Leben
Ein genialer Vermittler: dtv feiert 50. Geburtstag
Ein Verlag feiert ein halbes Jahrhundert seines Bestehens, will sich aber dennoch nicht nur freuen: Bei der Geburtstagsparty des dtv im Haus der Kunst waren auch mahnende Stimmen zu hören. Denn der Deutsche Taschenbuch-Verlag steht wie die Branche insgesamt vor riesigen Herausforderungen durch das Internet und die Digitalisierung. » weiterlesen
Bärtige Sanftheit: Die Fleet Foxes eröffnen den Dachauer Musiksommer
Schritt für Schritt den Schlosshügel hinauf, vorbei an grünen, blauen, gelben und rosa Häuschen. Plötzlich versperrt ein Bauzaun den Weg zum Rathausplatz, Eintrittskarten werden kontrolliert. Seit gestern ist es wieder soweit: Im Wohlfühlambiente inmitten der Altstadt hat der Dachauer Musiksommer begonnen – mit einem gelungenen Konzert der Fleet Foxes. » weiterlesen
Zeit des Haders, Zeit des Umbruchs
Es war die Zeit, da Deutschland entstand: Die hundert Jahre der Salierherrschaft bedeuteten nicht nur einen Scheideweg der mittelalterlichen Geschichte. In dieser Epoche zwischen 1024 und 1125 bildete sich auch heraus, was man als „deutsch“ bezeichnen sollte. Einer unserer wichtigen Erinnerungsorte, der Dom zu Speyer, wurde vor genau 950 Jahren geweiht. Anlass für eine große Salierausstellung in der alten Kaiserstadt. » weiterlesen
Neue Live-Bühne für München: Die „LiveKantine“ in der Kultfabrik startet mit „Cellarfolks“ und Irish Folk´n´Ska.
Ein Pre-Opening. Genau gesagt sogar ein Pre-Pre-Opening. Denn ausgesucht hatte sich Bookerin Janine Bogosyan eigentlich die „lange Nacht der Musik“ am 28. Mai, um loszulegen. Da sollte der erste Härtetest unter realen Bedingungen stattfinden. In der ehemaligen Nachtkantine, bekannt schon aus den frühen Tagen des Kunstpark Ost, soll die „LiveKantine“ zunächst einzelne Konzerte am Wochenende anbieten, ab dem Spätsommer wöchentlich dann vier, von Donnerstag bis inklusive Sonntag. Wir fragen uns natürlich, wird es ein Ü-Publikum sein, das man anpeilt? » weiterlesen
Herzblut ist dicker als Tinte - zum Abschluss des Mayr-Festivals in der Region Ingolstadt
Napoleon wollte ihn als Direktor der Pariser Oper, Stars wie Donizetti lernten bei ihm ihr musikalisches Handwerk – und die Nachwelt vergaß den Komponisten Johann Simon Mayr schnöde, trotz seines umfangreichen Oevres von 60 Opern und hunderten kirchenmusikalischen Werken. Mit einem Festival, das an diesem Wochenende ins Finale geht, bemüht sich die Region Ingolstadt, den Komponisten mit einem Festival wieder ins Gedächtnis zu rufen. Ein lohnender und erfreulicher Versuch, wie die Bayerische Theaterakademie im Schlosstheater Neuburg kürzlich mit der Oper „Amore non soffre opposizioni“ bewies. Liebe duldet eben keine Widerstände. » weiterlesen
Ein ewig Rätsel wird er bleiben
Bayern feiert seinen Märchenkönig: Mit der Landesausstellung 2011 besingt Bayern in Herrenchiemsee unter dem Titel "Götterdämmerung" Ludwig II. und seine Zeit, und das mit einem Einsatz an Computertechnik, der vermutlich den allerhuldvollsten Beifall des "Kini" gefunden hätte. » weiterlesen
Musikalischer Tausendsassa im Muffatwerk: Thomas Dybdahl
Ein Konzert, das lang überfällig war: Thomas Dybdahl spielt zum ersten Mal in München - und lieferte eine Premiere, wie man sie sich besser kaum vorstellen kann. » weiterlesen
Die wunderbare Fantasiewelt der Bele Bachem
In einer Retrospektive zeigt die Ismaninger Galerie im Schlosspavillon Arbeiten vor allem aus dem Spätwerk der großen Künstlerin.
Die Clowns lachen nicht. Sie streiten, schreien sich an, ringen, schlagen. "Streit der Clowne", 1994 entstanden, verkehrt die Erwartung des Betrachters ins Gegenteil. Mit feinem Strich zeichnet die Künstlerin die Lebenswirklichkeit hinter der Maske auf. Auch der streng trainierende Clown ist nicht heiter, muss er doch einen gewichtigen Manegenpartner schultern. Oder trägt der ihn? So genau lässt sich das bei Bele Bachem nicht sagen. Sie liebt die Überraschung, das Unerwartete. Der Betrachter muss sich sein Bild machen vom Bild. » weiterlesen
Kini-Visionen im Orbit von Oberpfaffenhofen
Gerd Hirzinger vom Luft- und Raumfahrtzentrum ist einer der weltbesten Robotik-Spezialisten – jetzt hebt er die Traumwelten von König Ludwig II. in neue Dimensionen.
Hier geht es um den Mars, um sich selbst steuernde Autos, um künstliche Menschenherzen und um sogenannte Robonauten. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, eine andere Welt zu betreten, wenn man zu Gerd Hirzinger kommt. Es ist ein hellhöriger Zweckbau am Rande des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen mit braunen Funktionsmöbeln, grünen Türen und Blechlamellendecken. Allerdings behält der Sicherheitsdienst an der Pforte den Ausweis ein, und die Wände hinter der Eingangstür sind mit 44 Urkunden regelrecht gepflastert - vom Bundesverdienstkreuz bis zum Leibniz-Preis, der höchsten deutschen Auszeichnung für Wissenschaftler. Und über die Spüle in der Kaffeeküche hat jemand » weiterlesen
Vier Donnerbüchsen und ein Silberling
Noch nichts vor am Ostermontag? Fahren Sie doch mal Holzklasse. » weiterlesen

