Archiv

Postmoderne, unpolitisch

von Michael Grill am 26.11.2013

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Zu den Preisträgerfilmen des Festivals der FilmhochschulenVon Tiefschwarz über Grau bis Pastellblau

von kulturvollzug am 26.11.2013

Es sind die zarten, leisen Werke, die auf dem 33. Internationalen Festival der Filmhochschulen überzeugen. Ihre einfühlsame und ruhige Bildsprache erforscht die Welt jenseits von großen Effekten oder knalligen Farben. Der Filmnachwuchs schaut genau hin.     » weiterlesen


Ofira Henig bei Spielart im Schwere ReiterAn der Totenbahre von Camus

von Jan Stöpel am 25.11.2013

"Geh mir aus der Sonne": Der Titel des Stücks von Ofira Henig soll, laut Programmheft, auf die Notwendigkeit hinweisen, das eigene Land zu verlassen, um das Licht der Sonne wieder sehen zu können. Er könnte aber auch auf einen der ersten überlieferten Akte der Opposition hinweisen - auf die Bitte des Diogenes. Alexander der Große hatte ihn gefragt, was er ihm Gutes tun könnte. Und Diogenes hatte nichts weiter begehrt als dies: "Geh mir aus der Sonne."     » weiterlesen


„Field Works – Hotel“ bei SpielartKleine Gimmicks in Zimmer 203

von Katrin Kaiser am 25.11.2013

Als „site-specific performance“ wird „Field Works – Hotel“ angekündigt. Tatsächlich ist die Arbeit des norwegisch-japanischen Choreographen-Duos Heine Avdal und Yukiko Shinozaki die einzige auf dem Spielart, die auf Bühne, Kulisse und Container verzichtet und einen real bestehenden Alltagsraum als Spielraum nutzt.     » weiterlesen


Gärtnerplatz-Ballett mit "Berlin 1920 - eine Burleske" im CuvilliéstheaterMit Eva in die Roaring Twenties, so kühn wie unentschlossen

von Isabel Winklbauer am 24.11.2013

Die Kunstform der Burleske feiert seit einigen Jahren ein erstaunliches Revival. Kein Wunder, sie entstand als Flucht vom Alltag in den Krisenzeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – und in Krisenzeiten stecken wir wieder. Auch Karl Alfred Schreiner, Ballettchef des Gärtnerplatztheaters, nimmt sich also der Burleske an. „Berlin 1920 – eine Burleske“ heißt die seine, die sich nicht an die klassische Definition hält: Sie ist weder derbe Komödie noch heiteres Instrumentalstück, und auch Erotiktänzerinnen mit Boas und Zigarettenspitzen fehlen.     » weiterlesen


Cuqui Jerez, "Berlin" und Katarzyna Kozyra bei SpielartAbseilmanöver mit Möhre

von Michael Weiser am 22.11.2013

Viel Film beim Festival Spielart: Wer wollte, konnte bei Cuqui Jerez' Performance "Dream Project", bei der Videoperformance  "Jerusalem. Holocene 1 revisited" der Künstlergruppe Berlin und am Abend im Ampere etwa bei "Looking for Jesus" ordentlich auf die Leinwand gucken. Allerdings mit begrenztem Erkenntnisgewinn.     » weiterlesen


Zu Joshua Sobols "Ghetto" im VolkstheaterVon Tätern und Spielmachern

von Gabriella Lorenz am 22.11.2013

Ihm käme das manchmal vor wie Fantasy, bekennt der Schauspieler Johannes Meier. Doch es ist grausame Realität, was der israelische Autor Joshua Sobol in „Ghetto“ beschreibt: Die Situation der Juden im litauischen Vilnius, damals Wilna, unter dem Nazi-Regime. Das Drama wurde  1984 durch Zadeks Berliner Inszenierung mit Ulrich Tukur als SS-Offizier ein Welterfolg. 2006 wurde es verfilmt mit Heino Ferch als Ghettoleiter Jacob Gens. Den spielt nun Johannes Meier im Volkstheater, Pascal Fligg ist sein Nazi-Gegenspieler Bruno Kittel. Christian Stückl inszeniert.     » weiterlesen


Karl Stankiewitz zum Tod von Dieter HildebrandtDer ewige Spötter - und wie seine Karriere einst begann

von Karl Stankiewitz am 21.11.2013

Es gab eine Zeit, da durfte man als politischer Korrespondent in München keine Kabarett-Premiere versäumen. Denn plötzlich, einige Jahre nach der Frühblüte der von Erich Kästner inspirierten „Schaubude“ in einem Hinterhof der Reitmorstrasse, waren wieder beste Programme in aller Munde, und zwar weit über die Stadt hinaus. Sogar in Bielefeld wollte ein Friedrich Nowottny, Volontär der Freien Presse (und späterer WDR-Intendant), bei einem meiner Routine-Redaktionsbesuche genauer von mir wissen, was sich denn da in Schwabing neuerdings abspiele. Nach dem Wortlaut des Berichts unseres Autors Karl Stankiewitz vom Juni 1957 spielte sich in etwa Folgendes ab:     » weiterlesen


Halbzeit beim Internationalen Festival der FilmhochschulenAuf der Suche nach der Welt

von Barbara Teichelmann am 21.11.2013

Es ist Halbzeit auf dem Internationalen Festival der Filmhochschulen und die erste Bilanz fällt positiv bis begeistert aus. Egal ob Immigrantenproblematik, grausames Initiationsmärchen oder filmischer Essay über die Kindheit – der Nachwuchs zeigt was er kann. Und er kann’s.     » weiterlesen


Living Dance Studio mit "Memory" bei Spielart im Werkraum der KammerspieleEntschleunigt zu Mao

von Jan Stöpel am 20.11.2013

Wer wirklich zurückblicken will, darf sich um die nächsten paar Stunden nicht scheren: Mit "Memory" lässt das Living Dance Studio aus Peking Chinas Geschichte unter dem Kommunismus absolut entschleunigt Revue passieren. Ein eindrucksvoller, insgesamt acht Stunden langer Beitrag über das Phänomen einer Erinnerung, die über die Vergangenheit so viel aussagt wie über die Gegenwart.     » weiterlesen


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