"Ich hab die Unschuld ..." im Theater...und so fortÜberall Gift - Die Gesellschaft formt unsere Wut
Von überall her dringen rezitierende Stimmen und düstere Ambientklänge ins Ohr, die einen in Sekundenschnelle in eine brutale und harte Realität versetzen. Ein kleines Licht geht an und da sitzt er – ein Mann, ein Junkie, Mörder und Sohn. So wie alle Protagonisten in Dirk Bernemanns 13 Kurzgeschichten mit dem Titel "Ich hab die Unschuld kotzen sehen", repräsentiert er eine der Schattenseiten unserer Gesellschaft. Direkt und schockierend nah inszeniert Heiko Dietz eine knallharte Wahrheit vor der wir sonst nur zu gerne die Augen verschließen. » weiterlesen
Pinnwand (4) - Studie in Rot und Grün
"Pracht auf Pergament" in der Hypo-KunsthalleWunderwerke mit Gold, Edelsteinen und Elfenbein in einer Jahrhundertschau
Im Juli ist Heumahd, im August Kornernte, im September wird Wintergetreide gesät, im November die Wildsau getrieben - und im Dezember geschlachtet. Dass das in Bayern schon vor 1200 Jahren so war, bezeugt eine karolingische Handschrift mit Darstellungen der typischen Monatsarbeiten, entstanden um 818 in Salzburg. Den Oktober symbolisieren darin allerdings Traubenlese und Keltern. Bier gab’s zwar schon, aber Wein war auch im Mittelalter das edlere Getränk. » weiterlesen
Klimaerwärmer
Tollwood startetMozart, Bambus und das wahre Leben oder Wenn der Bürgermeister einen Schauspieler imitiert
Bunt, vielfältig, kulinarisch und international. Mit Zirkus, Kabarett, Konzerten und Kulinarik lädt das Tollwood-Festival ab heute (27.11.12) zu einer fröhlich-nachdenklichen Kulturreise rund um die Welt ein. » weiterlesen
Ganz frisch
Fotos von Andrew Moore bei f 5,6Von der Heiterkeit im Untergang
Die Ausstellung "New American Work" in München zeigt neuere Arbeiten des Fotografen Andrew Moore. Sie erzählen vom zerfallenden Zusammenspiel von Mensch und Natur - und bleiben dabei absurd heiter. » weiterlesen
Vielleicht zu spät oder nie zu spät
Pünktchen & Anton im ResidenztheaterÜberdosis Happy End
Wir hofften mal, das schlechte alte Weihnachtsmärchen habe im Theater endlich ausgedient. Resi-Ex-Intendant Dieter Dorn musste für seine schräge Advents-Inszenierung "Androklus und der Löwe" nicht vorrangig auf Kinder schielen - für die gab's die wunderbare Reihe "Kinder-Buch-Theater". Sein Nachfolger Martin Kusej hingegen greift wieder beherzt in die vorweihnachtliche Sozialkitsch-Kiste. Regisseur Thomas Birkmeir hat Erich Kästners Kinderroman "Pünktchen und Anton" aus dem Jahr 1931 effektreich ins Heute umgesiedelt und mit Songs von Rudolf Gregor Knabl halb zum Musical gemacht. Der Premieren-Erfolg war gewaltig: So ein Jubel-Geschrei hört man sonst nie. » weiterlesen
Reichhaltig und glänzend
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