Das Bayerische Nationalmuseum und sein Angebot für junge BesucherBis kleine Museumsmuffel in die Wunderkammer wollen
Kinder sind große Sammler und Sachensucher: Muscheln, Schneckenhäuser, Schlangenhäute, Stöcke und Steine. Der kindliche Sammel-Instinkt ist so ausgeprägt wie er es einst bei den Königen und Kurfürsten war: In den Kunst- und Wunderkammern trugen sie seit dem ausgehenden Mittelalter zusammen, was Natur und Kunsthandwerk an Kostbarem und Besonderem hergaben. » weiterlesen
Wrackwanderung
Zeichnungen von Sepp Mauder bei Truk TschechtarowAls der FC Bayern noch linke Läufer hatte
Die Ausstellung "Bei den Rothosen" präsentiert Sportillustrationen und Karikaturen des Münchner Zeichners Josef "Sepp" Mauder. Sie erzählen viel von der Geschichte des FC Bayern. » weiterlesen
Zur Schenkung der Sammlung Goetz an den Freistaat BayernBeispiellose Offensive für die Medienkunst in München
Was für ein Geschenk! Seit Gabriele Münter der Landeshauptstadt 1962 einige hundert Werke des Blauen Reiter im Gesamtwert von 200 Millionen Mark vermachte und Lothar Günther Buchheim 1995 dem Freistaat über tausend Werke der Brücke sowie seine volks- und völkerkundliche Sammlung im Gegenwert von 100 Millionen Euro dem Freistaat als Dauerleihgabe übereignete, hat Bayern dergleichen nicht mehr erlebt. » weiterlesen
Für eine saubere Parteienlandschaft
"Jetzt das Paradies. Eine Rehab-Oper" im Schwere ReiterAlles krank, alles. Nur die Oper ist immerhin stabil untot
Willkommen im Irrenhaus der Gesundheit! Das neueste Musiktheaterstück der Micro Oper München im Theater `Schwere Reiter´ nennt sich nämlich Rehab-Oper. Cornelia Melian und ihr Team widmeten sich darin der Schwester der Effizienz, der Krankheit, also der Gesundheit – etwa Operngesundheit? Nach Wagner ist das Wort ja eigentlich nicht denkbar. Eher war es doch: Spiel mir das Lied vom Burnout - sozusagen das Lied von der Rehabilitation ruinierter menschlicher Leistungsträger. Und zuletzt schien nach aller Krankheit einzig gesund: das Nichts. » weiterlesen
Über Kardinal Döpfner, der jetzt 100 Jahre alt geworden wäreVolksnah, politisch - ein Mann, der München belebte und beunruhigte
Wie Julius August Kardinal Döpfner einst Kirche und Atheismus versöhnen wollte. Der gebürtige Unterfranke wäre am Montag (26.8.2013) 100 Jahre alte geworden. » weiterlesen
Das Autowrack an der MaximilianstraßeGeruch der Revolution? Geruch von Parfüm!
An der Münchner Maximilianstraße hat der Münchner Künstler Christian Schnurer das ausgebrannte Autowrack eines tunesischen Polizisten geparkt. "Transport a Smell of Revolution" nennt er die Aktion. Zu riechen ist davon nichts. » weiterlesen
Zum Geburtstag von Sigi Sommer und zu einer neuen Spaziergänger-AktionWie Blasius die "slow motion" erfand
Am Freitag (23.8.2013, 11.30 Uhr) enthüllen Bürgermeister Hep Monatzeder und Ute Leucht vom „Netzwerk Slowmotion“ zum zweiten Mal das nunmehr aufgefrischte Standbild des berühmten Spaziergängers und Journalisten Siegfried Sommer am Münchner Roseneck nahe dem Marienplatz. Die Aktion soll auf die Bedeutung des „Fußverkehrs als Mobilitätsform“ aufmerksam machen und die Münchner anregen, ihre Stadt durch slow motion, also „langsame Bewegung“, neu zu entdecken. Dazu dient auch die für Mitte September nach München einberufene internationale Konferenz „Walk 21“. Der 1996 verstorbene Sommer wäre heute zudem 99 Jahre alt geworden. Hier schreibt Sommers langjähriger Kollege und Weggefährte Karl Stankiewitz über Münchens größten Kolumnenschreiber. Es sind Erinnerungen, die bis 1947 zurückreichen. » weiterlesen
100 Jahre Münchner Cowboy Club im StadtmuseumRauchende Colts an der Floßlände
"Ich will nen Cowboy als Mann", trällerte 1963 die dänische Schlagersängerin Gitte. In dem Jahr wurde der Münchner Cowboy Club 50 und war nicht gemeint. Heuer, zum Hundertsten, widmet ihm das Münchner Stadtmuseum unter dem Titel "Sehnsucht nach dem Wilden Westen" eine kleine, veritable Ausstellung. » weiterlesen



