Archiv

"Gankino Circus" im Fraunhofer bei den VolksmusiktagenBeseelt ungerade mit den vier heiligen drei Vögeln

von Michael Wüst am 16.01.2015

Die grauen Tage, bevor es zu Lichtmeß wieder freundlicher wird, verbringen wir gerne im Fraunhofer Theater bei den Volksmusiktagen und lassen uns dort ordentlich einheizen. Ein paar ganz dicke Scheite legten gleich zum Auftakt der diesjährigen Volksmusiktage vier Burschen aus Franken auf, die sich seit Kindertagen kennen. Und ihrer Band „Gankino Circus“ ist es auch übrigens zu verdanken, dass Dietenhofen, ihr Heimatort, im berüchtigten mittleren Westen Frankens gelegen, das Zentrum des nicht weniger berüchtigten „Franconian Boogaloo“ geworden ist. Aber das ist ja bekannt, epochale Musikstile haben ihre eigenen Städte, das weiß man. Memphis, London, Seattle…     » weiterlesen


"Und jetzt: Die Welt" von Sibylle Berg im VolkstheaterWas Sie schon immer über Vagina-Begradigung wissen wollten

von Michael Wüst am 14.01.2015

Der von „Theater heute“ zum Stück des Jahres 2014 ernannte Text „von Frau Berg für eine Person und mehrere Stimmen. Oder anders“ mit dem vollständigen Titel „UND JETZT: DIE WELT! Oder Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen“ ist eine ballernde Textfläche, deren Buchstaben ADHS haben und die nur in hyperkinetischer Aktion in Verlautbarung überführbar sind. Ein Zappeltext. Eine synthetische Suada, die in der Lage ist, selbständig im Sicherheits-Loop mittels Viren-Scanner heteronormative Malware auszuscheiden. Wozu auch männliche Orthografie zu gehören scheint. (Oder anders?)     » weiterlesen


Was Satire vermag

von Michael Grill am 13.01.2015

    » weiterlesen


"Rumford. Rezepte für ein besseres Bayern" im StadtmuseumIm Banne des Glücksritters

von Michael Wüst am 13.01.2015

2014 jährte sich zum 200. Mal der Todestag des Grafen Rumford. München, die Stadt seiner größten Erfolge und Leistungen, beging das Datum in mehrfacher Weise. Die großartige Ausstellung „Rumford. Rezepte für ein besseres Bayern“ ist im Münchner Stadtmuseum noch bis zum 19. April 2015 zu sehen.     » weiterlesen


Alt-OB Christian Ude zu seiner SPD beim Neujahrsempfang des KulturforumsNicht nur an den Viehhof denken

von Michael Grill am 08.01.2015

Wie viel SPD ist noch in Alt-OB Christian Ude? Während eine Münchner Zeitung allen Ernstes behauptet, er "zementiert das Zerwürfnis mit seiner alten Partei", bloß weil er beim Dreikönigstreffen der Münchner SPD nicht anwesend war, agierte er am Abend desselben Tages recht leidenschaftlich mitten unter seinen Genossen: beim Neujahrsempfang des SPD-Kulturforums im "Pschorr". Da geht's ja bloß um die Kultur? Mitnichten, Ude machte sogar ein ganz neues Fass auf: das der Außenpolitik.     » weiterlesen


Licht des neuen Jahres

von Michael Wüst am 01.01.2015

    » weiterlesen


Wohlstandssymptom? Denkmalnutzung? Kunstinstallation?

von Michael Grill am 30.12.2014

    » weiterlesen


Anna Netrebko und Christian Thielemann beim Silvesterkonzert mit der "Csárdásfürstin"Patriotische Fürstin rettet in Dresden das Operettenland

von Volker Boser am 29.12.2014

Der einmalige Ausrutscher einer weltberühmten Opern-Primadonna? Yvonne Kálmán, die Tochter des Komponisten hatte lange darauf hingearbeitet: Wer anders als Anna Netrebko wäre dazu geeignet, der „Csárdásfürstin“ zu neuem Glamour zu verhelfen? Emmerich Kálmáns einst vielgeliebte Operette kann zwar immer noch mit manch vergnüglichen Augenblicken punkten. Aber sie ist längst nicht mehr „up to date“, die Handlung dürftig, die Musik von gestern. Im vorgezogenen Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden war es nun endlich soweit. Anna Netrebko wagte sich mutig auf ungewohntes Terrain -  und siegte glanzvoll, auch wenn sie manchmal nicht so recht im Bilde schien. Stimme, Allüre, Ausstrahlung: Alles passte. Eine Diva hielt Hof. Die übrigen hatten zu gehorchen, Dirigent Christian Thielemann, das Orchester, vor allem aber der ebenfalls mächtig bejubelte Tenor Juan Diego Flórez.     » weiterlesen


Advent im Altbau

von Michael Grill am 24.12.2014

    » weiterlesen


„Mit Leib und Seele" - Münchner Rokoko in der Kunsthalle der HypokulturstiftungVon Asam bis Günther - himmlische Sensation in profanem Haus

von Christa Sigg am 23.12.2014

Man möchte meinen, die fein federnden Strauss-Walzer seien bereits komponiert. Bald in jedem Raum ist ein Hauch „Rosenkavalier“-Stimmung auszumachen. Aber wahrscheinlich liegt das weniger an der Tatsache, dass die 1911 entstandene Komödie für Musik zu Zeiten Maria Theresias im gepudert aristokratischen Wien spielt. Sondern an der herrlich verstaubten Staatsopern-Produktion von Otto Schenk. Der hatte Anfang der 1970er Jahre mit seinem Bühnenbildner Jürgen Rose die heute noch grandiose Idee, den zweiten Akt mit der märchenhaften Übergabe der silbernen Rose in einer minutiös nachgebauten Amalienburg aufzuführen. Und damit befinden wir uns – unabhängig von der tatsächlichen Musikgeschichte - in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts bei François Cuvilliés (Architektur) und Johann Baptist Zimmermann (Stuck und Schnitzwerk) und zugleich am Anfang der Ausstellung „Mit Leib und Seele“.     » weiterlesen


« 1 ... 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 ... 313 »