Ausstellungen
Jeanloup Sieff: Four Decades - vier Jahrzehnte französische Fotokunst
Die Bernheimer Fine Art Photography zeigt in ihren Galerieräumen an der Brienner Straße in München eine Werkschau des großen französischen Fotografen Jeanloup Sieff. » weiterlesen
Spotlight auf die Lichtkunst: Die Architekturgalerie deutet auf eine Kunst im Dunkeln
Die Lichtplanung ist neben der Landschaftsplanung das zweite Stiefkind der Architektur. Immer noch gilt sie als flüchtige Zierde, als lediglich schöne, aber temporäre Zutat zur manifesten Baukunst. Dabei ist es oft erst das Licht, das aus einem Volumen einen Raum, aus einer Kubatur einen Baukörper macht. Mit Licht kann man inszenieren, modellieren und manipulieren. » weiterlesen
Fegefeuer und Welttheater: Die „Euward“-Ausstellung mit Bildern von Künstlern mit geistiger Behinderung
Das Klischee vom Taumel des Künstlers zwischen Genie und Wahnsinn ist bis heute das wirksamste Marketing-Konzept für den Kunstmarkt. Reiche Sammler, die auf den Messen zwischen Basel und Miami nach Zerstreuung und steuergünstigen Geldanlagen suchen, erwarten von großen Künstlern geradezu eine effektvolle Show, die ein bisschen am allgemeinen Verständnis von Benimm und Geschmack kratzt. » weiterlesen
Roger Ballen reist durchs Ich
Verstörende Bilder, starke Bilder: Das Münchner Stadtmuseum richtet dem amerikanisch-südafrikanischen Fotografen Roger Ballen eine Ausstellung aus, die zu den beeindruckendsten Foto-Schauen der vergangenen Jahre gehört. » weiterlesen
Bilder im Dunkeln und lautlose Explosionen: Ahmet Ögüts gelungene Ausstellung im Rahmen der „Ricochet“-Reihe in der Villa Stuck
Die „Explodierte Stadt“ steht seltsamerweise wie unversehrt da: Menschenleer, aber alle Häuser intakt. Doch damit nicht auch noch die Neutronenbombe des Verdrängens alle Erinnerung auslöscht, liefert Ahmet Ögüt, der die Installation „Exploded City“ in seiner aktuellen Schau in der Villa Stuck zeigt, zu seiner Modellstadt auch die Legende. Auf einer Wandtafel sind alle Gebäude mit Namen, Standort und Datum verzeichnet. Sie sind Miniaturen real existierender Schauplätze von Terror-Anschlägen mit vermeintlich religiösem Hintergrund der letzten 20 Jahre: Hotels, Moscheen, Schulen, Banken, Bahnen und Busse zwischen Madrid, Mostar und Mumbai, Banja Luca und Bagdad, Oklahoma City und Nordossetien. Nur die Twin Towers sind nicht dabei, Ögüt hat absichtsvoll vergessen, was im kollektiven Medien-Gedächtnis ohnehin eingebrannt ist. » weiterlesen
Die Welt dahinter - die Micheko Galerie zeigt den japanischen Fotografen Muga Miyahara
Japanische Fotografie in München hat noch Seltenheitswert. Zum ersten Mal in einer Einzelausstellung in Deutschland sind 40 Bilder des Fotografen Muga Miyahara in der Micheko Galerie zu sehen. » weiterlesen
Sehenswerte Menetekel
So schön wird selten vor Umweltzerstörung gewarnt: In seiner Ausstellung "Vegas - Venice" zeigt der Photograf und Pilot Alex MacLean, dass man nicht jeden Traum verwirklichen sollte. » weiterlesen
Von Affen, Geistern und Frauen mit großen Gefühlen: Bilder von Gabriel von Max im Lenbachhaus
Er malte ekstatische Jungfrauen und seherische Somnambule, eine sexy Märtyrerin, eine gelangweilte Nonne und eine reuige Kindsmörderin; und er bannte die berühmte „Weiße Frau“ auf die Leinwand: Gabriel von Max (1840 bis 1915), Sohn eines Prager Bildhauers sowie Piloty-Schüler (und Nachfolger) an der Münchner Akademie, hatte keine Angst vor Gespenstern - und vor Frauen mit großen Gefühlen. Viele seiner affektheischenden Darstellungen zeigen sie in emotionalen Extremsituationen, und ihre Mimik und Gestik erinnern an die übertriebene Melodramatik einer Stummfilmdiva. » weiterlesen
Urform als Bindeglied: Walter De Marias "Large Red Sphere" im Türkentor
Mit einem Bürgerfest wurde am Samstag (23.10.2010) der Kunstraum im renovierten Türkentor auf dem Pinakothekengelände in München eröffnet. Er beherbert nun die Skulptur "Large Red Sphere" des US-amerikanischen Künstlers Walter De Maria (*1935). » weiterlesen
Mangas und Schläfenlocken am Jakobs-Platz
Vorurteile, nichts als Vorurteile: Mit der Ausstellung "Typisch! Klischees von Juden und Anderen" zeigt das Jüdische Museum, wie Denkschablonen entstehen und wirken. » weiterlesen

