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Leben

Gastrokritik zum Bratar: In der Hauptstadt der ehrlichen Nachhaltigkeit

von Michael Grill am 16.02.2011

Im immer noch recht neuen Zentralen Omnibusbahnhof an der Hackerbrücke, von dem aus man zu Orten wie Nis, Brcko, Rijeka oder Bratar fahren kann... Stop, halt! Letzteres ist keine Balkanmetropole, sondern möglicherweise die Zukunft des Fastfood. Das Bratar im ZOB will Burger und Bratwurst aus den Zwängen der Systemgastronomie und aus den Fängen der Lebensmittelindustrie befreien – was für ein ehrenwertes Anliegen! Aber geht das überhaupt?     » weiterlesen


"Hey, was feiert ihr denn hier?" – Münchens ältester Poetry Slam wird 15 und zelebriert sich selbst

von kulturvollzug am 14.02.2011

Es ist Samstagabend kurz nach 19 Uhr, der U-Bahnsteig am Hauptbahnhof quillt über vor Menschen. Endlich, die U-Bahn fährt ein. Moment, ist die nicht ein wenig kurz geraten? Und warum wummern aus dem Inneren Elektro-Beats und die Fahrgäste tanzen unter Disco-Funzeln? Ein Blick auf die Anzeigetafel hilft: Es ist der „Slam Train“, der an diesem Abend zum dritten Mal durch den Münchner Untergrund rollt.     » weiterlesen


Münchens klügstes Stadtviertel

von Michael Grill am 13.02.2011

Die südliche Maxvorstadt beherbergt sechs Hochschulen, 16 Museen und 30 Galerien: Ein „Wissenscluster“ von Weltrang – aber keiner weiß es. Als „Kunstareal“ soll es jetzt so berühmt werden wie die Berliner Museumsinsel.     » weiterlesen


Es war einmal ein Einhorn-Traum: „Magnifico“, die neue Show von André Heller, hat ihre Weltpremiere in München

von Michael Grill am 09.02.2011

Ganz großer Auftrieb in der sonst eher drögen Prärie des Münchner Ostens: Vor den Hallen der Neuen Messe steht eine Zeltstadt, die Vip-Shuttles kreisen, der rote Teppich leuchtet. Weltpremiere für André Hellers „Magnifico“, eine „Show mit Pferden, aber keine Pferde-Show“, wie der Wiener Künstler und Impresario vorsorglich angekündigt hat. Es ist ein Versprechen und eine Warnung. Nach mehr als fünf Jahren will Heller an seinen Welterfolg von „Afrika!Afrika!“ anknüpfen.     » weiterlesen


Mae West - die neue Erotik am Effnerplatz

von Achim Manthey am 08.02.2011

52 Meter hoch, 72 Tonnen schwer, Wespentaille. Kunst im öffentlichen Raum für gute 1,5 Mio. Euro. Braucht München das?     » weiterlesen


Er, das personifizierte Gegenprogramm: Dieter Hildebrandt bekommt im Alten Rathaussaal den Kulturellen Ehrenpreis

von Michael Grill am 02.02.2011

So viel Respekt war selten: OB Christian Ude bekannte eingangs seiner kombinierten Begrüßungs-Laudatio, dass seine Frau ihm schon beim Frühstück eingeschärft habe, an diesem Abend bloß nicht lustig sein zu wollen, „denn neben dem Dieter würdest du abstinken“. Und die Biermösl Blosn spielten einige ihrer Klassiker, machten aber immer deutlich, wer einzig und allein Mittelpunkt aller Darbietungen und Huldigungen war: Dieter Hildebrandt, deutscher Kabarett-Solitär, der als Münchner Preuße den mit 10000 Euro dotierten Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt entgegennahm.     » weiterlesen


Wohnen mit Post it

von Achim Manthey am 30.01.2011

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Chronist im Münchner Altpapier: Die Lebensgeschichte von "Spinnewipp" Egon Neuhaus

von kulturvollzug am 23.01.2011

Er ist ein ungewöhnlicher Zeuge seiner Zeit: Geboren als Arbeitersohn in der Weimarer Republik, wächst Egon Neuhaus im Nationalsozialismus als Heimkind auf, wird erwachsen als Soldat im zweiten Weltkrieg, lebt in der Ära Adenauer vom Kaffeeschmuggel und als „Goldgräber“ auf den Müllkippen des Ruhrgebiets und findet schließlich in einer Münchner Altpapierhandlung seinen Traumjob.     » weiterlesen


Da lacht die Bohrmaschine: Der Hoferichter-Preis 2011 für Kerstin Specht und Jan Weiler wird zum kulturellen Klassentreffen mit 80er-Jahre-Sound

von Michael Grill am 20.01.2011

Der Hoferichter-Preis hat alljährlich zum Jahresbeginn eine schöne Funktion als eine Art erweitertes Klassentreffen der Münchner Kulturszene – und immer gibt es Überraschungen: Wie schaut der jetzt aus, was hat die gemacht? Und vor allem: Wer darf diesmal aufs Treppchen und wird somit aufgenommen in den Kreis der Fast-Schon-Unangreifbaren?     » weiterlesen


Neuer Pavarotti mit Knallfröschen aus Recklinghausen: Vittorio Grigolo in der Philharmonie

von kulturvollzug am 20.01.2011

Am Schluss kniete er nieder, presste den Blumenstrauß an die Brust, bat um Ruhe und erklärte, dass er alles gegeben habe: „Aber es waren nicht einhundert Prozent.“ - Zwei Stunden zuvor hatte sich Vittorio Grigolo wegen einer Indisposition entschuldigen lassen. Die Fans in der gut besuchten Philharmonie klatschten danach nur noch enthusiastischer.     » weiterlesen


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