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Der raue Rock'n'Roll aus dem Rottal: Ein schweißglänzender Nepo Fitz überzeugt mit „Nepo Fitz ist Nepo Fitz“

von Michael Grill am 31.03.2011

Über Nepo Fitz, den Sohn von Lisa Fitz und Ali Khan, wird gern gestritten: Ist er nun der Rohdiamant des Kabaretts, der das etwas in die Jahre gekommene Genre auf völlig neue Art mit der Comedy versöhnt, oder doch der nervige Zappelphilipp, der erst mal die Postpubertät überwinden müsste? Ein Auftritt in Ebersberg mit dem neuen Programm „Nepo Fitz ist Nepo Fitz“ gab darauf viele Antworten – und zwar positive!     » weiterlesen


Bewährtes in neuem Glanz: José González in der Münchner Residenz

von Salvan Joachim am 30.03.2011

Ein eindrucksvolles Experiment beschert München einen famosen Abend: „The Göteborg String Theory“ begleitet José González. Nie versinkt seine ruhige Stimme zwischen den mehrstimmigen Melodien der 20 Mitmusiker. Im Gegenteil: Sie schwebt durch den Herkulessaal, über den Balkon hinaus und wird von Streicher- und Bläserklängen endgültig auf den Olymp für zeitgenössische Musik getragen.     » weiterlesen


Schmetterlinge und ein exhibitionistischer Tschador

von Achim Manthey am 30.03.2011

In der Ausstellung "he kills me, he kills me not" mit Werken der iranischen Künstlerin Parastou Forouhar zeigt die Galerie Karin Sachs in München, wie eng Schönheit und Ausgewogenheit, Grauen, Gewalt und Folter beieiander liegen und wie der Tradition mit Ironie begegnet werden kann.     » weiterlesen


Casino im Spiegel

von Achim Manthey am 29.03.2011

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Kleine Rebellion im Atomic Café – „Young Rebel Set“ kämpfen mit dem Tour-Alltag und scheitern an der Akustik

von Salvan Joachim am 29.03.2011

Der Bandname klingt nach Punk. Die Besetzung mit Mandoline und Mundharmonika verspricht Traditionelles: „Young Rebel Set“ sind eine hochgelobte Band aus Nordengland. Im Atomic Café aber versinken ihre eingängigen Songs im dröhnenden Einheitsbrei.     » weiterlesen


Ein Aufruf zur Beratungsresistenz: „Überleben eines Handlungsreisenden“ im i-camp

von Michael Wüst am 29.03.2011

Philipp Hauß und Bettina Kraus setzen sich mit „Überleben eines Handlungsreisenden“ zum Ziel, den Weg des Sohnes von Willy Loman, Hauptfigur in „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller nach dem Schlussvorhang weiter zu verfolgen. Die Geschichte beginnt nach dem Selbstmord des Vaters. Gegenstand auf der Bühne des i-camp ist die Erstellung eines Anforderungsprofils `Leben, Glück, Erfolg´ für den verlorenen Sohn, Stellvertreter einer Generation der Ich-Finder und Perfektionisten des Selbst.     » weiterlesen


Genussvoll eingelullt: Zur Premiere von „I Capuleti e i Montecchi“ an der Staatsoper

von Volker Boser am 29.03.2011

So viel Zeit musste sein: Zu Beginn kam Staatsopernintendant Nikolaus Bachler auf die Bühne, weinte seinem Star, Vesselina Kasarova, der wegen einer Lungenentzündung nicht auftreten konnte, eine Träne nach und machte der Einspringerin Tara Erraught Mut. Immerhin stünde bei dieser Nationaltheater-Premiere eines der jüngsten Paare auf der Bühne, das je die tragische Geschichte von Romeo und Julia musikalisch nacherzählen durfte.     » weiterlesen


Minimalismus, zwiespältig: Zur Premiere von Phil Glass' "Der Untergang des Haues Usher" am Gärtnerplatztheater

von Volker Boser am 28.03.2011

Ein prähistorisch anmutendes Gerippe inmitten eines angedeuteten Flussbetts – so stellen sich Regisseur Carlos Wagner und Bühnenbildner Rifail Ajdarpasic jenes von Edgar Allan Poe ausgedachte Szenario vor, in dem Roderick mit seiner Schwester Madeline inzestuös zusammenlebt und William, den Freund aus Kindertagen, verzweifelt um Hilfe bittet: „Komm jetzt, ich brauche dich“ – Rodericks Stimme aus dem Off ist so energisch wie die kurz danach einsetzende Motorik der Musik.     » weiterlesen


"Das ist hier keine Vorlesung" - wie Claus Strunz bei Sat.1 die Zuschauer für Politik begeistern will

von kulturvollzug am 28.03.2011

„Atom, Libyen - einmal Hü, einmal Hott: Macht Wählen noch Sinn?“ Über diese Frage stritten Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Gabor Steingart, Chefredakteur des Handelsblatts, bei der Premiere den neuen SAT.1-Polittalks „Eins gegen Eins“. Vor und nach der Diskussion ließ Moderator Claus Strunz das Studio-Publikum abstimmen. Ich glaube, dass daraus ein schöner Realitätstest für Argumente wird“, glaubt Strunz, hauptberuflich Chefredakteur des „Hamburger Abendblatts“. Nun ja, Erkenntnisgewinn der ersten Talk-Runde: Vor und nach dem Rededuell erkannten 80 Prozent den Sinn von Wahlen.     » weiterlesen


Ein Schuss fürs Happy End

von Jan Stöpel am 28.03.2011

Eine seltene Haydn-Oper im Cuvilliés-Theater: „La fedeltá premiata“, uraufgeführt 1781, feiert in einer Produktion des Opernstudios vergnügliche Urständ.     » weiterlesen


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