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Interview mit Klaus Schrenk zur Aufregung um die Aufklärungs-Ausstellung in Peking: "Die Chinesen haben uns nicht hineingeredet"

von kulturvollzug am 13.04.2011

Seit Anfang April im Chinesischen Nationalmuseum Peking die deutsche Ausstellung "Die Kunst der Aufklärung" eröffnet und kurz darauf der Künstler Ai Weiwei verhaftet wurde, schwillt in Teilen des deutschen Kulturbetriebs der Unmut: Darf man in der Kunst so mit den Machthabern in China kooperieren? Zerbröseln wir in dieser Schau letztendlich das Fundament der westlichen Werte? Der Intendant des Berliner Haus der Kulturen der Welt, Bernd M. Scherer, warf Machern der Ausstellung vor, sich "aus der Tradition der Ausstellung verabschiedet" zu haben. Soeben forderte der gerade nach London gewechselte Münchner Haus-der-Kunst-Chef Chris Dercon  mehr Solidarität mit Ai Weiwei und ein Ende des westlichen Schweigens. Und die Ausstellungsmacher? Deren führende Köpfe Klaus Schrenk (Generaldirektor Bayerische Staatsgemäldesammlungen), Martin Roth (Generaldirektor Staatliche Kunstsammlungen Dresden) und Michael Eisenhauer (Generaldirektor Staatliche Museen zu Berlin) verteidigten sich bislang eher dezent mit einem gemeinsamen Text in der FAZ. Im Interview mit dem Kulturvollzug nimmt der Münchner Generaldirektor Klaus Schrenk (61) nun erstmals direkt und ausführlich Stellung. (gr.)     » weiterlesen


Laut und niedlich: Die Thermals im Feierwerk

von Michael Grill am 13.04.2011

Volles Haus im Feierwerk, denn auf der Bühne steht eine der extremsten Punkrock-Bands der Nullerjahre. Auch wenn die Thermals in letzter Zeit reifer (oder zahmer?) geworden sind: Das Trio aus Portland, Oregon, ist eine Art Ramones der Gamer-Generation, obwohl die Penetranz des rockenden Ausfallschritts bei ihm etwas von Status Quo hat.     » weiterlesen


Sei Stiller!

von Michael Weiser am 12.04.2011

Bei "Radikal Jung" im Breitwandformat in die Melancholie: Heike M. Goetze entfesselt für ihre Adaption von Max Frischs Roman „Stiller“ eine Bilderflut und verpasst letztlich den Aufbau einer zwingenden Geschichte.     » weiterlesen


Und dann war der Lack ab

von Michael Weiser am 12.04.2011

Living in a Box: Wie schon bei seiner furiosen Adaption von Kafkas „Amerika“ konzentriert Bastian Kraft seinen „Dorian Grey“  auf engsten Raum. Erneut ein Klassiker beim "Radikal Jung"-Festival, diesmal in multimedialer Hochglanzverpackung.     » weiterlesen


Geschichten aus Berlinistan

von Michael Weiser am 12.04.2011

Ein Land, zwei Welten: Mit „Arabqueen“ bringt Nicole Oder vom Heimathafen Neukölln eine furiose Studie übers Migrantenmillieu auf die kargen Bretter des „Nachtkasterls“ im Volkstheater.     » weiterlesen


Party in den Zeiten des Krieges

von Michael Weiser am 11.04.2011

Trash und Techno: bei seinem Gastspiel mit dem Falk-Richter-Stück „Bog je dzej – Gott ist ein DJ“ heimsten Milos Lolic und seine kleine Truppe vom Theater Dusko Radovic aus Belgrad viel Beifall ein. Zugleich bedeutete diese Zeitreise eine Premiere: Erstmals wurde beim Festival „Radikal Jung“ im Volkstheater eine fremdsprachige Produktion gezeigt.     » weiterlesen


Klangfreuden und Raumleiden

von kulturvollzug am 10.04.2011

Jazzlines-Festival für Neue und improvisierte Musik: Raumutopien mit  dem Münchener Kammerorchester unter dem Dirigat des Komponisten Beat Furrer in der Allerheiligen-Hofkirche.     » weiterlesen


„Nichts ist unmöglich, es sei denn, man tut es.“ - Peer Gynt eröffnet das "Radikal jung" Festival

von Michael Weiser am 10.04.2011

Um was ging's gleich nochmal? Mit Ibsens „Peer Gynt“ gastiert Antu Romero Nunes beim Festival „Radikal Jung“ am Volkstheater. Peer Gynt verliert den Überblick, und mit ihm der Zuschauer die Orientierung. Denn starke Szenen wollen sich in dieser Inszenierung vom Schauspiel Frankfurt nicht hundertprozentig zu einem starken Ganzen fügen.     » weiterlesen


Im Reich der Schatten

von Michael Weiser am 10.04.2011

Der Staub, aus dem wir sind, der Staub, zu dem wir werden: Stefan Marria Marb taucht in „Body Memories“ seine Tänzer in Asche und lässt in der White Box Zwischenwelt auf Gegenwart prallen.     » weiterlesen


Schätze aus dem Stahlschrank

von kulturvollzug am 09.04.2011

In der opulenten Ausstellung "Fotografie für Architekten" zeigt das Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne erstmals eine Auswahl seines Fotobestandes.     » weiterlesen


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