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Karl Stankiewitz, Münchens dienstältester Journalist und Autor, feiert GeburtstagDer jüngste 85-Jährige der Stadt schreibt und schreibt und schreibt

von Michael Grill am 27.10.2013

Vor fünf Jahren, zu seinem 80. Geburtstag, konnte man sich noch wundern: Er hatte scheinbar tatsächlich mit dem aktuellen Journalismus aufgehört, um fortan "nur noch" Bücher zu schreiben. Inzwischen, zum Beispiel zu seinem 85. Geburtstag an diesem Sonntag (27.10.13), darf man beruhigt sein: Karl Stankiewitz schreibt und schreibt und schreibt weiter, aktuell und engagiert wie eh und je - einzig den Rhythmus hat er verändert.     » weiterlesen


Jan Zehrfeld von Panzerballett im Interview"Es soll mit dem Vorschlaghammer das Gehirn einer Fliege transplantiert werden"

von Clara Fiedler am 26.10.2013

Der Gitarrist, Komponist und Arrangeur Jan Zehrfeld ist der Kopf der Münchner Jazz-Metal-Institution "Panzerballett", mit der er die Ergebnisse seiner "Krässeforschung" seit 2004 öffentlich zugänglich macht. Ein Gespräch über Grenzgang, "unmündige" Hörer und die hohe Kunst, die "Checkung zu checken".     » weiterlesen


Erste Eindrücke vom Figurentheater-FestivalWir verstehen - zumindest die Vitalität

von Gabriella Lorenz am 25.10.2013

Die Medea, die wir aus griechischen Tragödien kennen, spielt in diesem Stück aus Südafrika keine Rolle. Ihr Name steht als Chiffre für Exil, denn Medea, die aus Liebe zu Jason ihre Heimat verließ, galt den Griechen stets als Barbarin, als Fremde. „In Medea Res“ verknüpft lose drei Geschichten von Heimatlosigkeit. Dass das Paper Body Collective mit dem Thema in medias res gegangen war, zeigten fremdenfeindliche Gewaltexzesse in Südafrika just zur Zeit der Premiere. So passt das Gastspiel bestens unters Motto „Über.Leben“ des  Internationalen Figurentheaterfestivals in München.     » weiterlesen


Helmut Schleich im Interview über bayerische Politik"Brutal, sentimental, vital"

von Jan Stöpel am 24.10.2013

Was würde Franz Josef Strauß sagen, lebte er heute noch? Helmut Schleich weiß das genau – und kann darüber hinaus auch sagen, was Kabinett mit Kabarett zu tun hat und wie die bayerische Landespolitik zur Costa Concordia wurde. Im Interview sagt er außerdem, warum man auch als Nichtkatholik eine Menge mit Ex-Papst Benedikt anfangen kann.     » weiterlesen


Fat Freddy's Drop in der TonhalleAlles wächst zusammen bis zum Kontrollverlust

von Salvan Joachim am 24.10.2013

Auf der Bühne sind den Neuseeländern ihre Platten-Arrangements egal: Sie verändern, vertauschen, verbinden ihre Melodien immer wieder aufs Neue. Dazu gibt es mehr Sprechgesang und über allem das Prinzip Groove. Zwei Stunden lassen sich Fat Freddy's Drop treiben, und sie treiben an. Es war die wohl tanzbarste Jamsession des Herbsts.     » weiterlesen


"Ilona.Rosetta.Sue" in den KammerspielenDas Leben ist eine globalisierte Dreckskneipe

von Gabriella Lorenz am 21.10.2013

Nein, diese Rosetta stammt nicht aus „Leonce und Lena“, wie man im Büchner-Jahr vermuten könnte. Sondern aus dem Film „Rosetta“ der belgischen Regie-Brüder Luc und Jean-Pierre Dardenne. Aber den Jobverlust teilt sie mit der als Mätresse verabschiedeten Büchner-Tänzerin. Und mit zwei weiteren Filmfiguren: In Aki Kaurismäkis „Wolken ziehen vorüber“ wird die Kellnerin Ilona gefeuert, bei Amos Kollek fliegt „Sue“ aus ihrem Bürojob. Regisseur Sebastian Nübling hat in seiner Kammerspiele-Inszenierung „Ilona. Rosetta. Sue“ die Schicksale der drei arbeitslosen Frauen zu einem Prekariats-Puzzle verknüpft.     » weiterlesen


Der grüne Reiter

von Michael Wüst am 21.10.2013

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Interview mit Gunther Eckes über den "Sturm" im Marstall"Da kann man sich auch Josef Fritzls Keller vorstellen"

von Sebastian Berger am 20.10.2013

Vor einem Jahr stellte sich  der isländische Regisseur Gísli Örn Gardarsson erstmals in München vor mit Kafkas „Verwandlung“. Nun inszeniert Gardarsson Shakespeares „Sturm“ im Marstall. Gunther Eckes spielt den Luftgeist Ariel, der für den Magier Prospero (Manfred Zapatka) Zauberkunststücke vollbringen muss. Wir befragten ihn zu seiner Interpretation der Figur, seiner Karriere und seiner neuen Heimat München.     » weiterlesen


Figurentheater-Festival mit Produktionen aus AfrikaDer Minenarbeiter verdient plötzlich was

von Gabriella Lorenz am 20.10.2013

Kurze Sätze, in den Sand geschrieben und gleich wieder verwischt: Das Lisolo-Spiel hinterlässt keine Spuren. Auch manche kongolesischen Straßenkinder verschwinden spurlos im Nichts. Wie der Junge Lisolo. Unter dem Titel „Über.Leben“ setzt das Figurentheater dieses Jahr mit Produktionen aus dem Kongo und Südafrika den Schwerpunkt Afrika. Ein sozialer Schwerpunkt, denn es geht ums (Über-)Leben von Straßenkindern oder Kindersoldaten.     » weiterlesen


"Alternativlos oder Das Titanic-Syndrom" im i-campAlles versenkt

von Gabriella Lorenz am 20.10.2013

Manfred Killer täuscht gern an: Der Titel „Alternativlos oder Das Titanic-Syndrom“ seiner Inszenierung im i-camp hat nur entfernt assoziativ mit dem Unwort des Jahres zu tun, mehr schon mit dem sinkenden Schiff. Wer untergeht, schluckt Wasser. Und um die Ideen, die Trinkwasser-Versorgung zu privatisieren, kreist sein kapitalismuskritischer Versuch, Management- und Marketing-Strukturen zu durchleuchten.     » weiterlesen


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