Die Kunsthalle München präsentiert den vergessenen Meister Joaquín SorollaKosmos aus Licht
Es gibt Ausstellungen, wie jetzt in der Münchner Kunsthalle, die verlässt man beflügelt und betroffen zugleich. Betroffen von zwei, drei Bildern, die das Mitgefühl anstoßen, aber mehr noch von der Tatsache, dass mit Joaquín Sorolla (1863-1923) ein fabelhafter Maler einfach so aus dem Gedächtnis der europäischen Kunstgeschichte gerutscht ist. » weiterlesen
An der Decke
Stadtteil-Tour zu neuen Projekten eines sozial-ökologischen MünchensVom Holler beim Fräulein bis zur Insel am Marienplatz
Wir stehen am Südeingang des Englischen Gartens. Nebenan bieten die Eisbachsurfer ihr ganzjährig gut besuchtes Spektakel. Ringsum vier Ausstellungshäuser. Doch nichts davon interessiert unseren Stadtführer. Vielmehr geleitet Max Zeidler die kleine Gruppe zu einem unscheinbaren Holundergewächs am Wegrand. Fragende Augen. Da zieht der Max aus seiner roten „Stattreisen“-Tasche einen bunten Internet-Ausdruck, auf dem unser Bäumchen mit einem roten Icon auftaucht. Die Karte stammt von „mundraub“. » weiterlesen
„Banksy – King of Urban Art” in der Galerie KronsbeinMythos eines Machers und Moneymakers
Vielen ist Banksy mittlerweile ein Begriff. Man kennt seine schlichten und aussagestarken Werke, doch wer sich tatsächlich hinter diesem Pseudonym verbirgt, weiß kaum jemand. Ist es ein Mann, eine Frau oder doch eine Crew? Die aktuelle Ausstellung des Kunstsammlers Dirk Kronsbein zeigt 45 Arbeiten des sozialkritischen und durchaus provokanten Straßenkünstlers aus Bristol in Großbritannien. Wir fragten den Kunstmäzen, was ihn an Banksy fasziniert, wie er dessen Ablehnung einer Galerievertretung bewertet und ob es schon Hinweise auf kommende Projekte gibt. » weiterlesen
Buchmalerei zwischen Mittelalter und Neuzeit in der Bayerischen StaatsbibliothekHimmlische Hostien und böse Äpfel
Ausgesprochen graziös posieren die beiden Damen in der Landschaft. An jedem Hof könnten sie so bella figura machen. Im zart angedeuteten S-Schwung flankieren die zwei Schönheiten einen doppeldeutigen Baum der Erkenntnis, von dem sie Früchte weiterreichen: die in madonnenhaftes Lapislazuliblau gehüllte Ecclesia himmlische Hostien und die nackte Eva böse Äpfelchen. So unverschämt nahe liegen Heil und Verderben beieinander. Und damit nun wirklich jeder weiß, welche Kräfte hier im Spiel sind, hängt in der linken Hälfte der Blätterkrone ein Gekreuzigter, und aus der rechten grinst über der Urfrau ein Totenschädel. » weiterlesen
Nicht jeder kommt in den Himmel
Es kommt drauf an, was man daraus macht
"América" in den KammerspielenEine Mauer durchs Parkett
In seinem Roman "Tortilla Curtain" hielt T.C.Boyle den Amerikanern den Spiegel vor. Nur den Amerikanern? In "América", Stefan Puchers Inszenierung der Roman-Adaption, kommt das Unbehagen mit dem Fremden in die Mitte der Kammerspiele. » weiterlesen
Lichtbild
Das siebte Klangfest im GasteigHeimat ist wo der Eisheilige kübelt
Kulturreferent Hans-Georg Küppers betrat die Bühne - und der dunkle Himmel teilte sich und ließ die Sonne durch. Zusammen mit Daniel Dinkler und Petra Deka von Vut-Süd, dem Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V. , eröffnete er das siebte Klangfest mit einigen Assoziationen zur gefürchteten Magie der Zahl sieben. Und kaum hatte er die Bühne verlassen, hatte der Eisheilige Bonifatius das Wetter auch schon wieder fest im nasskalten Griff. » weiterlesen





