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Amos Oz' Roman "Judas"Relativitätstheorie des Verrats

von Katrin Kaiser am 06.04.2015

Amos Oz hat einen berührenden Roman geschrieben, der sich auf ungewöhnliche und erfrischende Weise mit der Frage der historischen Legitimität des Staates Israels auseinandersetzt. Die Geschichte spielt in einem abgeschiedenen Jerusalemer Wohnhaus, in dem im Winter 1959/60 ein entwurzelter junger Mann, ein sarkastischer Greis und eine faszinierend-geheimnisvolle Frau mittleren Alters aufeinandertreffen.     » weiterlesen


Dada in der Allerheiligen-Hofkirche

von Michael Grill am 06.04.2015

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„Kykladen. Frühe Kunst der Ägäis“ in der Archäologischen StaatssammlungAls die Moderne noch vor der Klassik erfunden wurde

von Christa Sigg am 01.04.2015

Azurblau leuchtet das Meer vor der felsigen Küste. Urlaubsstimmung macht sich breit, erst recht, wenn man dazu Namen wie Melos, Thera, Naxos oder Mykonos liest. Mit diesem überdimensionalen Ferienprospekt könnte man die Kykladen problemlos auf einer Reisemesse promoten. Hinterm Englischen Garten, in der Archäologischen Staatssammlung, vermitteln das Megaposter und der Landkarten-Teppich auf dem Fußboden noch etwas anderes: Dieser Teil der Ägäis war auch für die Menschen vor weit über 5000 Jahren so attraktiv, dass sie sich gerne auf den kleinen Inseln niederließen.     » weiterlesen


Nachts in Freimann

von Michael Grill am 29.03.2015

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"Arabien im Fokus" in der MuffathalleSie können auch anders

von Isabel Winklbauer am 28.03.2015

Vier Araber und eine leere Bühne, kann das gut gehen? Es kann, und wie. Der tunesische Choreograf Radhouane El Meddeb eröffnete mit seinem Stück "Au Temps où les Arabes dansaient" die Reihe "Arabien im Fokus" in der Muffathalle, die in Kooperation mit dem Dance-Festival und Accesstodance entstand - und rettete damit schon mal das Münchner Tanzjahr. Selten gaben tanzende Männer solchen Anlass zur Begeisterung.     » weiterlesen


Das Bayerische Nationalmuseum zeigt exquisite Bronzekunst um 1600Ansehnlicher Wahnsinn unterm Schutzmantel der Mythologie

von Christa Sigg am 24.03.2015

Man sieht ihn schon fliegen. Ohne jede Mühe geht der nackte Jüngling in die Lüfte. Dynamisch, aber zugleich so unfassbar elegant, dass man regelrecht verblüfft ist. Die Medici wussten schon, wie man Handelspartner, Fürsten und selbst Kaiser beeindruckt. Und gnadenlos betört. Denn alle wollten sie einen solchen Merkur haben. Kein anderes Werk des Florentiner Starbildhauers Giovanni Bologna (Giambologna), kaum eine Skulptur überhaupt wurde so oft kopiert, variiert, weiter gespielt. (Bitte hierzu aktuelle Anmerkungen 1+2 am Ende des Textes beachten.)     » weiterlesen


Wer alles auf Ostern wartet

von Michael Wüst am 23.03.2015

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Herbert Mehler und Yoshiyuki Miura in der Jörg Heitsch GalerieSo wäre der öffentliche Raum zu retten

von Michael Wüst am 21.03.2015

Zwei Bildhauer, beide wichtige Vertreter der skulpturalen Kunst im öffentlichen Raum, behaupten dicht gedrängt in der Jörg Heitsch Galerie ihren Ort und den Raum darum. Schwer- und Leichtgewichte. Haptisch Kraftvolles von Herbert Mehler steht neben orakelhaft Erscheinendem von Yoshiyuki Miura.     » weiterlesen


"Konrad Klapheck. Das Graphische Werk" in der Versicherungskammer BayernPerfektionist und Einzelgänger mit herrlichem Humor

von Christa Sigg am 21.03.2015

Er sagt das so lapidar. Aber klar, der vierte Platz kann für einen Läufer nicht eben das Ziel sein. Zumal nur die ersten drei in der Zeitung stehen, und das muss den jungen Konrad Klapheck schon sehr gefuchst haben. Um jedenfalls in die Zeitung zu kommen, sei er dann doch Maler geworden, bekennt Klapheck, ohne eine Miene zu verziehen. Da rechnete er sich einfach bessere Chancen aus.     » weiterlesen


Münchner Konzertsaal: Wir holen die Kuh vom Eis

von Michael Grill am 18.03.2015

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