuft: Der Maler Dirk Sommer und der Sprachkünstler Marcel Reif bei Boffi

von Michael Grill am 03.04.2011

Die intellektuelle Neigung, im Fußball ein Abbild des Weltenlaufs erkennen zu wollen, ist ebenso wie die kulturelle Überhöhung der Kunst der Küche eines der schönsten Phänomene der letzten Jahre. So ist es geradezu logisch, wenn eine italienische Nobel-Firma für Küchen und Bäder in ihren Räumen Kunst und Fußball zusammenbringt und einen Maler mit einem Sportmoderator diskutieren lässt. Bei Boffi an der Nymphenburger Straße sollten Emotion und Genuss verschmelzen. Leider war aber der Inhalt der Debatte dürftig.     » weiterlesen


Gastrokritik zur Menterschwaige: Von aufgebrezelten Aufschneidern und dampfenden Gedichten

von Michael Grill am 03.04.2011

Die Menterschwaige wusste schon König Ludwig I. zu schätzen, allerdings hatte der mit Lola Montez im nahen Hofschmied-Häuschen anderes im Sinn als den Genuss von Bier und Brezn. Der ehemalige Reitstall neben dem berühmten Biergarten ist in unserer Zeit der sinnliche Mittelpunkt des schönen Areals, zumindest im Sinne von Speis' und Trank. Die Wirtsfamilie Schottenhamel hat ihn zu Jahresbeginn renoviert und die Karte neu ausgerichtet. Wer früher schon mal da war,     » weiterlesen


Rama dama! Bald-Intendant Martin Kusej beginnt mit dem Umbau des Staatsschauspiels

von Jan Stöpel am 01.04.2011

Resi, dich holt jetzt bald der Kusej ab: Noch wenige Monate währt die Ära Dieter Dorn, dann wird der Österreicher Martin Kusej das Heft am Bayerischen Staatsschauspiel in der Residenz in die Hand nehmen. Von Änderungen zu sprechen, wäre krass untertrieben: Kusej hat eine radikale Neuausrichtung des Hauses mit neuem Konzept und weitgehend neuem Personal eingeleitet.     » weiterlesen


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